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Titel: Zeichne! Von der Linie zur Kunst - Zeichnungen auf dem Kunstmarkt · von Larissa Kikol · S. 104 - 115
Titel: Zeichne! Von der Linie zur Kunst - Zeichnungen auf dem Kunstmarkt ,
Titel: Zeichne! Von der Linie zur Kunst - Zeichnungen auf dem Kunstmarkt

Ein Medium mit sehr intuitivem, spontanem und emotionalem Potenzial

Ein Interview mit Kristian JARMUSCHEK von Larissa KIKOL

Kristian Jarmuschek ist Gründer der paper positions – eine Kunstmesse nur für Papierarbeiten. Außerdem ist er Galerist, Vorsitzender des Bundes verbands für deutsche Galerien und Kunst händler, sowie Inhaber und Geschäftsführer der Positions Berlin GmbH, darüber hinaus leitet er die art Karlsruhe, zusammen mit Kollegin Olga Blaß. Mit ihm sprach ich über seine Leidenschaft für Zeichnungen, ihr einzigartiges Potential, ihre Vermarktung auf dem Kunstmarkt und über Gegenwartstendenzen der neuen Zeichner*innen.

LK Du hattest vor der Wende einen Studienplatz für Medizin. Der ist dir später aberkannt worden und daraufhin hast du dich für Kunstgeschichte entschieden, ja?

KJ Das stimmt, zu Beginn der Wiedervereinigung fehlten jegliche Maßstäbe und so wurden die Studienplatzzusagen in den Bereichen Jura und Medizin für Abiturient*innen annulliert… es war ja unsere erste Wiedervereinigung. Damals empfand ich das allerdings als eine schicksalhafte Entscheidung und meine Chance, schließlich hatte ich mich schon zuvor heimlich zu den Eignungsprüfungen für Kunstgeschichte in Leipzig und Berlin angemeldet gehabt und konnte mich somit nun ganz und gar der Kunst widmen.

LK Wie kamst du zur Kunst? Was hast du als Kind gespielt und wie begann deine Neugierde für die Kunst?

KJ Die meiste Zeit in meiner Jugend habe ich mit der darstellenden Kunst verbracht. Ich war Ensemblemitglied des Kinder- und Jugendtheaters in Erfurt (der heutigen SCHOTTE). Aber Bilder anzuschauen oder im Museum zu sein, hat mich immer fasziniert. Erst nach und nach habe ich bemerkt, dass nicht alle Kinder…

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