Rijksmuseum bestätigt Echtheit von Rembrandt-Gemälde

3. März 2026 · Museen & Institutionen

In Amsterdam haben Forscher*innen des Rijksmuseums das Gemälde „Die Vision des Zacharias im Tempel“ von 1633 nun eindeutig Rembrandt van Rijn (1606-1669) zugeordnet.

Abgebildet ist die Geschichte des Hohen Priesters Zacharias aus der Bibel, dem die Geburt seines Sohnes, Johannes des Täufers, verkündet wird. Ausgestaltet hat Rembrandt Zacharias mit goldverziertem Gewand, sein Erstaunen steht ihm ins Gesicht geschrieben.

Nachdem jahrzehntelang an der Zuschreibung gezweifelt wurde, verschwand das Bild aus dem Fokus. Doch die Eigentümer erbaten 2023 eine genauere Untersuchung, nachdem sie Rembrandts Signatur entdeckten. Daraufhin wurde die Malerei zwei Jahre lang mit modernsten Techniken geprüft sowie mit anderen Gemälden Rembrandts verglichen. Nun erklärt Taco Dibbits, Direktor des Rijksmuseums: „Es ist zweifelsfrei ein echter Rembrandt.“

Jetzt werden die Eigentümer das Gemälde dem Rijksmuseum als Dauerleihgabe zur Verfügung stellen, wo es ab dem 4. März von der Öffentlichkeit betrachtet werden kann. Durch die offizielle Zuschreibung ist der Wert des Gemäldes um ein Vielfaches gestiegen.


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