Protest der Akademie der Künste gegen Kürzung des Kunstpreis Berlin

Gegen die angekündigte Halbierung der Preissumme des Kunstpreis Berlin protestiert die Akademie der Künste, nachdem der Regierende Bürgermeister auf Nachfragen nicht reagierte. Gerade die Auszeichnung für künstlerische Freiheit und demokratische Selbstvergewisserung, als die der Kunstpreis Berlin gilt, da er im Jahr 1948 nach dem Zweiten Weltkrieg als Erinnerung an die Märzrevolution von 1848 gestiftet wurde, sollte aktuell nicht gekürzt werden, ist ihre Haltung.
Momentan werden insgesamt 45.000 Euro vom Land Berlin für sieben Auszeichnungen im Rahmen des Preises bereitgestellt. Dabei werden mit dem Großen Kunstpreis 10.000 € vergeben und die übrigen sechs Preis haben ein Preisgeld von je 5.000 Euro. Nun sollen die Summen alle halbiert werden, was die Auszeichnungen nach Ansicht der Akademie deutlich entwerten würde. Dabei zahlt das Land Berlin auch nur die Preisgelder an sich, die Finanzierung der Durchführung, Organisation und Jury erfolgt bereits von Seiten der Akademie der Künste. Als nächste Preisträgerin des Großen Kunstpreis Berlin 2026 wurde die US-amerikanische Komponistin und Performancekünstlerin Meredith Monk ausgewählt. Sie soll am 18. März 2026 geehrt werden. Nun forderte die Akademie der Künste das Land Berlin zur Zurücknahme der Kürzung des Preises auf und mobilisierte die Kulturszene und Öffentlichkeit zu weiteren Protesten.
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