ZKM Karlsruhe: „BarabásiLab. Hidden Patterns. Netzwerkdenken“

22. April 2021 · Museen & Institutionen

In den beiden Lichthöfen des ZKM Karlsruhe sowie im 2. OG wird vom 1. Mai 2021 bis zum 16. Januar 2022 die Ausstellung „BarabásiLab. Hidden Patterns. Netzwerkdenken“ gezeigt. „Pro Tag werden heute so viele Daten produziert wie zuvor nicht in Jahrzehnten. Um diese Datenmenge bewältigen zu können, braucht es eine neue Wissenschaft: die Visualisierung von kennzeichnenden Knoten und Netzen, von Parametern und Mustern. Die Ausstellung BarabásiLab. Hidden Patterns. Netzwerkdenken lädt ab 1. Mai 2021 ein, die unsichtbaren Datengebilde in ihren sichtbar gewordenen Netzwerkvisualisierungen des Physikers und Netzwerkwissenschaftlers Albert-László Barabási und seines Forschungslabors zu entdecken.“ Im Zentrum dieser Ausstellung steht „die Tätigkeit des ungarischen Physikers und Netzwerkwissenschaftlers Albert-László Barabási (*1967, Cârța, Rumänien) und seines an der Northeastern University in Boston, USA, angesiedelten Forschungslabors vor. Innerhalb der letzten 25 Jahre hat das BarabásiLab ein visuelles Vokabular für Komplexität entwickelt, bei dem es sich vielfach auf Ausdrucksformen stützt, die der Kunst entnommen sind. Das innovative und interdisziplinäre Feld der Netzwerkforschung ermöglicht die Analyse verschiedenster kultureller und sozialer Phänomene, indem es unsichtbare, verborgene Verbindungen und sich stets wiederholende Muster innerhalb von Natur, Gesellschaft und Kultur sichtbar macht. Die Netzwerkwissenschaft wird unter anderem in Medizin, Pharmazie und Physik, aber auch in der Erforschung von Infrastrukturen, sozialen Systemen und Entwicklungsprozessen eingesetzt…“ Gleichzeitig läuft eine parallele Ausstellung unter dem gleichen Titel bis zum 20. Juni 2021 im Museum Ludwig Budapest. http://www.zkm.de

Dazu in Band 185 erschienen: