Oskar-Kokoschka-Preis für Jakob Lena Knebl und Ashley Hans Scheirl

30. Dezember 2025 · Preise
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Jakob Lena Knebl und Ashley Hans Scheirl erhalten den Oskar-Kokoschka-Preis 2026. Dies gab die Juryvorsitzende Ulrike Kuch, Rektorin der Wiener Universität für angewandte Kunst, bekannt. Das Duo arbeitet mit Malerei, Film, Design, Sprache, Performance und Raumbezügen. Jakob Lena Knebl studierte Mode bei Raf Simons an der Wiener Universität für angewandte Kunst und textuelle Bildhauerei bei Heimo Zobernig an der Akademie der bildenden Künste Wien. Knebl leitet heute die Abteilung für Transmediale Kunst sowie das Institut für Bildende und Mediale Kunst der Universität für angewandte Kunst. Ashley Hans Scheirl studierte an der Akademie der bildenden Künste Wien mit einem Diplom-Abschluss in Konservierung und Restaurierung. Von 2001 bis 2003 legte Scheirl die Masterprüfung am Master of Art Studies am Fine Art at Central Saint Martins College of Art and Design in London ab. Von 2006 bis 2022 nahm Ashley Hans Scheirl eine Professur für kontextuelle Malerei an der Akademie der bildenden Künste Wien wahr. Bis zum 1. Februar 2026 ist eine Ausstellung von Ashley Hans Scheirl im Wiener Belvedere 21 zu sehen. Gemeinsam vertraten Jakob Lena Knebl und Ashley Hans Scheirl 2022 Österreich bei der 59. Biennale in Venedig. Sie hatten außerdem gemeinsame Ausstellungen bei der Biennale in Lyon (2019/20), im Kunsthaus Bregenz (2020/21) und im Palais de Tokyo, Paris (2023/24). Die Jury für die Preisvergabe würdigte ihr Werk als „eine medial vielschichtige künstlerische Praxis, die durch den wechselseitigen Bezug ihrer Arbeiten eine präzise performative Weiterentwicklung von Konzeptkunst, Malerei und Installation ermöglicht“. 1981, kurz nach dem Tod Oskar Kokoschkas (1886–1980), wurde im Andenken an den Künstler der Oskar-Kokoschka-Preis begründet. Er wird seitdem alle zwei Jahre von der österreichischen Bundesregierung für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der bildenden Kunst vergeben. Er ist mit einem Preisgeld von EUR 20.000,– dotiert.

Dazu in Band 270 erschienen:

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