Aktuelle Nachrichten

  • Alle
  • Aktionen & Projekte
  • Personalien
  • Preise
  • Messen & Märkte
  • Preview
  • Museen & Institutionen
  • Biennalen
  • Anzeige
  • Ausschreibungen
  • Hochschulen
  • Kulturpolitik
  • Galerien & Auktionshäuser
  • In eigener Sache
  • Film
  • Publikationen

Ausschreibungen

Das Goldene Segel

Die Bewerbungsfrist beim Wettbewerb um den Kunstpreis „Das Goldene Segel“ endet am 28. Februar 2015. Thema: „Blütenmeer im Rapport – Dialog der Techniken“. Keine Altersbegrenzung und keine medialen Einschränkungen. Preisgelder: 1.500/1.000/500 Euro sowie ein Jugendpreis in Höhe von 500 Euro. Bewerbungsunterlagen unter www.kunstpreis.net/Ausschreibunhen 2015.pdf. Kontakt: Kunstpreis Bad Zwischenahn e.V., Postfach 1212, 26147 Bad Zwischenahn, info@kunstpreis.net.

Galerien & Auktionshäuser

Neue Galerieräume in Brüssel

Sylvia und Thomas Rehbein, Kölner Galeristen, haben im Brüsseler Rivoli Buildung den Ausstellungsraum „Dear Future me“ eröffnet. Auch zehn weitere Galerien haben dort soeben neue Räume bezogen: Artitude, Xavier Hufkens, Guy Ledune, Delire Gallery, Hopstreet, Intuiti, Orns Pradhan, Oui, Plagiarama und Rossicontemporary .

Hochschulen

Rundgang

Der Rundgang an der Kunstakademie Mainz findet am 30. Januar und am 1. Februar 2015 statt (Eröffmnung 29. Jan. 2015 um 19 Uhr). www.kunsthochschule-mainz.de.

Hochschulen

Turning Points

Alexander Roob, Professor für Freie Grafik und Malerei an der Kunstakademie Stuttgart, ist in der Ungarischen Nationalgalerie Budapest mit einer umfangreichen Installation vertreten. Sein Beitrag gehört zur Ausstellung „Turning Points. The Twentieth Century through 1914, 1939, 1989 and 2004“ (bis 15. Februar 2015). www.abk-stuttgart.de

Ausschreibungen

Ostrale Dresden

Bis zum 15. Februar 2015 sind Bewerbungen für die Dresdner OSTRALE´O15 möglich. Dabei handelt es sich um die drittgrößte jährlich stattfindende Ausstellung von Gegenwartskunst in Deutschland mit allen Gattungen der bildenden und darstellenden Kunst.  Jedes Mal sind über 200 Kunstwerke aus aller Welt zu sehen. Die OSTRALE´O15 findet unter dem Leitgedanken „handle with CARE" vom 10. Juli bis zum 27. September 2015 statt. Die Bewerbung ist ausschließlich über das Online-Bewerbungsformular unter www.ostrale.de/bewerbung möglich. Neben der freien Bewerbung für die Teilnahme an der OSTRALE´O15 werden auch „Artist-in-Residence“-Projekte ausgeschrieben, die den Teilnehmern die künstlerische Arbeit vor Ort ermöglichen. Zur Bewerbung wird gesondert aufgerufen. Alle Künstler, die im kommenden Jahr bei der OSTRALE´O15 ausstellen, nehmen zudem am Nachwuchswettbewerb der Europäischen Kulturstiftung Pro Europa teil (3.000 Euro).

Hochschulen

Auswahl-Ausstellung

Prominente aus der Region wählen aus der Jahresausstellung der Kunstakademie Nürnberg Arbeiten für die örtliche Sparkasse aus. Die diesjährige Auswahl wurde durch den Intendanten der Nürnberger Symphoniker Lucius A. Hemmer, den Chefdirigenten Alexander Shelley sowie neun weiteren Musikern der Nürnberger Symphoniker getroffen. Ausgewählte Künstler sind Marianne Vordermayr (Klasse Baranowsky), Andrea Barzaghi (Klasse Hartmann), Julia Schwittai (Klasse Hakimi), Jeremy Wegscheider (Klasse Hörl), Corinna Gehringer (Klasse Flinzer) und Diego Sindbert (Klasse Hörl). Die Ausstellung findet bis zum 8. März 2015 im Foyer des Musiksaals in der Kongresshalle statt. www.adbk-nuernberg.de

Kulturpolitik

Attentate in Paris

FRANZÖSISCHE BOTSCHAFT BERLIN, Mahnwache mit dem Schriftzug „Je suis Charlie“ am 11. Januar 2015, Fotoquelle: Wikipedia/Informationswiedergutmachung

Nach dem Anschlag auf die Pariser Redaktion der französischen Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ mit 11 Toten und einem Überfall auf einen koscheren Pariser Supermarkt am Tag darauf kam es weltweit zu Solidaritätskundgebungen; auch der Weltsicherheitsrat der UN legte eine Schweigeminute ein. Die Überlebenden des Anschlags auf die Redaktion brachten die nächste Ausgabe von „Charlie Hebdo“ mit einem weinenden Mohammed und der Schlagzeile „Tout est pardonné“ (Alles ist vergeben) auf dem Titel in einer Auflage von drei Millionen Exemplaren heraus. Der deutsche Politiker Volker Beck (Die Grünen) und Oskar Deutsch, Präsident der Jüdischen Kulturgemeinde in Wien, kritisierten allerdings, dass die Empathie mit den jüdischen Opfern bei der Geiselnahme im Supermarkt in den offiziellen Reaktionen auf die Terroranschläge „zu leise“ (Beck) erwähnt worden seien. In Frankreich wie Deutschland verschärfte sich derweil die innenpolitische Debatte. So bezeichnete Heribert Prantl in der „Süddeutschen Zeitung“ die rechtspolitischen Forderungen der Unionsparteien nach Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung als „makaber“, denn diese Überwachungspraxis sei bereits vom Bundesverfassungsgericht und vom Bundesgerichtshof als „unvereinbar mit der Pressefreiheit“ beurteilt worden. Rechtspopulistische Kräfte witterten nach den Anschlägen Auftrieb, und deswegen betonte Bundeskanzlerin Angela Merkel, ihre Aufforderung, sich nicht den Kundgebungen der „Pegida“ (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) anzuschließen, sei „weiterhin gültig“. Deniz Yücel kommentierte auf www.taz.de, die „Pegidas dieser Welt“ hätten „kein Recht, die Toten von Paris“ für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. In anderen Meldungen hieß es, der Künstler und Journalist Joachim Roncin bedaure inzwischen den „kommerziellen Erfolg“ des von ihm entworfenen „Je suis Charlie“-Logos, denn Kapuzenpullihersteller und andere Merchandisingartikel-Produzenten schreckten nicht vor einer wirtschaftlichen Ausbeutung der kollektiven Trauer zurück.

Hochschulen

Projektklasse Malerei

Kerstin Brätsch ist im aktuellen Wintersemester studentische Gastprofessorin an der Kunstakademie München. Ihre Projektklasse mit Studenten aus verschiedenen Akademie-Klassen beschäftigt sich mit „Malerei im erweiterten Handlungsfeld“. „Malerei fungiert für Kerstin Brätsch als multimedialer Ausdruck – Brätsch strapaziert die Grenzen unterschiedlichster künstlerischer Produktionsfelder und generiert in der Folge fließende Übergänge zwischen Genres, Techniken und Bildästhetiken. Ihre Malerei bildet zugleich verschiedene Formen von „Körperlichkeit“ aus - räumliche Körper, aber auch allgemein ästhetische, soziale, psychologische, die darauf zielen, die Funktion von Malerei zu hinterfragen, umzudeuten und neu zu definieren... Aspekte aus Malerei, Bildhauerei und kollaborativen Performances werden in einen gemeinsamen Arbeitsprozess einbezogen, so dass die Definition von 'Bild' und 'Autor' ein Dehnprozess ausgesetzt wird.“ www.adbk.de

Ausschreibungen

Stendal-Stipendium

Zur kritischen Auseinandersetzung mit der Stadt Stendal und der Region in der Altmark lobt die H. und H. Kaschade-Stiftung ein Künstlerstipendium aus. Zugelassen sind alle Bereiche. Dauer: 10. August bis 18. September 2015, Stipendium: 1.000 Euro plus 500 Euro Sachkostenzuschuss. Deadline: 28. Februar 2015. Kontakt: H. Und H. Kaschade-Stiftung, Weber Str. 19, 39576 Stendal, E-mail: a.drimer@web.de.

Ausschreibungen

Wiesbadener Fototage

„Heimat X“ lautet das Thema der Wiesbadener Fototage. Mit der Bewerbung muss eine Mappengebühr von 20 Euro eingezahlt werden. Der Förderpreis in Höhe von 3.000 Euro ist ein Publikumspreis. Fotobeispiele zum Thema bis zum 24. Februar 2015 an: Wiesbadener Fototage, Herderstr. 22, 65185 Wiesbaden, www.wiesbadener-fototage.de.

Ausschreibungen

Kunst und Bier

Die Georg Zentgraf Stiftung lobt einen Wettbewerb „Kunst und Bier“ aus. Das Symposium findet vom 17. bis 25. August 2015 in Andechs statt, wo die eingeladenen Profi-Künstler vor Ort ihre Werke zum Thema erstellen. Aufwandsentschädigung: 500 Euro. Material stellt der Auslober. Bewerbungen bis zum 28. Februar 2015 an: Hubert Huber, Ringstr. 1, D-94081 Fürstenzell, Tel.: 08502/8250, Fax: 8200, Mail: info@huberthuber.de, www.kunstundbier.de.

Hochschulen

Sommerakademie Salzburg

1953 gründete Oskar Kokoschka die Internationale Sommerakademie Salzburg als „Schule des Sehens“. 2015 steht das Kursprogramm unter dem Motto „Bedeutung herstellen“. Dabei geht es um Fragen „nach der Sinnhaftigkeit“ individuellen wie gesellschaftlichen Handelns, und ebenso um die Bedeutung, wie sie mit künstlerischen, kritischen und kuratorischen Mitteln formuliert wird. Künstler und Theoretiker wie Jennifer Allen, Joanna Warsza, Nora Schultz, Tobias Zielony, Doug Asford, Nicolas Wild oder Bernhard Martin leiten die Kurse vom 20. Juli bis zum 29. August 2015. Die Teilnahmegebühr umfasst eine Einschreibgebühr von 200 Euro und die jeweiligen Kursgebühren (pro Woche 240 Euro, ermäßigt 160 Euro für Schüler und Studenten. Anmeldungen und bis zum 15. Mai 2015 online oder auf dem ostweg möglich. Das Anmeldeformular findet man unter www.summeracademy.at/INSKRIPTION_133.html. Infos zum Kursprogramm: www.summeracademy.at/KURSE-2014_194.html, office@summeracademy.at, Tel. +43(0)662 842113. Bis zum 8. April 2015 ist auch eine Bewerbung um eines der 90 Stipendien möglich, mit denen die Kursgebühr abgedeckt wird. Zusätzliche Reise- und Aufenthaltsstipendien können beantragt werden bei:  The American Austrian Foundation (AAF/Seebacher Prize for Fine Arts), ERSTE Stiftung, Freistaat Bayern, Kunstakademie Münster, Freundeskreis der HGB Leipzig e.V. und Kingston University London. Die Einreichung für diese Stipendien erfolgt direkt bei den Stipendiengebern nach deren Richtlinien und deren Einreichfristen. 

Kulturpolitik

Dresden: Kulturhauptstadt-Bewerbung

Dresden will sich um den Titel „EU-Kulturhauptstadt“ bewerben. Dazu hat die Oberbürgermeisterin Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) einen Initiativkreis gegründet. Ihm gehören Vertreter aus Kultur und Wissenschaft an. Für die Oberbürgermeisterin ist die Bewerbung auch ein „Signal“, das zu einer Imagekorrektur führen soll. Denn der Ruf Dresdens hat durch die immer Montags stattfindenden „Pergida“-Demonstrationen gelitten. „Das ist nicht unsere Stadt, was da montags passiert“, erklärte Orosz. Von der Kulturhauptstadt-Bewerbung erhofft sie sich ein „Aufrütteln in der Bürgerschaft“. Helma Orosz: „Wir werden es nicht zulassen, dass diese Art von Argumentation auch nur ansatzweise die Kultur von Dresden stört.“

Aktionen & Projekte

Boom, Bubble und Blast

Die Dresdner Motorenhalle ist ein Projektzentrum für zeitgenössische Kunst in der Wachsbleichstraße 4a. Eigentlich wollte die Künstlergruppe BBM (Beobachter der Bediener von Maschinen) dort in diesen Wochen ein Projekt zur Finanzkrise durchführen, änderte dann jedoch ihr Programm unter dem Eindruck der jüngsten innenpolitischen Entwicklung. Stattdessen geht BBM jetzt gemeinsam mit dem Verein riesa e.V. der Frage nach, welche gesellschaftlichen Entwicklungen „Menschen dazu antreiben, sich in Europa für stärkere Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit, gegen eine offene Gesellschaft zu engagieren? Vor allem in Dresden seit Wochen regelmäßig dafür auf die Straße zu gehen?“ Denn Dresden gilt in diesen Wochen als Hochburg der rechtspopulistischen „Pegida“-Bewegung, die es schafft, bis zu 17.000 Teilnehmer zu ihren Kundgebungen anzulocken. „Pegida“ ist kein rein ostdeutsches Phänomen, denn seriöse politologische Untersuchungen belegen, dass es bei einer Zuspitzung wirtschaftlicher und sozialer Probleme in ganz Deutschland ein Wählerpotenzial von 20 bis 22 Prozent der Stimmberechtigten gäbe, die dann bereit wären, Parteien rechts von der CDU/CSU zu wählen. Vom 4. März bis zum 4. April 2015 läuft in der Dresdner Motorenhalle die Ausstellung „boom, bubble & blast. Die Kunst der weltoffenen Gesellschaft“. Schon ab dem 4. Februar 2015 finden begleitend dazu in einer „offenen Halle“ Konzerte, Diskussionen, Filme, Vorträge, Seminare und „ideelle Stücke des Widerstandes gegen Nationalist_innen, Fremdenfeind_innen, Verschwörungstheoretiker_innen, für positive integrative Lebens-Entwürfe unserer Gesellschaft“ statt. www.motorenhalle.de, www.riesa-efau.de

Preise

Kunstpreise Berlin

Sherko Fatah 2008, Quelle Wikipedia. Foto: André Karwath aka Aka

Sherko Fatah erhält den Großen Kunstpreis Berlin 2015. Die Akademie der Künste vergibt den mit 15.000 Euro dotierten Preis jährlich und im Turnus ihrer Sektionen im Auftrag des Landes Berlin. Zudem werden sechs Kunstpreise Berlin in Höhe von jeweils 5.000 Euro verliehen. In der Sparte Bildende Kunst wird die Medienkünstlerin Marta Popivoda mit dem Preis bedacht. Sie setzt sich in ihrem Werk „mit gesellschaftlichen Umbrüchen in den Konstruktionen staatlicher Choreografien“ auseinander. www.adk.de

Preise

Stipendium der Apotheker- und Ärztebank

GEORG TREITZ

Georg Treitz aus der Klasse Eberhard Havekost an der Düsseldorfer Kunstakademie tritt das Jahresstipendium der Deutschen Apotheker- und Ärztebank an. Zu seinen Bildern lässt er sich von Sternnebeln und mikroskopischen Aufnahmen von Einzellern inspirieren. Lea Peters aus der Klasse Katharina Grosse bekam den Publikumspreis.

Aktionen & Projekte

Beuys-Seminar

JOSEPH BEUYS, Projekt 7.000 Eichen, Kassel, Wegmannstraße, Zustand 2003, Fotoquelle: Wikipedia/Keichwa

Für den 6. Februar 2016 lädt die Free University International - FIU ins FIAForum Amorbach ein. U We Claus hält ein vierstündiges Seminar über „Landschaft mit Bäumen – Die Gehölze im Œuvre von Joseph Beuys“. Die Veranstaltung bietet einen Überblick über die „Baum-Thematik von Joseph Beuys vom Frühwerk bis zu den großen Pflanzaktionen 7000 Eichen“ und nanderen Projekten. Im FIA-FORUM ist eine Ausstellung mit ausgewählten Büchern und Dokumenten zu Joseph Beuys und Theodor W. Adorno zu sehen sein, die aus dem Nachlass des Künstlers Thilo Götze Regenbogen (1949 – 2015) stammt. www.fia-amorbach.de

Hochschulen

Sommerakademie in Essen

29 Kurse aus den Bereichen Malerei, Grafik, Druckgrafik, Bildhauerei/Plastik, Fotografie, Medien und Künstlerprofessionalisierung bietet die Freie Akademie fadbk Essen an. Termine: 20. Juli bis 23. August 2015. Wer sich bis zum 1. März 2015 zu einem der Kurse anmeldet, erhält einen Frühbucher-Rabatt von 10 Prozent. Eine künstlerische Vorbildung ist nicht erforderlich: das Programmangebot richtet sich an „alle, die ihre kreativen Kräfte weiter entwickeln möchten“. Infos: www.fadbk.com.

Personalien

Neustart

ALAIN BIEBER (links), mit Düsseldorfs Kulturdezernent Hans-Georg Lohe, Foto: Melanie Zanin

Alain Bieber tritt im April 2015 die Leitung des Düsseldorfer NRW-Forums an. Derzeit ist er seit 2010 Abteilungsleiter beim Magazin „ARTE Creative“. Nachdem das Land NRW sich Ende 2013 aus der Förderung zurück zog und zeitgleich auch die Amtszeit der bisherigen künstlerischen Leiter endete, unternimmt das NRW-Forum mit der Berufung Biebers nun einen personellen Neustart. Alleiniger Gesellschafter ist jetzt die Stadt Düsseldorf. „Ziel der künftigen inhaltlichen Ausrichtung ist es, an den bisherigen Erfolg des NRW-Forums anzuknüpfen und den künstlerischen Ansatz weiter zu entwickeln. Relevante Themenbereiche dafür sind Fotografie, Medien, Mode, Kommunikation, Architektur und Lifestyle.“ www.nrw-forum.de

Hochschulen

Geste der Zeichnung

Una Moehrke, Professorin für Kunsterziehung und Bildnerische Grundlagen an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein Halle, stellt Arbeiten zum Thema „Die Geste der Zeichnung“ vom 2. Februar bis zum 12. April 2015 in der Stadtgalerie Lauenburg aus. Für das Delikatessenhaus in Leipzig plant sie außerdem eine Ausstellung „Raumzeitlinie“. Neben Malerei und Zeichnung spielt in den letzten Jahren in ihrem Werk verstärkt das Thema „Gabe und Performanz in den Künsten“ eine Rolle. www.burg-halle.de, www.una-moehrke.de.

Aktionen & Projekte

Passagen

Alljährlich begleiten die „Passagen“ mit Ausstellungen von Designern und Künstlern in diversen lokalen Kunsträumen die Internationale Möbelmesse in Köln, ergänzt um Vorträge und Diskussionen. Für den 20. Januar 2015 ist eine Podiumsdiskussion zu „Stadtplanung, Wohnen und Inklusion“ angekündigt. Teilnehmer: Prof. Wolfgang Laubersheimer, Elmar Lieser, Dr. Günter Bell und Oliver Brügge. Moderation: Judith Levold (18 Uhr, Kunsthaus Kat 18, Kartäuserwall 18).

Personalien

Akademiegründer verstorben

Emil Breisach verstarb im Alter von 91 Jahren. Er gründete 1987 die Akademie Graz für Kunst, Literatur und Gesellschaftskritik.

Personalien

Streit um Verbleib

NatHalie Braun Barends

Nathalie Braun Barends, Bildhauerin, klagt vor dem Mannheimer Landgericht für einen Verbleib ihrer „Skulptur „Hhole für Mannheim“ und ihrer Lichtinstallation „PHaradise“ in der Mannheimer Kunsthalle. Dort finden zur Zeit Sanierungsarbeiten statt, und die Pläne sehen vor, dass die „Hhole“-Installation dort verschwindet. Für den Fall der Demontage ihrer beiden Arbeiten fordert die Künstlerin ein Entschädigung von mindestens 250.000 Euro.

Museen & Institutionen

Skalp-Forschung

KARL MAY-MUSEUM „VILLA SHATTERHAND“, Radebeul, Fotoquelle: Wikipedia/Immanuel Giel

Im früheren Radebeuler Wohnhaus des Schriftstellers Karl May („Villa Shatterhand“) befindet sich heute das Karl May-Museum. Zu seiner ethnologischen Sammlung gehört ein Indianer-Skalp, den Frank Patty, der erste Direktor des Museums, 1904 den Ojibwa-Indianern abgekauft hatte. Der Preis dafür betrug damals 1.100 Dollar und drei Flaschen Schnaps. Seit einem Jahr fordern die Nachfahren des Stammes den Skalp nunmehr zurück. Museumsdirektorin Claudia Kaulfuß lehnte dies ab – der Skalp sei „rechtmäßig erworben“. Nach einem Briefwechsel, der von Seiten der Ojibwa-Nachfahren in zornigem Ton geführt wurde, einigte man sich schließlich auf ein „gemeinsames Forschungsprojekt“, das sowohl in Radebeul als auch in den USA durchgeführt werden soll. Kaulfuß hofft jetzt, sich ab Januar 2015 mit den Ojibwa-Vertretern auf einen „genauen Ablauf“ des Projekts verständigen zu können. www.karl-may-museum.de

Museen & Institutionen

Jubiläum

Eingangsbereich des MARTa in Herford, Kreis Herford, Nordrhein-Westfalen. Die Säule mit Statue ist Paolo Chiaseras „www.tupacproject.it“, das den US-Rapper Tupac Shakur zeigt, links daneben die Skulptur „Putto 4 over 4“ des Amerikaners Michael Rees. Foto: Wikipedia / ludger1961

Zehnjähriges Jubiläum feiert das Marta Herford in diesem Jahr. Die offiziellen Jubiläumsfeiern sind für den 7. Mai 2015 mit Festvorträgen und Musik und für das Wochenende 22./23. August 2015 angekündigt.“Mit Musik, Performances, Theater und vielen weiteren künstlerischen Beiträgen wird die Goebenstraße für ein Wochenende zum turbulenten Ort voller Kultur, Kreativität und Esprit“. Die erste Jubiläumsausstellung präsentiert ab dem 1. Februar 2015 die Fotos, welche die Malerin Frida Kahlo „als Erinnerung, Inspirationsquelle und Arbeitsmaterial“ nutzte (bis 10. Mai 2015). Nach der Vernissage zu dieser Ausstellung werden am 1. Feb. 2015 in einem Festakt die AICA-Kritikerpreise an das Museum Ludwig Köln, die Synagoge-Stommeln für ihr Projekt „Hauptstraße 85a“ von Gregor Schneider und an Marta Herford verliehen.  www.marta-herford.de.

Museen & Institutionen

Konstante Besucherzahl

BESUCHERANDRANG IM LOUVRE, Fotoquelle: Wikipedia/Hofi006

Mit 9,3 Mill. Besuchern blieb die Zahl der verkauften Eintrittskarten im Musée du Louvre Paris 2014 im Vergleich zum Vorjahr annähernd konstant. Um die zukünftigen Generationen braucht sich die Museumsleitung nicht zu sorgen: die Hälfte der Besucher sind jünger als 30 Jahre alt. Der Louvre ist und bleibt mithin ein Touristenmagnet. Die meisten Besucher kommen aus den USA und aus China. www.louvre.de

Museen & Institutionen

EOOS

MAK Design Labor, Foto: EOOS

Unter dem Titel „EOOS“ zeigt das MAK-Museum Angewandter Kunst Wien anlässlich des 20-jährigen Bestehens die erste große Werkschau des gleichnamigen österreichischen Designstudios. Die Ausstellung „gibt Einblick in dessen poetisch-analytischen Entwurfsprozess.“ Die drei Designer Bergmann, Bohmann und Gruendl nannten ihr Studio bei der Gründung 1995bewusst EOOS, „nach einem der Zugpferde des in Ovids poetischem Meisterwerk Metamorphosen am Firmament rasenden Sonnenwagens.“ Unter einer „poetischen Analyse“ verstehen sie „keine Ideologie verstehen, sondern ein Werkzeug für den Entwurf.“ Stattdessen bilden „Rituale, intuitive Bilder und Geschichten“ den Ausgangspunkt oder die Referenz für die Arbeitsmethode. „Patent und Poesie verbindet etwa das im Auftrag des italienischen Design-Fabrikanten und Weinliebhabers Alberto Alessi entworfene asymmetrische Universal-Weinglas Alberto’s Vineyard (2009), aus dem sich rote und weiße Weinsorten unter Berücksichtigung unterschiedlicher geschmacklicher Entfaltungen gleichermaßen trinken lassen.“ Die Ausstellung läuft bis zum 17. Mai 2015. www.MAK.at.

Personalien

Fotografin bei Attentat getötet

Leila Alaoui

Leila Alaoui, französisch-marrokanische Fotografin, kam bei dem Attentat islamistischer Terroristen auf ein Hotel in Ouagadougou (Burkina Faso) ums Leben. Sie wurde 33 Jahre alt. Insgesamt starben 30 Menschen bei dem Anschlag. Alaoiu machte sich vor allem als Porträtfotografin einen Namen und hielt sich im Auftrag von Amnesty international in Burkina Faso für eine Fotoreportage über Frauenrechte auf.

Museen & Institutionen

Film-Design

Sir Ken Adam, Setzeichnung zu You Only Live Twice

Sir Ken Adam zählt zu den innovativsten und einflussreichsten Production Designer unserer Zeit. 2012 hat Adam, der 1921 in Berlin geboren wurde und 1934 mit seiner Familie emigrieren musste, sein komplettes künstlerisches Werk mit über 4.000 Zeichnungen der Deutschen Kinemathek übergeben. Diese zeigt in ihren Räumen (Potsdamer Str. 2) noch bis zum 17. Mai 2015 eine Ausstellung zu Ken Adams Film-Design „Bigger than Life“. www.deutsche-kinemathek.de

Galerien & Auktionshäuser

Jubiläum

BÄRBEL GRÄSSLIN, Foto: Wilhelm Schürmann, Berlin

Das 30jährige Bestehen ihrer Frankfurter Galerie feiert in in diesen Wochen Bärbel Grässlin. Die Jubiläumsausstellung läuft bis zum 14. Februar 2015 und trägt den Titel: „30 Jahre Galerie Bärbel Grässlin fotografiert von Wilhelm Schürmann und Wolfgang Günzel“. www.galerie-graesslin.de

Messen & Märkte

Los Angeles Art Contemporary

Eingang zur Art Los Angeles Contemporary 2013

The Barker Hangar in Santa Monica ist Schauplatz der  Art Los Angeles Contemporary (29. Jan. bis 1. Feb. 2015). Zugelassen sind auch internationale Galerien und aufstrebende Jung-Galerien, doch der Schwerpunkt liegt eindeutig auf Teilnehmern aus Los Angeles. Kuratoren ergänzen das Programm durch die Betreuung von Diskussionen, Filmvorführungen und Performances. www.artlosangelesfair.com

Aktionen & Projekte

Marl: public preposition

MISCHA KUBALL, „Book Release / public preposition“, Marl 2016, Pressefoto zur Medienmitteilung

Eine performaticve Skulptur aus 350 Büchern inszeniert der Künstler Mischa Kuball als "public preposition" am 3. Februar 2016 auf dem Creiler Platz am Rathaus zu Marl im Ruhrgebiet. Die Aktion ist ein Beitrag zur Ausstellung "Skulptur 15". Jeder kann dann ein Buch mitnehmen, solange der Vorrat reicht. Dazu ist für den 5. Februar 2016 eine Podiumsdiskussion "public preposition’ - über Ideen für den öffentlichen Raum" in der Kunsthalle Recklinghausen angekündigt. Es diskutieren: Prof. Dr. Ferdinand Ullrich, Georg Elben, Mischa Kuball. www.public-preposition.net

Messen & Märkte

BRAFA Brüssel

BRAFA BRÜSSEL, Foto: Copyright BRAFA 2014

Die Brüsseler Kunst- und Antiquitätenmesse BRAFA - Brussels Art Fair (24. Jan. bis 1. Feb. 2015) ist mit 130 Ausstellern deutlich kleiner als die TEFAF im Maastricht. Sie findet aber bereits seit 1956 statt und behauptet sich auch heute noch gut im Windschatten der regionalen Konkurrenz in Maastricht, indem sie sich 1995 auch für ausländische Aussteller öffnete und 2004 neue Veranstaltungsräume auf dem Tour & Taxis-Areal am Willebroek-Kanal im Norden Brüssels bezog. 2014 legte man sich zudem den neuen Namen BRAFA zu. Das Angebot reicht von antiker Archäologie bis ins 21. Jh. und umfasst u.a. Stammeskunst, Orientalische Kunst, Silber, Schmuck, Münzen, Mobiliar, Vintage, alte und moderne Malerei, zeitgenössische Kunst, Bildhauerei und Skulpturen, Keramik, Porzellan, Tapisserien und Wandteppiche, Zeichnungen, Comics, Stiche, alte und moderne Bücher, Fotografien und Autographen. www.brafa.be

Hochschulen

Guerilla Girls

GUERILLA GIRLS, Gruppenfoto, New York Times, 1990, Courtesy guerrillagirls.com Copyright: Guerrilla GirlsCourtesy

Seit 30 Jahren sorgen die Guerilla Girls als „Ikonen des feministischen Kunstaktivismus“ für Aufsehen in der Kunstszene. Sie „entlarven Sexismus, Rassismus und Korruption in der Kunst- und Filmwelt, in der Politik und Popkultur. Sie agieren stets anonym, tragen Gorillamasken in der Öffentlichkeit und verwenden Namen verstorbener Künstlerinnen als Pseudonyme.“  Zwei Gründerinnen der Guerilla Girls sind nun in Wien zu Gast und referieren am 21. Januar 2015 über ihre Arbeit (19.30 Uhr,  Atelierhaus der Akademie der bildenden Künste Wien, Prospekthof, Lehargasse 6, 1070 Wien). www.guerillagirls.com.

Aktionen & Projekte

20 Jahre Die Weissenhofer

Künstler verschönern gerne ihre Biografie in einer bisweilen sogar arg euphemistischen Weise, und auch manch ein Galerist agiert nach dem Motto „Mehr Scheinen als Sein“. Andere Künstler betreiben Simulationskunst und üben sich als Wissenschaftlerdarsteller. Derlei Eitelkeiten im Kunstbetrieb verulkt das Künstler-Trio „Die Weissenhofer“ seit nunmehr 20 Jahren auf herzerfrischende Weise. Statt bierernster Manifeste, wie es andere tun, verbreiten sie über sich lieber eine Legende: Matthias Beckmann, Jörg Mandernach und Uwe Schäfer haben sich das Pseudonym Carl, Keith und Bob Weissenhofer zugelegt und dazu eine Familiengeschichte konstruiert, nach der sie in ärmlichen Verhältnissen aus dem Wallistal stammen, später in die „Neue Welt“ auswanderten und dort die „Weissenhofer Ranch“ aufbauten, um anschließend als Künstler Karriere zu machen. Für ihre Ausstellungen entwickeln sie seit zwanzig Jahren immer ein situationsbezogenes Gesamtkonzept mit Installationen, Lichtbildvorträgen, Performances und Live-Musik. www.weissenhofer.de

Aktionen & Projekte

Tiefgarage Ebertplatz

PASSAGE EBERTPLATZ KÖLN, Fotoquelle: Wikipedia/HOWI

Der Autowahn der Nachkriegszeit beflügelte die Stadtplaner, den Wiederaufbau nach den Kriegszerstörungen mit Konzepten einer „autogerechten Stadt“ zu verbinden. So wurden auch bei der Neugestaltung des Kölner Ebertplatz die Fußgänger ins Unterirdische verbannt: wer den Platz überqueren will, muss durch eine düstere und verdreckte Passage, die als Paradebeispiel für die Bausünden der 1960er und 1970er Jahre gilt. In leerstehenden Ladenlokalen haben sich seit einiger Zeit kleine Galerien und Künstlerinitiativen mit Namen wie „Gold und Beton“ oder „Bruch und Dallas“ angesiedelt. Im ehemaligen Kunstraum „Boutique“ betreibt Maria Wildeis nun die „Tiefgarage Ebertplatz“. Der Name spielt auf eine „Machbarkeitsstudie“ der Politiker an, die Passage ab 2017 möglicherweise in eine Tiefgarage mit 154 Stellplätzen umzugestalten: „Vielleicht schaffen wir es, während die Machbarkeitsstudie noch läuft, 154 Künstler in der Tiefgarage zu parken und das Potential dieses Ortes würdevoll auszuschöpfen - bis dann irgendwann ab 2017 die Planierraupe kommt und diesen kulturellen Nährboden dem Boden gleichmacht.“ Bis zum 13. März 2015 hat dort nun der aus Frankreich gebürtige Künstler Djonam Saltani seine erste Einzelausstellung in dem neuen Kunstraum. www.tiefgarage.org

Preise

Goslarer Kaiserring

BORIS MIKHAILOV, Foto: Araki

Boris Mikhailov wird in diesem Jahr mit der Verleihung des Kaiserrings der Stadt Goslar geehrt. Der ukrainische Fotograf lebt in Berlin und Charkow. Bekannt wurde er durch seine drastischen Fotos von Obdachlosen in Charkow. Auch sonst beschäftigt er sich in seinen Fotoserien vor allem mit sozialen Themen. Der Goslarer Kaiserring ist undotiert, zählt aber zu den renommiertesten Auszeichnungen im deutschsprachigen Raum.

Preise

Rheinischer Kunstpreis

Zipora Rafaelov. Foto: Siwe

Zipora Rafaelov nahm am 18. Januar 2015 im Siegburger Kunstverein Rhein-Sieg den Rheinischen Kunstpreis entgegen. Ihre Ausstellung dort läuft noch bis zum 6. Februar 2015. Die Künstlerin lebt in Tel Aviv und Düsseldorf. Die Zuordnung ihrer zumeist reliefartig angelegten Bilder und Installationen in eine Zwei- oder Dreidimensionalität ist das Generalthema ihrer künstlerischen Arbeit.

Kulturpolitik

Den Haag: Nominierung zurück gezogen

NAIRY BAGHRAMIAN

Jutta Koether und Nairy Baghramian lehnten ihre Nominierung für den niederländischen Kunstpreis „Vincent Van Gogh Biennial Award for Contemporary Art in Europe“ (50.000 Euro) ab. Während Koether „persönliche Gründe“ anführt, begründet Baghramian ihren Verzicht ausdrücklich mit der Verwicklung des Gemeentemuseums Den Haag in den Rechtsstreit zwischen dem Künstler Danh Vo und dem Sammler Bert Kreuk. Der Sammler hatte ein Rotterdamer Gericht angerufen, weil Künstler Vo ihm für eine Ausstellung im Gemeentemuseum eine Installation versprochen, aber nicht geliefert habe. Bert Kreuk und Danh Vo haben ihren Streit inzwischen außergerichtlich beigelegt. Nairy Baghramian wirft dem Museum vor, es habe „bei der privaten Konfrontation zweier Rechtsparteien keinen neutralen Stand“ bewahrt, sondern „vielmehr eine aktive Rolle gegen den Künstler“ eingenommen.

Preise

Nationalgalerie: Publikumspreis

KASIA KORCZAK und PANYAM SHARI von Slavs and Tatars, Foto: David von Becker

Die Gruppe Slavs and Tatars bekam den Publikumspreis des Preises der Berliner Nationalgalerie zugesprochen. Das 2006 gegründete Künstlerkollektiv besteht u.a. aus Kasia Korczak und Panyam Shari (über die genaue Zahl der Mitglieder geben sie nichts bekannt) und bezeichnet sich selbst als „eurasische Künstlergruppe“. „Eurasia“ ist für sie ein Gebiet „östlich der ehemaligen Berliner Mauer und westlich der Chinesischen Mauer“. Ihre künstlerischen Medien sind Installationen, Performances und Lesungen. Hauptthemen sind die Definitionsmacht von Sprache sowie transkulturelle Fragen von Geschichte, Politik, Religion und Sprache und die sich daraus ergebenden „grenzüberschreitenden Herausforderungen von Metaphysik, Ästhetik und Kommunikation“. www.smb.museum/museen-und-einrichtungen/neue-nationalgalerie

Anzeige

Anzeige

In eigener Sache

In eigener Sache

Eine Woche vor Erscheinen der Printausgabe können Sie als Abonnent die neue Ausgabe als App im App-Store und im Google Play-Store kostenlos downloaden und lesen.