Lucia Pietroiusti kuratiert 6. Autostrada Biennale 2027

22. Januar 2026 · Biennalen

Die Autostrada Biennale ernennt Lucia Pietroiusti zur Kuratorin ihrer sechsten Ausgabe, die von Juli bis September 2027 in Prizren in Kosovo stattfinden wird.

Die in London und den Niederlanden wohnende Pietroiusti ist Leiterin der Abteilung für Forschung und Entwicklung bei der Hartwig Art Foundation in Amsterdam und arbeitet an der Eröffnung des neuen Hartwig Museums im Jahr 2028. Zuvor war sie Leiterin der Abteilung für Ökologie bei der Serpentine in London. Auf der 58. Venedig-Biennale kuratierte sie 2019 die Opernperformance Sun & Sea von Rugile Barzdžiukaitė, Vaiva Grainytė und Lina Lapelytė.

Gegründet wurde die Autostrada Biennale von Leutrim Fishekqiu, Vatra Abrashi und Barış Karamuço im Jahr 2014 als Brücke zwischen Menschen, Orten und Ideen der zeitgenössischen Kunst. Sie freuen sich über die Ernennung von Pietroiusti: „Wir freuen uns, bekannt zu geben, dass Lucia Pietroiusti die sechste Ausgabe der Autostrada Biennale im Jahr 2027 kuratieren wird. Lucias langjähriges Engagement für zeitgenössische Kunst und ökologisches Denken steht in engem Einklang mit den Fragen, mit denen wir uns seit Jahren beschäftigen. Ihre Arbeitsweise, die Institutionen, Disziplinen und Kontexte übergreift, passt gut zu Autostradas Engagement für Kunst als Raum der Verbindung, Fürsorge und gemeinsamen Verantwortung.“

Auch Lucia Pietroiusti betont die Nachhaltigkeit der Biennale-Konzeption: „Die Autostrada Biennale hat das kulturelle Leben im Kosovo neu geprägt, und ich bin dankbar, an der nächsten Ausgabe beteiligt zu sein. Mit Blick auf das Jahr 2027 wollen wir daran denken, Zärtlichkeit einzubringen und unser Vertrauen in die Fähigkeit der Kunst zu setzen, in einer von Angst geprägten Zeit Raum für Leben, Freude, Sinnlichkeit und Verbundenheit zu schaffen. Die Autostrada Biennale ist einzigartig: Auch wenn ihre Ausgaben kommen und gehen, bleibt das Erreichte bestehen. Die entscheidende kulturelle Infrastruktur bleibt erhalten und wächst weiter. Dies ist ein Modell für temporäre Festivals, die sich der Förderung eines breiteren kulturellen Ökosystems verschrieben haben. Es ist mir eine Ehre, die nächsten zwei Jahre ihrer weiteren Entwicklung zu begleiten.“

Eine Liste der Künstler*innen und Programme sowie das Konzept der kommenden Biennale werden im Laufe des Jahres 2026 bekannt gegeben.


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