Band 302

Surreale Malerei

traumhaft, absurd, rätselhaft

Das Surreale spielt sich im Reich der Phantasie ab, es ist von Geistern bevölkert, absurd und geheimnisvoll, oft rätselhaft und voller Möglichkeiten. Da ist es kein Wunder, ...

Das Surreale spielt sich im Reich der Phantasie ab, es ist von Geistern bevölkert, absurd und geheimnisvoll, oft rätselhaft und voller Möglichkeiten. Da ist es kein Wunder, dass der Surrealismus 100 Jahre nach seiner Gründung nun seit einiger Zeit wieder in der Malerei auftaucht, leben wir doch in einer rationalen, oft durch Logik und ökonomische Zwänge regulierten, all zu nüchternen Welt. Wer möchte sich da nicht in eine andere Dimension träumen? Nach einer umfassenden Einführung ins Thema bietet der FOKUS des vorliegenden Bandes Einblicke u. a. in die Malerei von Neo Rauch und Rosa Loy oder Emily Mae Smith, stellt feministische und queere Kampfzonen vor und fragt nach dem Stellenwert der Kindheit für die surreale Malerei. Außerdem finden Sie im FORUM diesmal neben vielen anregenden Ausstellungsbesprechungen einen spannenden Atelierbesuch bei der Berliner Bildhauerin Jeewi Lee, in dem sie über ihre Faszination für Sand berichtet sowie informative Gespräche u. a. mit der international renommierten Installationskünstlerin Folke Köbberling oder der Malerin Susanne Kühn, eine umfangreiche Reportage über Genf als Kunststadt, einen Bericht über die Islamic Arts Biennale in Dschidda und einen Blick auf Sun Yuans und Peng Yus Can’t help myself aus der Perspektive von GenZ. Viel Freude beim Lesen und Entdecken weiterer spannender Themen in diesem Band!


Alle Beiträge aus dieser Ausgabe

Titelbeiträge

Stella Winter, Hurry they’re playing our song, Öl auf Leinwand, 50 × 30 cm, 2023, © Stella Winter

Surreale Malerei
– traumhaft absurd rätselhaft

traumhaft absurd rätselhaft

Markus Matthias Krüger, Zwillinge, 2017, Acryl und Öl auf Leinwand, 75 × 100 cm Privatsammlung, © Markus Matthias Krüger, Foto: Galerie Schwind, Leipzig, VG-Bildkunst, Bonn 2024

Surreale Malerei

Von den Geistern, die wir riefen.

Youjin Yi, Leopard Sky, 2023, Acryl, Öl, Ölpastell auf koreanischem Papier / auf Leinwand aufgezogen, 40 × 50 cm, Courtesy: die Künstlerin und Kornfeld Galerie Berlin

Ein Augenaufschlag. Eine Bildstrecke über die Welten 5 surrealer Maler*innen

Neo Rauch, Fremde, 2016, Öl auf Leinwand, 250 × 300 cm, Sammlung Hildebrand, Leipzig © NEO RAUCH | VG Bild-Kunst, Bonn 2024, Berlin, Courtesy: Galerie EIGEN + ART Leipzig / Berlin und David Zwirner, Foto: Uwe Walter, Berlin

,,Wir reden nie über Inhalte!“

Ein Gespräch mit Rosa Loy und Neo Rauch

Shanee Roe, Untitled, 2022, Acryl und Öl auf Leinwand, 155 × 125 cm, Foto: Courtesy: die Künstlerin, Kornfeld Galerie, Berlin

Feministische und queere Kampfzonen

Körperbilder zwischen Sexualität, Zärtlichkeit und Verwundbarkeit.

Das Surreale ist der neue Weg, der sich zwischen zuvor unverbundenen oder exklusiven Räumen bildet

Das Surreale ist der neue Weg, der sich zwischen zuvor unverbundenen oder exklusiven Räumen bildet

Ein Interview mit Emily Mae Smith

Wangechi Mutu, History Trolling, 2014, Collage, Farbe auf Vinyl, 110,97 × 173,83 × 8,9 cm, © Wangechi Mutu, Courtesy: die Künstlerin und Victoria Miro

Afro-Surrealismus

Kunst des Seins und Freiheit

Amir H. Fallah in seinem Atelier, 2024, Foto: Joshua K. Flynn

Für mich ist die Realität immer seltsamer als die Fiktion.

Ein Interview mit Amir H. Fallah

Matija Bobičić im Atelier, © Matija Bobičić, Foto: Andrej Lebar

Manchmal sehen sie bedrohlich aus, aber sie werden missverstanden

Ein Gespräch mit Matija Bobičić

Tom Gully, Family Tree, 2024, Ölstifte und Airbrush auf Leinwand, 180 × 160 cm, © Tom Gully

Pimp My Toys

Spielerischer Surrealismus

Fragen zur Zeit

Ein „Fuck you!!“ dem ‚Römischen Gruß‘: Maurizio Cattelan, L.O.V.E., 2010, Marmor, elf Meter hoch, aufgestellt vor der Börse in Mailand, Foto: Ralf Steinberger, Wikimedia Commons

Auf die Plätze, fertig, los!

Zwischen Status und Statistik: Ranking als Hilfsmittel zur Reduktion von Kunst auf ihren spekulativen Geldwert

Gespräche mit Künstler*innen

Porträt Folke Köbberling (vor ihrer Fassadenarbeit für die „neuen Gesellschaft für Bildende Kunst“ in Berlin), Foto: Ronald Berg

Abfall zu Kunstwerken!

Ein Gespräch mit FOLKE KÖBBERLING, bildende Künstlerin und Professorin am Institut für Architekturbezogene Kunst der TU Braunschweig
Vivian Suter

Vivian Suter

"Manchmal male ich im Dunklen"

Susanne Kühn, Ernte, 2021, 220 × 160 cm, Acryl auf Leinwand, Foto: Bernhard Strauss

Susanne Kühn

„Mein Ziel ist es, Denkprozesse auszulösen, die neu und ungewohnt erscheinen.“

Portrait Jörg Laue, 2023, Foto: Esther Ernst

Jörg Laue / Lose Combo

„Kontextverschiebungen, Entwendungen und Transmediale Prozesse finden dauernd statt“

Mitdenken und mitfühlen

Mitdenken und mitfühlen

Zu den Exposures von Barbara Probst

POV GenZ

Pov Gen Z

Pov Gen Z

Sun Yuan & Peng Yu: Can’t Help Myself (2016)

Essay

PRO TEST, 2025, Plattencover, r-ecords.com, 31,5 × 31,5 cm, © R. Schappert und VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Kunst & Revolte heute

Atelierbesuche

Jeewi Lee, Vor·wurf, 2021, Installationsansicht, auf Holz aufgezogene Tapete, Galerie Sexauer, Courtesy: Galerie Sexauer, Foto: Marcus Schneider

Atelierbesuch bei Jeewi Lee

Kunst an der Kreuzung von Anwesenheit und Abwesenheit

Ausstellungen

June 30, 2023, 2:17 PM, 2:31 PM, Foto: Sam Youkilis

Sam Youkilis

Under The Sun

C/O Berlin 01.02.– 07.05.2025

Hassan Hajjaj, Rider in Pink, 2000 / 1421, gerahmte Fotografie, digitaler Farbdruck auf Papier, auf Aluminium montiert und Konservendosen mit Halal-Fleisch, © Hassan Hajjaj, Courtesy: Hassan Hajjaj Studio

A World in Common

Contemporary African Photography

C/O Berlin 01.02.– 07.05.2025

Natalia Stachon, Between the acts, an interval, Ausstellungsansicht Galerie Parterre 2025, Vorn: Dawn Words Falling, 2017 / 25, ca. 320 × 250 × 250 cm, verzinkter Stahl, Edelstahl, Neons mit Zubehör, Courtesy: Natalia Stachon und LOOCK Galerie, Berlin, Foto: Marjorie Brunet Plaza

Natalia Stachon

Between the acts, an interval

Galerie Parterre 21.02.– 13.04.2025

Laure Prouvost, Bild von Michaël Smits, 2017

Laure Prouvost

We Felt A Star Dying

Kraftwerk 21.02.–04.05.2025

Ralf Kerbach, Dresdner Freunde, 1983 / 84, Sammlung Hasso Plattner © VG Bild-Kunst, Bonn 2024

Im Dialog

Sammlung Hasso Plattner: Kunst aus der DDR

DAS MINSK 01.02. – 10.08.2025

Iman Issa, The Game: Guess Which of the Given Captions Is the Correct One, Framed c-print, vinyl text, 2025, Courtesy: die Künstlerin und carlier | gebauer, Berlin / Madrid © Iman Issa, Foto: Iman Issa

Iman Issa – Das Spiel

Albertinum

08.02.– 11.05.2025

Maria Toumazou, Ausstellungsansicht Overbeck-Gesellschaft, v.l.: Veins, 2025, half-frame, 2025, Sockel, Projektoren, Scans Filmstreifen, je 88 × 30 × 30 cm, Courtesy: Overbeck-Gesellschaft, Lübeck, und die Künstlerin, Foto: Eric Bell

Maria Toumazou

Half Frame

Overbeck-Gesellschaft 16.02.– 27.04.2025

Porträt FORT (Jenny Kropp und Alberta Niemann), Foto: Emma Adler

FORT

Fantasy Island

Weserburg 08.02.– 25.05.2025

Der Kaiserring, © Mönchehaus Museum Goslar, Foto: Stadt Goslar

Never Enough

50 Jahre Kaiserring Goslar

Mönchehaus Museum 16.02.– 21.04.2025

Bracha Lichtenberg Ettinger, Ausstellungsansicht, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, 2025, Foto: Achim Kukulies

Bracha Lichtenberg Ettinger

K21 – Kunstsammlung NRW

22.02.– 31.08.2025

Michael Wesely, Alexanderplatz, Berlin, 1946 / 2023, © Courtesy: der Künstler, VG Bild-Kunst, Bonn 2024

Frozen Mirrors

KAI 10 31.10.2024 – 26.04.2025

Melanie Loureiro, Invocation of the Splintered Skin, 2024, Öl auf Leinwand, Foto: Ivo Faber

Melanie Loureiro

Die Verbundenheit der Kreaturen

KIT – Kunst im Tunnel 31.01.– 09.06.2025

Latefa Wiersch, Original Features, Video, 4:40 Min., 2022, Ausstellungsansicht, Hannibal, Dortmunder Kunstverein, 2025, Courtesy: die Künstlerin und Dortmunder Kunstverein, Foto: Jens Franke

Latefa Wiersch

Hannibal

Kunstverein 19.01.– 13.04.2025

Claudia Wieser, o.T., 2018, Installation aus diversen Materialien (u. a. Blattgold, Tusche, Acrylfarbe auf Lindenholz, Kacheln), Ausstellungsansicht Kunstmuseum Ahlen, 2025, Foto: Kunstmuseum Ahlen

Konkrete Frauen. Neue Räume

Kunstmuseum

16.02.– 15.06.2025

Ausstellungsansicht Simurgh, Slavs and Tatars, 2025, Dark Yelblow und Untitled, 2023, © Staatliche Kunsthalle Baden-Baden, Stefan Altenburger Photography, Zürich

Slavs and Tatars. Simurgh

Staatliche Kunsthalle

14.02.– 18.05.2025

Detailansicht, Messengers from above. Meteoriten – mysteriöse Boten aus dem All, ERES Stiftung 2024 / 2025, Olaf Nicolai, Visitor, be my guest, 2015, Foto: ERES Stiftung, Thomas Dashuber

Messengers From Above

Meteoriten – mysteriöse Boten aus dem All

ERES-Stiftung 05.11.2024 – 11.05.2025

Shu Lea Cheang, Portal Porting, Installationsansicht Haus der Kunst München, 2025, Foto: Milena Wojhan

Shu Lea Cheang

Kiss Kiss Kill Kill

Haus der Kunst 14.02.– 03.08.2025

Raimond Pettibon, Wohlwollen (kindness), 2024, Tusche und Grafit auf Papier, Courtesy: der Künstler, © Kebbel Villa | Oberpfälzer Künstlerhaus, Foto: Clemens Mayer

Raymond Pettibon & John Newsom

The Seven Deadly Sins
and The Seven Heavenly Virtues

Kebbel Villa 09.02.– 06.04.2025

Oliver Ressler, The path is never the same, 2022, Courtesy: der Künstler; àngels, Barcelona; The Gallery Apart, Rome, © Bildrecht, Wien, 2024

Touch Nature

Lentos Kunstmuseum

24.01.– 18.05.2025

Liliane Lijn, Electric Bride, 1989, Installation, Aluminium, Stahl, Hahnenfedern, Elmflex-Glimmer, Messing, mundgeblasenes Glas, 280 × 300 × 240 cm, Courtesy: Liliane Lijn und Sylvia Kouvali, London / Piraeus, © Bildrecht, Wien 2024, Foto: Georg Petermichl / mumok

Liliane Lijn. Arise Alive

mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig 15.11.2024 – 04.05.2025

Sylvie Fleury, Skin Crime, zerdrücktes Auto, 1997, © Musée d’art et d’histoire de Genève,Foto: F. Bevilacqua

La Genevoise.
Carte blanche à Carol Bove

Musée d’art et d’histoire

31.01.– 22.06.2025

Noah Davis, 1975 (8), 2013, © The Estate of Noah Davis, Courtesy: The Estate of Noah Davis

Noah Davis

Barbican Art Gallery

06.02.– 06.05.2025

Ausstellungsansicht Frida Orupabo, On Lies, Secrets and Silence mit Cloud of Confusion, 2024, © Astrup Fearnley Museet, 2024, Foto: Christian Øen

Frida Orupabo.
On Lies, Secrets and Silence

Astrup Fearnley Museum

07.02.– 27.04.2025

Robert Frank (1924 – 2019), Parade, Hoboken, New Jersey, 27. März 1955, Silbergelatineabzug, 206 × 309 mm, Rijksmuseum, Amsterdam, inv, no, RP-F-2022-91; mit Unterstützung von Baker McKenzie erworben, © June Leaf and Robert Frank Foundation, from The Americans

American Photography

Rijksmuseum

07.02.– 09.06.2025

Kunstforum-Gespräche

Mara Sporn, die Initiatorin von Empty Spaces

Mara Sporn

Empty Spaces und das Ausscheren aus den Institutionen

Report

Blick auf den Hafen von Genf mit Fontäne, Foto: Heinz-Norbert Jocks

Genf, die Kleinmetropole der getarnten Widersprüche.

Ein Versuch über die dort wachsende Kunstszene

Biennalen

Imran Qureshi, Between Sacred Cities (Zubaydah Trail), 2025, gewebtes Nylon auf Stahlgerüst, Commissioned by Diriyah Biennale Foundation für die Islamic Arts Biennale 2025, Foto: Marco Cappelletti, Courtesy Diriyah Biennale Foundation

Ein Garten in der Wüste

2. Islamic Arts Biennale in Dschidda

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