Straßenlaternen-Projekt für Familie Mann in München
Der Künstler Albert Coers hat in München im öffentlichen Raum mit dem Projekt „Straßen Namen Leuchten“ einen Erinnerungsort für die Schriftstellerfamilie Mann geschaffen, mit dem Thomas Manns 150. Geburtstag in dieem Jahr gefeiert werden soll.
Gewürdigt werden neben dem Nobelpreisträger Thomas Mann aber auch seine Frau Katia und ihre Kinder Klaus, Erika, Golo, Elisabeth Mann Borgese, Michael und Monika Mann.
Hierfür hat Alber Coers eine besondere Form gefunden: Er stellte Schilder von Plätzen und Straßen aus unterschiedlichen Orten zusammen, die nach Mitgliedern der Familie benannt sind, und kombinierte sie mit Straßenlaternen unterschiedlichen Designs von den ehemaligen Wohnorten der Familie Mann. So treffen Straßenschilder aus München, Frankfurt, Zürich, Rom und São Paulo, die an Familienmitglieder erinnern auf Laternen aus Lübeck, Nida, Sanary-Sur-Mer, New York, Los Angeles oder Kilchberg und senden eine weitaus strahlende Botschaft.
Das neue Kunstwerk im öffentlichen Raum ist am Literaturhaus München am Salvatorplatz im Herzen der Stadt zu erleben. Albert Coers möchte damit ein Denkmal setzen und auch an die Verantwortung erinnern, die der Stadt München aufgrund des erzwungenen Exils zu nationalsozialistischen Zeiten zukommt.
Dazu in Band 246 erschienen: