Weimer fordert EU-Vorgehen gegen KI-generierte Holocaust-Bilder

19. Januar 2026 · Kulturpolitik

Der amtierende Kulturstaatsminister Wolfram Weimer fordert ein beherztes Vorgehen der Europäischen Union gegen die Verbreitung von KI-generierten Bildern und Filmen über den Holocaust.

Mit Blick auf das Leid der Opfer unterstützt Weimer dabei die Forderung von Gedenkstätten, die eine Kennzeichnungspflicht und gegebenenfalls Entfernung von Bildern zu dieser Thematik, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz entstanden sind, für notwendig halten. Weimer stellt nun eine Forderung an die EU-Kommission, um ein Vorgehen gegen Betreiber sozialer Medien einzuläuten, das die Verbreitung manipulierter Bilder unterbinden sollen. So kritisieren insbesondere Konzentrationslager-Gedenkstätten, dass mit KI frei erfundene Szenen aus KZs erstellt werden, die die Geschichtsschreibung verzerren könnten.


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