Swifties sorgen für Besucher*innenrekord im Museum Wiesbaden 2025
Das Museum Wiesbaden verzeichnet für 2025 einen Rekord an Besucher*innen aufgrund des medialen Hypes um Friedrich Heysers Gemälde „Ophelia“, Ausstellungshighlights und seinem Jubiläum.
Mehr als 130.000 Besucher*innen strömten ins Hessische Landesmuseum für Kunst und Natur, sodass das vergangene Jahr eines der stärksten Ausstellungsjahre seit 25 Jahren ist. Die eintrittsfreien Samstage einmal im Monat zählten dabei zu den am stärksten frequentierten Öffnungstagen.
Direktor Andreas Henning führt zudem aus, dass ihm der freie Eintritt von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren sowie für die Begleiter*innen pädagogischer Gruppen wichtig ist: „Mehr als 1.000 pädagogische Gruppen mit jungen Menschen haben das Museum Wiesbaden im Jubiläumsjahr besucht. Das ist ein neuer Rekord. Wir danken der Nassauischen Sparkasse für ihre großzügige Förderung als Bildungspartner im Jubiläumsjahr.“
Besondere Aufmerksamkeit erfuhr das Museum durch das Musikvideo „The Fate of Ophelia“ der US-amerikanischen Pop- und Country-Sängerin Taylor Swift. Sie stellt zu Beginn des Videos das Jugendstilgemälde „Ophelia“ von Friedrich Heyser nach, wodurch gerade viele junge Menschen auf das Kunstwerk und das Museum, in dem es beherbergt wird, aufmerksam wurden. Hierdurch wurden Tausende Fans, sogenannte „Swifties“, als Erstbesucher*innen animiert ins Wiesbadener Museum zu kommen und sich mit der Geschichte des Bildes auseinanderzusetzen.
Zum Jubiläum konnte das Museum auch besondere Gäste, wie Barbara Klemm, Maria Furtwängler oder Hanns Zischler, begrüßen.