Neubeginn nach der Ahrtalflut mit Metamorphosis 50/1
Baptiste Debombourg, Jan Ribbers, Damir Radovic in der Galerie Luisa Hausen in Euskirchen.
Noch lange nach der Flut im Sommer 2021 blieb der Geruch der Schlammmassen in Erinnerung. Es war schwierig eine Vorstellung zu haben, wie sowohl die Stadt als auch die stark in Mitleidenschaft gezogene Galerie – sie verlor hunderte Kunstwerke ans Wasser – aus dieser Naturkatastrophe hervorgehen würden. Vier Jahre nach der Flut läuft der Alltag – für den von außen kommenden Besucher – in der Region beinahe wie zuvor. So auch die Galerie Luisa Hausen, in der Stefan Hausen in der Zwischenzeit von den elterlichen Gründern übernommen hat und an einem aktualisierten, internationalen Programm arbeitet.
Metamorphosis 50/1, die erste Schau des Jubiläumsjahrs, steht sowohl für Neubeginn als auch Kontinuität – der Galerieort wird mit Hilfe dreier künstlerischer Positionen verändert, transformiert und bleibt sich und seiner Geschichte als Ort der Begegnung mit zeitgenössischer Kunst doch treu.
Als Kuratoren haben Stefan Hausen und Markus Kersting dazu drei Künstler eingeladen, die in ihrer Arbeit häufig raumspezifische Schwerpunkte setzen: Baptiste Debombourg, Jan Ribbers und Damir Radovic, der die Frontpartie der Galerie mit seinem Signature Statement ‚NO MORE‘ und einem weiteren sinngebenden Wort gestaltet. ‚NO MORE‘ von Etwas, das Ende von etwas Gutem oder etwas Schlechtem – die Schau wird es zeigen. (M. Kersting)
Die Transformation oder Metamorphose der Galerie findet statt vom 17.01.2026 – 28.02.2026.