• Pae White, In Love with Tomorrow, 2013, Ausstellungsansicht Langen Foundation, Neuss, Foto: Wolfgang Vollmer, Köln
  • James Kidd Studio, Gold Stage, Performance eines Sunland Dancers in der Ausstellung Made in L. A. 2014, Hammer Museum, Los Angeles, 2014, Foto: Amanda Björn. Kurator: Connie Butler
  • Anselm Kiefer. Foto: Heinz-Norbert Jocks
  • Ausstellungsansichten Sarah Moon. © Henning Rogge/Deichtorhallen Hamburg
  • Olafur Eliasson, Wishes versus wonders, 2015, Stahl, Messing, Spiegel. Courtesy: Olafur Eliasson; neugerriemschneider, Berlin; Tanya Bonakdar Gallery, New York. Alle Abb.: Fotos: Anders Sune Berg. © 2015 Olafur Eliasson. Ausstellungsansicht: BAROQUE BAROQUE, Winterpalais des Prinzen Eugen von Savoyen, Wien, 2015
  • Alvin Baltrop, The Piers (With couple engaged in sex act). 1975-86. Silbergelatinedruck, 25.4 × 20.3 cm. Courtesy Third Streaming, New York
  • Jekaterinburg. Courtesy Ural Industrial Biennial of Contemporary Art

Band 238

California Dreaming I

Visionen aus einem pluralistischen Kosmos

herausgegeben von Oliver Zybok und Angela Stief

Der amerikanische Traum verdichtet sich in Kalifornien zur Apotheose seiner selbst: Hollywood als Traumfabrik, die kalifornische Laisser-Faire-Haltung, die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, die Reichen, Schönen und Berühmten, die sich in der Metropole Los Angeles versammeln. Als US-amerikanischer Bundesstaat mit den besten klimatischen Voraussetzungen ist Kalifornien ein Klischée von einem Land, zu schön um wahr zu sein und zu oberflächlich – denkt der Europäer –, als dass Menschen, Künstler und Künstlerinnen von den existenziellen Härten des Lebens geschliffen sein könnten. New York wurde von jeher mit Europa assoziiert und Kalifornien wird von hier fast wie eine Enklave behandelt. Die beiden Themenbände California Dreaming zeigen auf: Kalifornien hat mehr zu bieten als die utopischen Träumereien, die wir aus dem Film kennen. Es stellt vielmehr ein Land dar, dessen Geschichte und Kunst immer noch nicht ausreichend erschlossen sind. Außerdem machen viele Beiträge deutlich, dass sich die Kunst, Made in California, trotz zahlreicher ortsspezifischer Eigenheiten in einem Gefüge globaler Entwicklungen bewegt.

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Ausstellungen

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Frankfurt: Selbstporträts

In der Themenausstellung mit dem Titel „ICH“ präsentiert die Schirn Kunsthalle Frankfurt ab dem 10. März 2016 Selbstporträts zeitgenössischer Künstler. Zu sehen sind 40  Positionen aus Malerei, Fotografie, Video, Skulptur und Performance, unter anderem von John Bock, Eberhard Havekost, Alicja Kwade, Mark Leckey, Nam June Paik, Pamela Rosenkranz, Rosemarie Trockel und Erwin Wurm. Inhaltlich geht es um die Frage: "Was erwartet man von einem Bild, das ein Selbstporträt sein soll?" Die Künstler erforschen seit Jahrhunderten in altbekannter Manier ihre Gesichter im Spiegel und setzen diese Erfahrung ins Bild. "Die Moderne brachte unzählige Selbstdarsteller hervor und versprach sich von ihnen nicht selten das nackte Selbstbekenntnis. Und heute? Künstlerinnen und Künstler halten dem Betrachter nicht länger ihr Gesicht vor Augen. Sie lassen die Selbstenthüllung hinter sich, entziehen sich dem Blick und gehen auf Umwege – und auch auf Distanz zum eigenen Ich." WWW.SCHIRN.DE

Hochschulen

Die Kunst und das Öffentliche

In der weißensee kunsthochschule berlin findet vom 11. bis 12. Feb. 2016 eine Veranstaltung zum Thema "Die Kunst und das Öffentliche" statt. Die
Journalistin, freie Kuratorin und Initiatorin von urban drift Francesca Fergusan stellt ihr Projekt vor: "urban drift" ist, ein internationales kollaboratives Netzwerk für zeitgenössische urbane Praxis. Kasper König und Britta Peters referieren über Skulptur Projekte Münster als Langzeitstudie zum Selbstverständnis von Kunst im öffentlichen Raum: "Als 1977 die ersten Skulptur Projekte in Münster unter der Leitung von Klaus Bußmann und der Mitarbeit von Kasper König stattfanden, war nicht absehbar, dass sich daraus – wie in keinem anderen »Kunst im öffentlichen Raum«-Projekt – eine Langzeitstudie ergeben sollte, in der einzelne künstlerische Arbeiten über Jahrzehnte hinsichtlich ihrer Realisierung reflektiert und hinterfragt werden konnten. Skulptur Projekte Münster nahm und nimmt in dieser Rolle eine Pilotfunktion ein. Es stellt sich alle 10 Jahre seiner eigenen Geschichte. 2017 werden die nächsten Skulptur Projekte stattfinden. Das bietet die Gelegenheit, in der Projektgeschichte den Begriff von Kunst im öffentlichen Raum hinsichtlich seiner Akzeptanz und aber auch seines künstlerischen Widerstandspotentials zu diskutieren. Ebenso können Einsichten in die Planungen, Organisation und Thematik der kommenden Skulptur Projekte vorgestellt werden." Hedwig Fijen spricht über die "Manifesta – Europäische Biennale für zeitgenössische Kunst". 1996 fand die Manifesta zum ersten Mal in Rotterdam statt: "Wie gelingt es, die temporären Veranstaltungen mit den regionalen Besonderheiten zu verschränken und können Events wie die Manifesta zu nachhaltigen Strukturveränderungen beitragen?" www.kh-berlin.de/projekt-uebersicht/Project/overview/die-kunst-und-das-oeffentliche-1980/yes.html

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Bregenz: Theaster Gates

Vom 24. April bis zum 26. Juni 2016 präsentiert das Kunsthaus Bregenz den US-amerikanischen Performer und Aktivisten Theaster Gates. "Seine Praxis umfasst Skulpturen, Installationen, Performances und urbane Interventionen, die darauf abzielen, den Abstand zwischen Kunst und Leben zu verringern. In seinen Projekten setzt er sich für die Entstehung von Kulturgemeinschaften ein. Sie fungieren als Katalysatoren für soziales Engagement, das zu politischen und räumlichen Veränderungen führen kann. In seinem Werk entstehen Wälle, Bühnen und benutzbare Bauten. Holz und schwarzer Bitumenanstrich dominieren, Dachbedeckungen und Wandverkleidungen sind roh verarbeitet. Die Objekte sprechen nicht nur für sich, sondern weisen auch auf soziale Wirklichkeiten hin. Im Mittelpunkt von Gates’ Interesse steht deren poetisches sowie rituelles Potenzial und nicht zuletzt ihre sozialpolitische Energie." www.kunsthaus-bregenz.at.

Museen & Institutionen

KW Berlin: Kunst und Schmuggel

„Running out of History“ ist eine neue Videoarbeit der israelischen Künstlerin Michal Helfman, die bis zum 13. März 2016 in den Kunst Werken Berlin (KW Berlin) zu sehen ist. Im Zentrum stehen zwei Gespräche der Aktivistin Gal Lusky stehen. Die Israelin ist Gründerin und Leiterin der Israeli Flying Aid (IFA), einer NGO, die Bürgerinnen und Bürger in Krisenregionen humanitär versorgt. Während der letzten vier Jahre hat die IFA humanitäre Hilfe für die belagerte Bevölkerung nach Syrien geschmuggelt. Helfmans Arbeit untersucht die Strategie des „Schmuggelns“ sowohl als konkretes aktivistisches Werkzeug im politischen Raum als auch als Metapher für den künstlerischen Akt. Das Format der Arbeit integriert die Praktiken beider Frauen als Taktik, um sowohl in den politischen als auch künstlerischen Diskurs Inhalte „einzuschmuggeln“, die die geläufigen Sichtweisen widerlegen. Michal Helfman wendete Gal Luskys Methode des Schmuggelns aktiv an, um in Syrien eine neue künstlerische Arbeit zu produzieren: Auf 3D-Druckern, die vom IFA ursprünglich zur Produktion von Handprothesen nach Syrien geschmuggelt wurden, hat sie ein Paar Würfel gedruckt. Jede Seite der Würfel trägt ein Wort des Satzes „We will not forget, we will not forgive.“ www.kw-berlin.de

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Günter Brus: Störungszonen im Martin-Gropiusbau

Seit Günter Brus (geb. 1938) mit dem Wiener Spaziergang 1965 als "Aktionist" in der Öffentlichkeit auftrat, hat er ein umfangreiches und vielseitiges Werk erarbeitet: es umfasast Zeichnungen, Gemälde, Aktionen, Bild-Dichtungen. Der Maler, der im Informel begann, hatte sich mit seiner Aktionskunst in den 1960er Jahren von der Leinwand gelöst. Sein Körper wurde zum Thema. Wegen einer seiner radikalen Aktionen musste er 1969 aus seiner Heimat Österreich fliehen. In West-Berlin fand er damals ein neues Zuhause. Unter dem Titel "Störungszonen" ist sein Gesamtwerk nun erstmals im Berliner Martin-Gropiusbau zu sehen. Drei Werkblöcke stehen dabei im Mittelpunkt: Wiener Aktionismus, seine Berliner Jahre sowie seine Freundschaftsbilder.Die Ausstellung läuft vom 12. März bis zum 6. Juni 2016. www.gropiusbau.de

Museen & Institutionen

Stuttgart: „Sound in motion“

Zu seinem 10jährigen Bestehen führt das Kunstmuseum Stuttgart Sonderausstellungen sowie ein Rahmenprogramm zum Thema „Kunst & Musik“ durch. Dazu gehört auch die Ausstellungsreihe „Sound in Motion“ mit Beispielen über die „Wechselwirkungen zwischen den beiden Kunstformen aus der Perspektive zeitgenössischer Video- und Performancekunst. Die Videokünstlerin Candice Breitz zeigt bis zum 6. März 2016 die Arbeit „King. A Portrait of Michael Jackson“. Dazu lud sie sechzehn Fans des Musikers ein, seinen Song „Thriller“ vor der Kamera nach zu singen. Nächster Programmpunkt in der Veranstaltungsreihe ist vom 8. April bis zum 22. Mai 2016 die Videoarbeit „Curtain Callers (Entracte)“ von Ann-Sofi Sidén. www.kunstmuseum-stuttgart.de.

Museen & Institutionen

Dada Universal im Landesmuseum Zürich

Marcel Duchamps "Ready made"-Pissoirbecken ("Fountain", 1917) zählt zu den Schlüsselwerken der Moderne, ebenso wie die Collagen des Hannoveraners Kurt Schwitters oder daas Frühwerk von Max Ernst. Als sich in den Jahren des Ersten Weltkriegs in Zürich die Dada-Bewegung im Züricher Cabaret Voltaire formierte, bekam sie bald einen universalen Charakter: Tristan Tzara und Marcel Janko stammten aus Rumänien, Duchamp lebte während des Kriegs in New York, in Berlin schuf Hannah Höch Fotomontagen, lebten auch die Gebrüder Herzfelde und George Grosz. Der Nachhall der Dada-Bewegung wirkt bis zur Fluxus-Kunst und neo-dadaistischer Objektkunst in den 1960er Jahren und darüber hinaus bis heute in den performativen Künsten nach. Dada beeinflusste den Surrealismus ebenso wie die Pop-Art und viele weitere künstlerische, intellektuelle und auch politische Strömungen wie die Pariser Situationisten im Mai 68 oder die Zürcher Jugendunruhen 1980. Zum 100-jährigen Geburtstag erkundet das Landesmuseum Zürich mit ausgewählten Exponaten den kreativen, revolutionären und universellen «Esprit Dada». Die Ausstellung «Dada Universal» ist Teil des gross angelegten Dada-Jubiläums des Jahres 2016. Laufzeit: bis 28. März 2016. www.nationalmuseum.ch

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No Pain No Game

Die interaktive Ausstellung "No Pain No Game" (16. März bis 18. Juni 2016) des Künstlerduos FUR (Volker Morawe und Tilman Reiff) im Berliner Museum für Kommunikation "ist ein Teil des größeren Projektes Spieltrieb!" des Goethe_Instituts "und möchte ein Gegenentwurf zur puren Schaukultur von Computerspielen sein. Wo sind die Synergieeffekte des Spiels in Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft? Durch die Ausstellung wird das Thema der Entgrenzung zwischen Realität und Spiel, zwischen Arbeit und Unterhaltung künstlerisch erfahrbar gemacht. Es ist die erste große Einzelausstellung des Künstlerduos FUR, die schon mit Einzelarbeiten z.B. im MoMA in New York zu sehen waren." Bei dem Computerspiel werden bereits kleinste Fehler mit echten Schmerzen bestraft: Leopold von Sacher-Masoch lässt grüßen. Auf diese Weise wollen die beiden Künstler "Kunst physisch erfahrbar machen – und zwar jenseits der Komfortzone. Die erste deutsche Soloausstellung „no pain no game“ im Museum für Kommunikation Berlin präsentiert zehn ausgewählte Arbeiten des Künstlerduos, die auf unterschiedliche Weise zur Interaktion einladen." www.mfk-berlin.de

Aktionen & Projekte

Utopian Pulse – Flares in the Darkroom

Seit 2014 führen Ines Doujak und Oliver Ressler ihr Projekt „Utopian Pulse – Flares in the Darkroom” (Utopischer Impuls – Flackern im Darkroom) durch, u.a. als Ausstellung in sieben Salons in der Wiener Secession und im Württembergischen Kunstverein Stuttgart, wo 2015 die Präsentation durch einen „Themenspaziergang“ ergänzt wurde. Dort hieß es in der Ankündigung: „Wie der Terror formuliert die Utopie den Widerstand gegen Bestehendes; beide verweisen auf das Unrealisierte in der Realität“. Das Projekt „erkundet entlang konkreter gesellschaftspolitischer Zustände utopische Projektionen, die der Abspaltung von der konkreten Gegenwart und dem Widerstand gegen dieselbe dienen könnten. Utopie wird hier verstanden als eine immer schon unvollständige Alternative, als eine innerhalb des Bestehenden erfolgende Anrufung von etwas, das mit diesem unvereinbar ist, ja ihm feindlich gegenübersteht.“ Derzeit macht das Projekt am MOCAK – Museum of Contemporary Art, Krakow/Krakau Station. Dort werden in monatlihem Wechsel von Künstlern gestaltete  3,4 x 9 m große Banner an der Fassade angebracht. Künstlerliste: Mariam Ghani, Daniela Ortiz, Undrawing the Line, Halil Altindere, Giuseppe Campuzano / Miguel A. López, Matthew Hyland / Ines Doujak, Christoph Schäfer, Oreet Ashery, Bert Theis, Nobodycorp. Internationale Unlimited,Oliver Ressler, Etcétera. www.utopian-pulse.org/

Messen & Märkte

ARCO Madrid

Auch wenn die Messeveranstaltung mit ihrer Programmpolitik in den letzten Jahren immer wieder Kritik auf sich zog und die Umsatzzahlen woanders höher sind: die ARCO Madrid (24. bis 28. Feb. 2016) verbucht immer noch jedes Mal mehr als 200.000 Besucher und behauptet sich damit als die besucherstärkste Kunstmesse der Welt. Die Finanzkrise ging freilich auch am spanischen Kunsthandel nicht spurlos vorüber, und so musste Messedirektor Carlos Urroz in den vergangenen drei Jahren das Erscheinungsbild der Veranstaltung gehörig modernisieren. In diesem Jahr feiert die ARCO ihr 35jähriges Bestehen, und dazu gibt es ein Gastprogramm mit Sammlern und Kritikern, die die Messe in diesem Zeitraum begleitet haben, und außerdem eine Auswahl von 35 Galerien, deren Auftritt ein „Forum für die vergangenen 35 Jahre der Gegenwartskunst“ markieren und zu einem „offenen Dialog“ über die Vergangenheit und die gegenwärtige Situation der ARCO anregen soll. www.ifema.es

Messen & Märkte

Neuer Direktor der New Yorker The Armory Show

Benjamin Genocchio, ehemaliger Chefredakteur von „Artnet News“, ist neuer Direktor der New Yorker The Armory Show (3. bis 6. März 2016). Er ist Nachfolger von Noah Horowitz, der zur Art Basel/Miami Beach wechselte. Der Kunstkritiker stammt aus Australien und lebt heute im Staat New York. Zum siebten Mal wird The Armory Show auch in diesem Jahr wieder von einer „Invitational Section“ begleitet. Dabei wird das Augenmerk jedes Jahr auf die Kunstszene in einer anderen Region gelenkt. In diesem Jahr kuratieren Julia Grosse und Yvette Mutumba das Projekt mit dem Schwerpunkt „Afrikanische Perspektiven“. Dazu haben sie 14 Galerien eingeladen, von denen acht aus Afrika kommen, die übrigen aus Europa und den USA. Jede Galerie stellt einen ihrer Künstler vor. Die beiden Kuratorinnen haben die Online-Plattform „Contemporary And“ gegründet, die sich als Sprachrohr für Künstler, Kuratoren und Kritiker aus Afrika und der Diaspora versteht. www.thearmoryshow.com

Galerien & Auktionshäuser

Julia Stoschek: Dependance in Berlin

Julia Stoschek eröffnet im Juni 2016 in Berlin-Mitte einen Ausstellungsraum. Die in Düsseldorf und Berlin lebende Sammlerin und Kuratorin betreibt bereits seit 2007 ein Ausstellungshaus für ihre pürivate Sammlung mit Medienkunst und Installation in Düsseldorf.

Personalien

David Lynch: Runder Geburtstag

David Lynch feierte seinen 70. Geburtstag. Der Regisseur dreht 18 neue Folgen der Serie „Twin Peaks“, die 2017 gesendet werden. Schon in seinbem ersten Film „Eraserhead“ zeigte Lynch eine Vorliebe für psychische Abgründe und bizarre Situationen.

Personalien

Julia Nauhaus geht nach Wien

Julia Nauhaus übernimmt am 1. April als Direktorin die Gemäldegalerie und das Kupferstichkabinett der Akademie der bildenden Künste Wien. Bisher war sie am Lindenau-Museum Altenburg tätig, wo der zuständige Landkreis ihren Vertrag nicht verlängern wollte. In Wien läuft ihr Vertrag für sechs Jahre.

Hochschulen

DEMO:POLIS. Das Recht auf Öffentlichen Raum

Vom 12. März bis zum 29. Mai 2016 zeigt die Berliner Akademie der Künste die Ausstellung „DEMO:POLIS. Das Recht auf Öffentlichen Raum“. Dabei geht es um eine relativ weit gespannte Vorstellung der heutigen Bedeutung des öffentlichen Raumes: „Die Ära der alten Gewissheiten ist vorbei. Die Öffentlichkeit stellt neue Ansprüche an die Grundprinzipien der Demokratie und an die Gestaltung des öffentlichen Raums, in dem diese verhandelt werden. Beispielhafte Arbeiten, Filme, Modelle, Entwürfe, Konzepte von Künstlern und Architekten sowie partizipative Modelle heben die Potentiale des öffentlichen Raumes für unsere Zivilgesellschaft hervor. Die Ausstellung umfasst 2.000 qm und ist nur in Berlin zu sehen.“ Künstlerliste: Nuno Cera, Boris Charmatz, Hans Haacke, Birgit Hein, Reinhild Hoffmann, Elfi Mikesch, Michael Najjar, Michael Ruetz, Stih & Schnock, Wermke / Leinkauf sowie Entwürfe und Bauten der Architekten Bernd Albers, Heike Hanada, Barkow Leibinger, Foster + Partners, Seán Harrington, Kleihues + Kleihues, Lacaton & Vassal, Andrés Mignucci, Rozana Montiel, Sadar + Vuga, Michael van Valkenburgh, u.a. www.adk.de

Personalien

Putzfrau zerstört Kunstwerk

Romana Menze-Kuhn, Künstlerin, musste erleben, dass eine Putzfrau in der Mannheimer Philippskirche Teile ihrer Installation „Behausung 6/2016“ kurzerhand entsorgt hatte, ohne sich vorher die Frage zu stellen: „Ist das Kunst oder kann das weg?“ Die abgerissene goldfarbene Rettungsfolie sei durch ihre plastische Formung eindeutig als Teil des Kunstwerks zu erkennen gewesen, beschwert sich die Künstlerin: „Die wie Körper geformten Skulpturen, die vor, hinter und auf der Treppe zum Altar lagen, sind in der Mülltonne entsorgt worden.“ Der Fall erinnert an die legendäre Beuys-Badewanne, die der Künstler mit Mullbinden und Heftpflaster versehen und im Leverkusener Museum Schloss Morsbroich ausgestellt hatte. Nachdem allerdings bei einer privaten Party ein lokaler SPD-Ortsverein im Museum die Badewanne zum Bierkühlen benutzt hatte, schrubbte die Putzfrau das Werk anschließend komplett sauber. „Spuren einer Party“ - so der Titel einer Installation von Damien Hirst – wischt 2001 in einer Londoner Galerie eine Putzkraft ebenfalls rigoros weg.