Werke der Sammlung Santander sollen nach Mexiko zurückkehren
Im Jahr 2023 kaufte die mexikanische Unternehmerfamilie Zambrano 160 Werke, die seit Januar in die Sammlung Gelman Santander übergegangen sind und im Juni 2026 nach Spanien gehen sollen. Doch nun teilt die spanische Stiftung Banco Santander nach langen Kontroversen mit, dass einige der Werke, beispielsweise von Frida Kahlo, Diego Rivera und David Alfaro Siqueiros, eine Rückkehrgarantie nach Mexiko erhalten, da sie unter besonderem Kulturgüterschutz stehen.
Eigentlich wollten die Sammlungsverwalter die Arbeiten dauerhaft in einem neuen Kulturzentrum im spanischen Santander ausstellen. Daraufhin forderte Präsidentin Claudia Sheinbaum eine Rückkehr der Sammlung nach Mexiko. Nun versichert die Fundación Santander, dass besonders geschützte Werke in zwei Jahren nach Mexiko zurückkehren werden.
Mexikanische Gesetze können Werke bestimmter Künstler*innen zum nationalen Kulturerbe erklären, sodass diese das Land nicht mehr dauerhaft verlassen dürfen, selbst bei Privatbesitz. Eine Ausleihe für temporäre Ausstellungen im Ausland ist erlaubt, solange die Werke nach einem bestimmten Zeitraum nach Mexiko zurückkehren.
Dazu in Band 55 erschienen:
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