Prix Meret Oppenheim vergeben

Fabrice Gygi, Hilar Stadler und Tilla Theus werden in diesem Jahr mit dem Schweizer Grand Prix Kunst / Prix Meret Oppenheim ausgezeichnet (je 40.000 Franken).
Die Preisverleihung findet am 15. Juni 2026 in Basel während der Art Basel statt. Im Anschluss wird in der Messe Basel, Halle 1.1, die Ausstellung Swiss Art Awards eröffnet. Der Schweizer Grand Prix Kunst / Prix Meret Oppenheim zeichnet seit 2001 Persönlichkeiten aus, die in den Bereichen Kunst, Architektur, Kritik, Verlags- oder Ausstellungswesen tätig sind.
Fabrice Gygi hinterfragt mit seinem Schaffen die Mechanismen der Autorität. Seine Skulpturen und Performances schöpfen aus dem Vokabular von Sicherheits- und Kontrolleinrichtungen wie Panzersperren, Planen, Regalen, Zelten und Sandsäcken. Solche Elemente werden vergrössert, abgeändert und in verschiedene Kontexte gestellt.
Der Kurator und Museumsleiter Hilar Stadler leitet das Museum im Bellpark in Kriens, das er zu einem zeitgenössischen Heimatmuseum entwickelt hat, in dem lokale Geschichte, Fotografie, Architektur und aktuelle internationale Kunst in Dialog treten.
Tilla Theus hat die Architekturgeschichte des Landes geprägt und ist eine der ersten Architektinnen, die den Schweizer Grand Prix Kunst als Einzelperson erhält – als zweite nach Silvia Gmür (2011). Die Eidgenössische Kunstkommission würdigt ihre vorbildliche Arbeit im Umgang mit historischer Bausubstanz und beim Bauen im Bestand.
Weitere Nachrichten







































