VONOVIA AWARD FÜR FOTOGRAFIE No. 8 vergeben
Der VONOVIA AWARD FÜR FOTOGRAFIE No. 8 war zum Thema „Zu Hause“ ausgeschrieben. Es galt, „persönliche Perspektiven auf das Thema ZUHAUSE“ zu reflektieren und zugleich „gegenwärtige gesellschaftliche Fragen zu verhandeln“. Nun wurden die Gewinner*innen bekannt gegeben.
Maria Bolz gewann in der Kategorie „New Talent“ mit der Fotoserie „theydream“, und Michael Kohls überzeugte mit der Fotoserie „Etrogim“ in der Kategorie „Professional“. Die Fotoserie „theydream“ beschäftigt sich mit Fragen geschlechtlicher Identität, Selbstwahrnehmung und Selbstwerdung. Im Mittelpunkt steht der Körper als ein Zuhause, das nicht selbstverständlich gegeben ist, sondern durch Veränderung und Selbstbehauptung erst gefunden werden musste.
In seiner Fotoserie „Etrogim“ geht Michael Kohls der Frage nach, was Zu Hause für jüdisches Leben in Deutschland ausmacht. Denn jüdische Lebensrealitäten sind vielfältig und von Migration, Familiengeschichten sowie gemeinsamen wie unterschiedlichen kulturellen Prägungen durchzogen.
Der VONOVIA AWARD FÜR FOTOGRAFIE ist mit insgesamt 40.000 Euro dotiert. In einer Meisterklasse werden Projekte mit je 4.000 Euro zur Umsetzung von Fotoserien unterstützt, hinzu kommen Preisgelder in Gesamthöhe von 16.000 Euro.
Vom 2. bis 17. Mai 2026 sind die sechs fotografischen Positionen aus der Meisterklasse des VONOVIA AWARD FÜR FOTOGRAFIE No. 8 mit Arbeiten von Maria Bolz, Jana Islinger, Stella Weiß & Rosa Burczyk, Ute Behrend, Michael Kohls sowie Christina Stohn in Essen zu sehen. Ausstellungsort ist die Kreativ Kathedrale TRUDI, die zu einem Kultur- und Bildungszentrum umgewandelte Kirche St. Gertrud im Norden der Essener Innenstadt.
In Kooperation mit dem Sprengel Museum und unter der Kuration von Reinhard Spieler werden die Fotoserien dort erstmals präsentiert. Die Ausstellung wird in enger Partnerschaft mit der Hochschule der bildenden Künste Essen (HBK) realisiert.