Pax Art Awards Ausstellungen im HEK Basel
Lukas Truniger erhielt den mit 30.000 CHF dotierten Hauptpreis der Pax Art Awards 2025. Zwei weitere Preise gingen an Isabell Bullerschen und Rhona Mühlebach.
Alle drei ausgezeichneten Künstler*innen zeigen bis zum 19. April 2026 in drei parallel laufenden Einzelausstellungen neue Werke im Haus der elektronischen Künste (HEK) in Basel. „Die in den Arbeiten behandelten Themen reichen von der menschlichen Hybris in digitalen Infrastrukturen bei Lukas Truniger über biologisch metabolisierte Bildarchive bei Isabell Bullerschen bis zur Selbsterhaltungsfantasie einer Schnecke in der neuen Arbeit von Rhona Mühlebach. Das Publikum erwartet ein breites Spektrum sehr spezifischer Fragen an die heutige, von Technologie durchdrungene Gegenwart”, heißt es in der Ankündigung.
Lukas Trunigers künstlerische Praxis basiert auf seiner Ausbildung in Musik und Klangkunst sowie auf den Traditionen der Generativen Kunst und der Medienkunst. Er entwirft Systeme mit klar definierten Regeln, zieht sich dann zurück und lässt deren autonome Entfaltung zu.
Isabell Bullerschen beschäftigt sich mit fluiden Konzepten von posthumaner Körperlichkeit, Intelligenz und Identität. Dabei sind ihre immersiven Mixed-Media-Installationen gleichzeitig im physischen und im digitalen Raum angelegt.
Rhona Mühlebachs Installationen beinhalten eigensinnige Realitäten, in denen Erinnerung und Imagination nicht voneinander zu unterscheiden sind. Für die neueste Arbeit beschäftigt sie sich mit der Geschichte einer Schnecke, die sich versteinern lassen möchte, um bessere Zeiten abzuwarten, jedoch ohne selbst zu einem Fossil zu werden.
Dazu in Band 304 erschienen: