Nach Ausladung vom südafrikanischen Pavillon: Gabrielle Goliath zeigt „Elegy“ doch in Venedig

Die Ausstellung von Gabrielle Goliath, die sie für den südafrikanischen Pavillon plante, die aber aufgrund des Bezugs zu Gaza abgesagt wurde, wird nun trotzdem in Venedig gezeigt.
Sie findet alternativ in der Chiesa di Sant’Antonin statt. Während der südafrikanische Pavillon im Arsenale nach dem Konflikt zwischen dem südafrikanischen Kulturminister und der Künstlerin, der bis zum Obersten Gerichtshof ging, nicht bespielt wird, wird das Projekt nun unabhängig an anderem Ort organisiert. Als Videoinstallation ist „Elegy“ ab dem 5. Mai bis zum 31. Juli 2026 im Stadtteil Castello nahe des Arsenale für die Öffentlichkeit zugänglich. Realisiert wird die Ausstellung von Ibraaz, einer in London ansässigen Wohltätigkeitsorganisation, die Kunst aus der Global Majority fördert, und finanziert mithilfe der südafrikanischen Bertha Foundation. Lina Lazaar, Direktorin des Ibraaz, führt aus: „‚Elegy‘ ist ein Werk, das Erinnerung, Fürsorge und Verbundenheit angesichts des Verlusts in sich trägt. Es jetzt weiterzutragen, fühlt sich sowohl dringlich als auch notwendig an.“
Dazu in Band 307 erschienen:
Weitere Nachrichten









































