Priska Pasquer: C_ROOM 1

3. Dezember 2016 · Galerien & Auktionshäuser
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Im Jahr 2000 gründete Priska Pasquer ihre Galerie in Köln im Belgischen Viertel; unlängst erfolgte der Umzug in die ehemaligen Räume der Galerie Zwirner in die Albertusstr. 18. Das Programm konzentriert sich auf Kunst, „die aus gesellschaftlichen Umbrüchen heraus entsteht und diese reflektiert.“ Der Adressenwechsel bot der Galeristin auch die Möglichkeit, eine neue Ausstellungsreihe mit dem Titel „RESET“ zu starten, „die Arbeiten der digitalen Avantgarde in Bezug setzt zu Werken, die den revolutionären Zeitgeist der 1920/1930er-Jahre repräsentieren.“ Die FAZ nannte die erste Ausgabe eine „museale Gruppenausstellung“; die Ausstellung „RESET II and Futurism“ wurde ausführlich von Ann-Kathrin Günzel in „Kunstforum international“ Bd. 243 (S. 306) besprochen. Die Künstler der Galerie diskutieren die Entwicklungen und Folgen der Digitalisierung „in Videos und Computeranimationen, wie in Fotografien, Gemälden, Skulpturen, Websites oder Installationen“. Ausgewählt werden ausschließlich Künstler, die bereits in Museen oder Kunstvereinen ausgestellt haben. Um ihre programmatische Auseinandersetzung mit den zentralen Themen des digitalen Zeitalters zu manifestieren“, hat die Galerie ihren Namen um den Zusatz C_ROOM 1 erweitert“. Das Konzept dazu entwickelte Priska Pasquer zusammen „mit dem Internetökonomen Karl-Heinz Land und seiner Firma neuland… Basierend auf den drei Säulen ‚Change‘, ‚Curate‘ und ‚Collect‘ umfasst das Konzept Vorträge und Workshops auch von Künstlern zu avantgardistischen Themen und gesellschaftsverändernden Fragestellungen unserer Zeit. Hinter diesem Engagement steht die Überzeugung, dass Künstler im Umgang mit den Herausforderungen des digitalen Zeitalters eine wegweisende Rolle spielen. Sie erfassen die Tragweite der radikalen Transformation, diskutieren deren Risiken und Perspektiven und begegnen ihr mit eigenen Strategien. www.priskapasquer.de

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