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Titel: Zeichne! Von der Linie zur Kunst - Zeichnen – Realitäten bewältigen · von Larissa Kikol · S. 134 - 141
Titel: Zeichne! Von der Linie zur Kunst - Zeichnen – Realitäten bewältigen ,
Titel: Zeichne! Von der Linie zur Kunst - Zeichnen – Realitäten bewältigen

Lee Quiñones

Zeichnen war der erste Schritt um die Herausforderungen der Yards zu meistern. Über das Zeichnen in der New Yorker Graffiti-Szene
Ein Gespräch von Larissa KIKOL

Lee zählt zu den bekanntesten Graffiti-Künstlern der Welt, zu den sogenannten „Kings“ der New Yorker Blütezeit in der Graffitibewegung. 1960 in Puerto Rico geboren, wuchs er in der Lower East Side von New York City auf. Nach eigenen Angaben bemalte er ab den 1970 Jahren über ein Jahrzehnt mehr als 100 U-Bahn-Waggons. Er und seine Kollegen wurden durch die Fotograf*innen Martha Cooper und Henry Chalfant und deren Fotoband Subway Art international bekannt. Ihre besprayten Züge blieben durch die Fotografien erhalten und entwickelten sich schnell zu Kulturikonen. Das Zeichnen ist bis heute eine gängige und wichtige Praxis im Graffiti. Egal ob jung oder alt. Im Gespräch erzählt Lee von der Arbeit auf Papier und der Verbindung zur illegalen Malerei draußen.

LK Hast du als Kind gezeichnet?

LQ Seit ich fünf Jahre alt war, habe ich Stifte in die Hand genommen und gezeichnet. Es war natürlich die Verfügbarkeit einfacher Materialien wie Bleistift und Papier, die mich zum Zeichnen gebracht hat. Einen großen Einfluss hatte auch das Fernsehen, wo samstagsvormittags Looney-Tunes-Zeichentrickfilme und nachmittags Science-Fiction-Filme liefen.

LK Was genau hast du gezeichnet?

LQ Sehr viel: Autos, Wissenschaftslabore, aber hauptsächlich interessierten mich Science-Fiction-Mutanten aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, wie Japans Godzilla und Ghidorah.

LK Hast du als Teenager das Zeichnen dann wieder neu entdeckt, durch das Graffiti?

LQ Man kann sagen, dass ich fast die ganze Zeit…


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