Ben J. Riepe: HOLY SHIT – A Human Experience

In HOLY SHIT – A Human Experience lädt uns der Choreograf Ben J. Riepe in einen speziellen Bühnenraum ein, irgendwo zwischen einer Kathedrale, einer Lounge und einem künstlichen Horizont – in einen Raum, in dem das Publikum nicht nur zuschauen soll, sondern auch Teil einer kollektiven Erfahrung werden soll, die physische Präsenz und Bereitschaft verlangt.
Ausgehend von der Idee eines Sehers, eines Visionärs – gleichzeitig menschlich und übermenschlich, verletzlich und autoritär – entfaltet sich HOLY SHIT als Aufführungssession, die von dystopisch zu utopisch, von Zerstörung zu Versprechen schwankt. Aus Text und Musik, Ton- und Lichtlandschaften, die unser Nervensystem beeinflussen, aus KI-generierten Videowelten und Live-Bildern entsteht ein Übergang, der physisch erlebt werden muss: Ein Abend, an dem man fragt, wie Verbundenheit heute noch möglich ist – jenseits von Ironie, spiritueller Umgehung und distanzierter Beobachtung. HOLY SHIT ist weder ein Wellness-Ritual noch ein konsumierbares Gemeinschaftsgefühl, sondern vielmehr ein Vorschlag für ein neues Erlebnis, das von Schönheit über Imposant, von Theatererlebnis bis zu geführter Sitzung reicht, alle Sinne beeinflusst und uns alle in die Nacht entlässt, verändert. Ben J. Riepe: „HOLY SHIT stellt einen Versuch auf der Bühne dar, kollektiv einen Zustand zu erreichen – nicht durch Erklärungen, sondern durch den Körper.“
Die Uraufführung findet heute am Freitag 20.3. um 20 Uhr im tanzhaus nrw in Düsseldorf statt und ist bereits ausgebucht.
Dazu in Band 275 erschienen:
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