DDR-Raubkunst vermutlich in vielen ostdeutschen Museen
Laut Kunsthistoriker Nikolaus Bernau befinden sich in sehr vielen Museen und Sammlungen im ehemaligen Osten Deutschlands Objekte, die Privatpersonen zu Zeiten der Deutschen Demokratischen Republik und der Sowjetischen Besatzungszone unrechtmäßig entzogen wurden. Bernau geht von Hunderttausenden Objekten aus.
Der Umgang und die Aufarbeitung mit Raubkunst aus dieser Zeit wird nun stärker untersucht. So fördert das Deutsche Zentrum für Kulturgutverluste in Magdeburg seit Beginn diesen Jahres Forschungsprojekte zur Aufarbeitung mit insgesamt 800.000 Euro.
Dazu in Band 263 erschienen: