Tartu, Bodø und Bad Ischl sind Kulturhauptstädte Europas 2024

12. Oktober 2023 · Kulturpolitik
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Tartu in Estland, Bodø in Norwegen und Bad Ischl im österreichischen Salzkammergut sind Kulturhauptstädte Europas 2024. Tartu ist mit einer Bevölkerungszahl von knapp 100.000 nach der Hauptstadt Tallinn die zweitgrößte Stadt Estlands mit einer Universität, einer Kunstschule und u.a. einem Nationalmuseum und einem Literaturmuseum.

Das Kulturhauptstadtprogramm sieht u.a. Beiträge zu den Themen „Tartu with Europe“ und „Tartu with Earth“ vor – es geht u.a. um Mitgefühl gegenüber andere und um biologische Vielfalt. Höhepunkte sind im August 2024 ein Folklore-Festival und im Oktober 2024 ein weiteres Festival, das die in diesem Monat geplante Mondlandung der NASA begleitet. Bodø am Polarkreis ist nach Bergen im Jahr 2000 und Stavanger 2008 die dritte norwegische Stadt mit diesem Titel und bekommt für das Kulturhauptstadtprogramm 300 Mill. norwegische Kronen (ca. 33 Mill. Dollar) vom Staat und 100 Mill. Kronen (ca. 11 Mill. Dollar) als Sponsoring aus der lokalen Geschäftswelt. Fischerei, Militärstützpunkte und Tourismus bilden die wirtschaftliche Basis der Stadt. Ein großes Bibliotheks- und Kulturzentrum und diverse Museen dienen nach den EU-Kriterien zur Vergabe des Titels der urbanen Weiterentwicklung der Stadt. Bad Ischl hat seine kulturellen Aktivitäten für 2024 in die vier „Programmlinien“ „Macht und Tradition“, Kultur im Fluss“, Sharing Salzkammergut – Die Kunst des Reisens“ sowie „Globallocal – Building the new“ gebündelt. Über das gesamte Jahr verteilt umfasst dieses Programm insgesamt 150 Projekte.

Dazu in Band 289 erschienen:

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