Julia Stoschek: Sammlung von über 860 Werken geht online

24. Mai 2020 · Aktionen & Projekte

Die Julia Stoschek Collection umfasst eine der weltweit größten privaten Sammlungen zeitbasierter Medienkunst. Weil an den Standorten Düsseldorf und Berlin immer nur maximal 15 Prozent der Sammlung gleichzeitig ausgestellt werden können, stellt Julia Stoschek ihre Sammlung von über 860 Werken von 282 Künstlern nun kostenlos und ohne Einschränkungen online zur Verfügung. Damit will die Sammlerin die konsequente Demokratisierung dieser Kunstform vorantreiben: „Für mich ist diese digitale Präsentation der Kollektion ein wahr gewordener langjähriger Traum. Kunst soll gesehen werden“. Bis heute können über 68 film- und videobasierte Werke von 25 Künstlern aus der Sammlung im Online-Sammlungskatalog unter vollständig eingesehen werden. Zu den Werken dieser ersten Auswahl gehören Stücke von John Bock, Monica Bonvicini, Keren Cytter, Jen DeNike, Nathalie Djurberg und Hans Berg, Cao Fei, Fischli und Weiß, Kate Gilmore, Christian Jankowski, Jesper Just, Lutz Mommartz, Elizabeth Price, Wolfgang Tillmans, Andro Wekua und Tobias Zielony. In den kommenden Monaten werden jede Woche in enger Zusammenarbeit mit den Künstlern Werke hochgeladen. Darüber hinaus steht ein neues wöchentliches Online-Videoformat mit dem Titel „Julia’s Most Wanted“ zur Verfügung, in dem Stoschek eines der vorgestellten Werke persönlich vorstellt. Der Online-Sammlungskatalog, der jetzt vollständig verfügbar ist, kann verwendet werden, um alle 860 Werke und 282 Künstler in der Sammlung zu Forschungszwecken zu durchsuchen. Zusätzliche Informationen zu den Werken werden bereitgestellt, einschließlich Abbildungen und über 120 Einführungen in Deutsch und Englisch. Website Onlinekatalog: http://www.jsc.art

Dazu in Band 254 erschienen:

Dazu in Band 201 erschienen: