Kunstverein Hannover: Under the Milky Way und Halfpipe-Installation von Florentina Holzinger

Am Freitag, den 27. März, eröffnet im Kunstverein Hannover die Ausstellung Under the Milky Way. Abstraktion, Autonomie und post-vandalische Tendenzen in der Kunst der Gegenwart. Die Schau bringt Protagonist*innen und Kollektive zusammen, deren künstlerische Arbeiten post-vandalischen Tendenzen in der Gegenwartskunst zugeordnet werden könnten – Praktiken, die auf Widerstand, Selbstermächtigung und autonomer Abstraktion beruhen.
Es werden Positionen vorgestellt, die die Bandbreite der Szene markieren und durch ihre künstlerische Unabhängigkeit jenseits institutioneller und – teilweise – legaler Strukturen auffallen. Manche haben einen Graffiti-Writing-Hintergrund, andere Malerei oder Bildhauerei studiert, viele beides. Die Kunst, die daraus erwächst, lässt sich mit drei Begriffen am treffendsten beschreiben: Abstraktion, Autonomie und – je nach Sichtweise – Post-Vandalismus. Hier finden sich raue Ideen, politischer Aktivismus, Ironie, autonome Kunst und konzeptuelle wie auch anarchische Ansätze.
Bis zum 19.07.2026 werden Arbeiten von Amos Angeles, Alexandre Bavard, Cäcilia Brown, Stephen Burke, Bus126, Brad Downey und Akim, Antwan Horfee, Hams Klemens, Klub7, Daniel Laufer, Mischa Leinkauf, Martina Morger, Moses und Taps, Christoph und Sebastian Mügge, Patrick Niemann, Rocco und seine Brüder, Veli Silver, Mathias Weinfurter und Angst Yok gezeigt.
Im Kontext der Ausstellung wird außerdem die österreichische Choreografin und Performancekünstlerin Florentina Holzinger eine neue Halfpipe-Installation im öffentlichen Raum Hannovers realisieren. CRASH PIPE (2026) entsteht in Zusammenarbeit mit dem Architekt*innenkollektiv raumlaborberlin und ist eine aus rund acht Tonnen Metall konstruierte Halfpipe, die zunächst auf der Sophienstraße im Kulturdreieck vor dem Künstlerhaus Hannover installiert und anschließend auf dem Raschplatz Hannover weitergeführt wird. Die Einweihung durch die Künstlerin findet am 28. März 2026 um 15.00 Uhr statt.
Dazu in Band 287 erschienen:
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