End to End: alternative Zukunftsszenarien auf der transmediale 2020

16. Januar 2020 · Aktionen & Projekte

Als Festival für Medienkunst und digitale Kultur findet die transmediale vom 28. Januar bis zum 01. März 2020 an mehreren Standorten in Berlin, u.a. im Haus der Kulturen, in der Volksbühne und im Berghain statt. „Die Aktivitäten der transmediale zielen darauf ab, ein kritisches Verständnis der gegenwärtigen, von Medientechnologien geprägten Kultur und Politik zu vermitteln“. Den Schwerpunkt des jährlichen Festivals bilden ein Konferenzprogramm, wechselnde Ausstellungsformate, ein Film- und Videoprogramm, Performances und Workshops. Die begleitende Ausstellung „The Eternal Network“ dazu im Haus der Kulturen der Welt dauert vom 28. Januar bis zum 1. März 2020 und zeigt 15 künstlerische Positionen, die das vergangene durch eine Netzwerkgesellschaft geprägtes Jahrzehnt überdenken. Unter dem Titel „E2E“ (End to End) „untersucht das Festival Netzwerke und deren Grenzen und forscht nach vergessenen und möglichen Zukunftsszenarien mit und ohne Netzwerke. Die transmediale hat sich im Laufe ihrer Geschichte von ihren Anfängen als VideoFilmFest zu einer der weltweit wichtigsten Veranstaltungen für Kunst und digitale Kultur entwickelt. Über die jährliche Veranstaltung hinaus ist die transmediale eine übergreifende, dynamische Plattform mit einer lebendigen Community und einem starken Netzwerk, das regelmäßige Veröffentlichungen und ganzjährige Aktivitäten wie Aufträge und Künstlerresidenzen ermöglicht. Die Kuratorin Nora O Murchú übernimmt ab der Festivalausgabe 2021 die künstlerische Leitung der transmediale. Sie verfügt „über mehr als ein Jahrzehnt Erfahrung in der digitalen Kunst und hat bereits Ausstellungen und Veranstaltungen für Institutionen wie die Akademie Schloss Solitude, LABoral Centro de Arte y Creación Industrial, The Science Gallery und das ZKM Zentrum für Kunst und Medien kuratiert.“ O Murchú wird dann Nachfolgerin von Kristoffer Gansing, der sich mit der aktuellen Ausgabe aus der Festivalleitung verabschiedet.https://transmediale.de/

Dazu in Band 180 erschienen: