Manifesta 2026 findet im Ruhrgebiet statt

11. Dezember 2020 · Biennalen

Das Ruhrgebiet wird im Jahr 2026 Austragungsort der Europäischen Nomadischen Biennale Manifesta der International Foundation Manifesta (IFM). Partner vor Ort ist der Regionalverband Ruhr. Dazu erklärte Manifesta-Direktorin Hedwig Fijen: „Schon immer ging es im Ruhrgebiet um die Migration von Menschen und Materialien, Dingen und Waren – und darum, wie die globale Weltordnung vor dem Hintergrund ihrer Handelsbeziehungen aussieht und in Zukunft aussehen wird. Das Ruhrgebiet entwickelt gerade eine neue Identität – auch als logistisches Zentrum im Herzen Europas mit dem Endpunkt der neuen Seidenstraße im Duisburger Hafen. Diese Entwicklungen können wir nun gemeinsam mit unseren neuen Partnern vor Ort reflektieren und fokussieren, diskutieren und vielleicht auch visionieren.“ Initiiert wurde die Bewerbung von einem interdisziplinären Zusammenschluss von Personen und Instituten der regionalen Kunstvermittlung, u.a. von Markus Ambach (Freier Ausstellungsmacher, MAP), Inke Arns (Direktorin Hartware MedienKunstVerein), Peter Gorschlüter (Direktor Museum Folkwang), Heinrich Theodor Grütter (Direktor Stiftung Ruhr Museum), Stefan Hilterhaus (Künstlerischer Leiter PACT Zollverein), Olaf Kröck (Intendant Ruhrfestspiele Recklinghausen), Hans-Peter Noll (Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zollverein), Britta Peters (Künstlerische Leitung Urbane Künste Ruhr) und Stefanie Reichart (Referatsleitung Kultur und Sport Regionalverband Ruhr). http://manifesta.org

Dazu in Band 264 erschienen: