• FABIO MAURI (geb.1926 in Rom, dort gest.2009) Macchina per fissare acquerelli, 2007, Installation in der Eingangshalle des italienischen Pavillons.
  • ISA GENZKEN und WALKER EVANS
  • CHRISTOPH BÜCHEL
  • FLORIAN EBNER (geb.1970 in Regensburg) Kurator des Deutschen Pavillons, Leiter der fotografischen Sammlung des Folkwang Museums in Essen
  • OLAF NICOLAI (geb.1962 in Halle (Saale), lebt in Berlin) GIRO, 2015, Bumerangs, unzugängliche Werkstatt auf dem Dach des Pavillons, während der Ausstellungsdauer werden Wind- und Wetterbedingungen dokumentiert und später als WINDATLAS publiziert. Copyright: Olaf Nicolai, VG Bildkunst 2015
  • Der Kurator des britischen Pavillons RICHARD RILEY
  • SARAH LUCAS, I Scream Daddio, im Vordergrund: Margot
  • MOON KYUNGWON & JEON JOONHO, The Ways of Folding Space & Flying, 2015, HD Videoinstallation, 10'30"
  • Pavillon Armenien 2015
  • SHILPA GUPTA, Serie Untitled, 2014-15, Performance. Foto: © Mark Blower

Band 233/34

56. Biennale Venedig

All the World’s Futures

Die 56. Biennale Venedig war und ist eine Herausforderung. Nicht nur die von Okwui Enwezor kuratierte Hauptausstellung „All the World’s Futures“ mit ihren 136 Künstlern, auch 89 nationale Pavillons sowie zumindest einige der 44 „Kollateralen Events“ gilt es zu bewältigen. Für alle, die bereits da waren, bietet dieser KUNSTFORUM-Doppelband die Mög­lich­keit, das Chaos der Eindrücke zu sortieren. Für alle, die noch hinfahren wollen, sind das Heft und die erstmals realisierte App hilfreiche Wegbegleiter. Und diejenigen, die es nicht nach Venedig schaffen, erhalten hiermit die vollständigste Dokumentation der inter­nationalen Großausstellung. Ob kleine Dachkammer im Palazzo Mora (Seychellen) oder 7,5 Millionen Dollar teurer Neubau in den Giardini (Australien): Traditionell dokumentiert KUNSTFORUM sämtliche nationalen Pavillons der Biennale Venedig mit fotografischen Rundgängen sowie kurzen Erläuterungstexten. In vielen Fällen wurden außerdem Interviews mit den beteiligten Künstlern oder Kuratoren geführt.
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56. Biennale Venedig – All the World's Futures

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Die 56. Biennale Venedig war und ist eine Herausforderung.
Nicht nur die von Okwui Enwezor kuratierte Hauptausstellung „All the World’s Futures“ mit ihren 136 Künstlern, auch 89 nationale Pavillons sowie zumindest einige der 44 „Kollateralen Events“ gilt es zu bewältigen.

Für alle, die bereits da waren, bietet dieser KUNSTFORUM-Doppelband die Möglichkeit, das Chaos der Eindrücke zu sortieren. Für alle, die noch hinfahren wollen, wird dieser 608 starke Doppelband und die erstmals realisierte App hilfreicher Wegbegleiter. Und diejenigen, die es nicht nach Venedig schaffen, erhalten hiermit
die vollständigste Dokumentation der internationalen Großausstellung.

Ob kleine Dachkammer im Palazzo Mora (Seychellen) oder 7,5 Millionen Dollar teurer Neubau in den Giardini (Australien):
Traditionell dokumentiert KUNSTFORUM sämtliche nationalen Pavillons der Biennale Venedig und die komplette Hauptausstellung mit ihren Haupt-und Nebenschauplätzen mit fotografischen Rundgängen (Wolfgang Träger) sowie kurzen Erläuterungstexten (Susanne Boecker und Sabine B. Vogel). 

Außerdem Interviews mit vielen der beteiligten Künstlern oder Kuratoren  (Armenien, Australien, Belgien, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Hongkong, Irak Luxemburg, Kanada, Korea, Italienisch-Lateinamerikanisches Institut, Lettland, Niederlande, Österreich, Polen, Russland, Schweiz, Singapur, Spanien, Volksrepublik China, USA). Im Fokus steht wieder der deutsche Pavillon, der diesmal als „Fabrik“ firmiert.

Kritischen Essays und Analysen von unserem KUNSTFORUM Biennale Team:

  • Heinz-Norbert Jocks nähert sich der konzeptuellen Haltung Okwui Enwezors an...
  • Einen kritischen Rundgabg durch „All the World’s Futures“ unternimmt  Amine Haase.
  • Sabine B. Vogel fragt ob die aktuelle Biennale Venedig eine gigantische Geldmaschine ist.
  • Max Glauner widmet sich intensiv den performativen Formaten:  für ihn zeichnet sich damit ein epochaler Wandel ab: „Mit der 56. Biennale ist man endgültig ins Zeitalter der Post-Performance eingetreten.“
  • Und: Wie stellt sich die muslimische Welt im Rahmen der internationalen Großausstellung dar? Abgeschritten ist Glauner die „Achse des Bösen“ mit den Länderpavillons Iran, Syrien und Irak, außerdem stattete er den Pavillons der Türkei, Ägyptens und der Vereinigten Arabischen Emirate einen kritischen Besuch ab.
  • Michael Hübl diskutiert die Schwierigkeit, gesellschaftliche Konfliktlinien mit ästhetischen Mitteln zu reflektieren und die künstlerische Produktion als Instrument politischer Bewusstseinsbildung einzusetzen.

u.v.a.m

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Karikaturen-Ausstellung

Fanatische Eiferer mit ihren blindwütigen Attacken und die vorauseilende Selbstzensur mancher Ausstellungs- oder Blattmacher haben uns im Jahr 2015 eine neue Zensurdebatte beschert. Heute geht es dabei nicht so sehr um staatliche Repressionen wie in der Restaurationsphase des 19. Jh, als in Frankreich ab 1830 die Zeitschrift „La Caricature“ erschien und ab 1832 auch das Konkurrenzblatt „Charivari“, sondern vielfach auch um Konformitätszwänge. So fühlte sich z.B. die Künstlerin Sabine Reyer zensiert, als die Finanzbehörde Hamburg zwei Arbeiten aus ihrer Ausstellung dort aussortierte mit dem Argument, die Exponate besäßen einen „zu starken politischen/religiösen Inhalt“. Insofern hat die Ausstellung „Karikatur -Presse -Freiheit“ in der Staatsgalerie Stuttgart höchste Aktualität (bis 20. Sept. 2015). Im Grafik-Kabinett sind ausgewählte Blätter der französischen Karikaturisten Honoré Daumier, J.J. Grandville u.a. zu sehen. Dabei greift die Staatsgalerie auf ihren Bestand von „La Caricature“ zurück.

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Auerbach-Ausstellung

Frank Auerbach, 1934 in Berlin geboren und 1939 von seinen jüdischen Eltern nach England in Sicherheit gebracht, wo er auch heute noch lebt, gilt neben Lucian Freud und Francis Bacon als wichtigster Maler der „School of London“. Über ihn kursiert die Legende, er würde seit mehr als 50 Jahren jeden Tag malen, und er ließe sich dafür täglich sechzehn Fünfliter-Kanister mit Ölfarbe in sein Atelier liefern. Stilistisch bleibt seine expressiv-gegenständliche Malerei mit Porträts und Stadtlandschaften immer wirklichkeitsbezogen. In Kooperation mit Tate Britain zeigt das Kunstmuseum Bonn bis zum 13. September 2015 ein umfangreiche Werkschau. www.kunstmuseum-bonn.de

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Black Montain College

Bis zum 27. September 2015 dokumentiert der Hamburger Bahnhof in Berlin die Geschichte des Black Mountain College, das 1933 im US-Bundesstaat North Carolina gegründet wurde. Hier studierten und lehrten Künstler wie Josef Albers und Anni Albers sowie Richard Buckminster Fuller, außerdem John Cage, Merce Cunningham, Cy Twombly oder Robert Rauschenberg. Das Berliner Architektenteam raumlabor entwarf eine Ausstellungsarchitektur für die Präsentation der zahlreichen filmischen und fotografischen Dokumente und für die Werkbeispiele der Künstler. Um die Aktualität der pädagogischen Ansätze des Colleges zu untersuchen, führen Studierende verschiedener Kunsthochschulen während der gesamten Laufzeit in der Ausstellung Archivmaterialien in Form von Lesungen, Konzerten und Performances auf. Eigens für diese Aufführungen entwickelte der Künstler und Komponist Arnold Dreyblatt dafür ein Konzept unter dem Titel 'Performing the Black Mountain Archive'.“ www.smb.museum

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Marcel Broodthaers in Kassel

Susanne Pfeffer kuratiert die Marcel-Broodthaers-Ausstellung im Museum Fridericianum Kassel, die dort aus Anlass des 60. Geburtstags der documenta gezeigt wird. Die große Überblicks-Werkschau umfasst Werke aus allen Schaffensphasen des Künstlers mit frühen Skulpturen, Filme, Dia-Projektionen, Druckgrafiken und Zeichnungen (bis 11. Oktober 2015). "Aus einer Distanz zum Kunstgeschehen heraus stellt Broodthaers grundsätzliche Fragen an die Kunst – ihre Medien, ihre Werkbegriffe und ihre museale Repräsentation. Nicht zuletzt deshalb widersteht Broodthaers’ Werk eindeutigen kunsthistorischen Zuordnungen; noch heute wirkt es als nachhaltige Kritik an den Kommerzialisierungsstrategien des Kunstmarkts." www.fridericianum.org

Aktionen & Projekte

Offener Betrieb Graz

"Bewegliche Netzwerke" bilden im Juli 2015 einen Zusammenschluss zur verschiedenen Workshops und Projekten als "Offener Betrieb Graz". So führt z.B. Nils Norman zusammen mit Theresa Paszterk im Grazer Kunstverein einen Workshop "Die Sprache des öffentlichen Raumes" durch (13. bis 17. Juli 2015, Teilnahmegebühr: 50 Euro, Anmeldung bis 30. Juni 2015). Norman arbeitet zwischen den Disziplinen öffentliche Kunst, Architektur und Stadtplanung. „Seine Projekte hinterfragen kritisch die Funktion von öffentlicher Kunst und die Effektivität einer populären Stadtplanung wie einer großflächigen Erneuerung. Mittels Beobachtungen wird der Workshop die verschiedenen Möglichkeiten von Ausdrucksweisen im und über öffentlichen Raum erkunden. Ein Bestandteil wird die theoretische Herangehensweise von kritischen Texten beleuchten, ein weiterer bietet Platz für praktische Übungen.“ Außerdem umfasst das Programm der Event-Reihe ein überdimensioniertes Megaphon namens „Tohubassbuuh“ auf einem Lastenrad der Berliner Gruppe „bankleer“. Es ist mit einem Soundsystem ausgestattet und „kann Orte im innerstädtischen Raum erreichen und z.B. historische Denkmäler laut sprechen lassen“. Heinrich Dunst bietet einen Workshop über „Bild/Schnitt/Wort“ an. Janet Pillai entwickelt „auf Grundlage ihrer Langzeitarbeit mit Bevölkerungsgruppen verschiedener kultureller Herkunft im UNESCO Kulturerbe von Penang/Malaysia ein Handbuch des Cultural Mappings, das als Leitfaden für eine sensiblere zukünftige Stadtplanung dienen soll“ und nun am Beispiel der Triester Siedlung in Graz demonstriert wird. Programminfo unter: www.offenerbetrieb.mur.at/programm/

Aktionen & Projekte

Himmelskarussel

Zum 300jährigen Stadtjubiläum von Karlsruhe findet dort in diesem Sommer 2015 das Globale-Festival statt. Der Künstler Tim Otto Roth beteiligt sich mit einem „Klang-UFO“ mit dem Titel „Heaven's carousel“, „das die antike Sphärenmusik unter den Vorzeichen der Astrophysik des 21. Jahrhundert neu interpretiert. An einem Anhängerkran auf dem Platz vor dem Naturkundemuseum schwebt in 10 Metern Höhe eine luftige Karusselkonstruktion, von der an 12 Strängen insgesamt 36 kugelförmige Lautsprecher hängen“. In der Abenddämmerung rotieren sieben Wochen lang die Lautsprecher über den Köpfen der Passanten. „Auch wenn die einzelnen Lautsprecher nur reine Töne spielen, so rekombinieren sich diese im Raum zu komplexen Klanggebilden, die in ihrem Charakter fern an eine Kirchenorgel erinnern.“ Das ZKM Karlsruhe hat die „Globale“ unter das Motto „Das neue Kunstereignis im digitalen Zeitalter“ gestellt. „Ziel der verschiedenen Ausstellungsprojekte ist die Erkundung der Kunst des 21. Jahrhunderts.“ Die Globale dauert 300 Tage lang bis April 2016. www.imachination.net

Aktionen & Projekte

Die Toten kommen

Organisiert ist die 70köpfige Berliner Menschenrechts- und Aktionskünstlergruppe wie eine Regierung: Nina van Bergen tritt als „informelle Bundeskanzlerin“ auf, Stefan Pelzer ist „Eskalationsbeauftragter“. Schlagzeilen machte das Berliner Zentrum für Politische Schönheit im vergangen Jahr, als die Gruppe um den Theaterregisseur Philipp Ruch zum 25. Jahrestag des Mauerfalls die Mauerkreuze aus dem Regierungsviertel an die europäischen Außengrenzen entführte. Dort habe die „Festung Europa“ eine neue Mauer errichtet. Für die aktuelle Aktion recherchierte das Zentrum nun an den Außengrenzen der EU auf italienischen Inseln, im griechischen Hinterland und in zwei nordafrikanischen Staaten. Tausende von Flüchtlingen sind in den letzten Monaten im Mittelmeer ertrunken, doch was kaum jemand weiß: „An den Außengrenzen werden Leichen verscharrt, monatelang in Kühlhäusern gelagert, vergessen und in anonyme Massengräber gestapelt“, hat die Initiative beobachtet. Daher überführt das Zentrum für Politische Schönheit jetzt „tote Einwanderer Europas nach Deutschland. Gemeinsam mit den Angehörigen der Opfer hat das Künstlerkollektiv unwürdige Grabstätten geöffnet und die Toten von der Peripherie ins Zentrum Europas gefahren. Die Opfer der Abschottungspolitik werden im mächtigsten Mitgliedsstaat der EU vor den Augen der europäischen Öffentlichkeit menschenwürdig bestattet.“ Die spektakuläre Aktion „Die Toten kommen“ wird allerdings kontrovers diskutiert : Volker Beck z.B., Bundestagsabgeordneter der Grünen, findet die Überführung von Flüchtlingsleichen nach Berlin „befremdlich und pietätlos“. Elke Buhr kommentierte in der Kunstzeitschrift „Monopol“, die „selbstgefällige Rhetorik“ der Gruppe sei „irritierend“, denn sie ginge „mit dem Holzhammer vor, was dem Ziel, den Toten an den Grenzen Europas ihre Würde wieder zu geben, nicht unbedingt entspricht.“ Trotzdem bilanziert die Kritikerin: „Das Zentrum für Politische Schönheit verdient unsere Unterstützung. Denn nichts ist brutaler und zynischer als der Tod, den die Menschen im Mittelmeer sterben bei dem Versuch, die Festung Europa zu erreichen. Leichensäcke vor dem Bundeskanzleramt – das Bild ist stark.“ Mit ähnlichem Tenor schreibt Joerg Wellbrock im Blog „Der Spiegelfechter“, die Aktion zeige „die Pietätlosigkeit und die Menschenverachtung auf, die für uns zur alltäglichen Normalität geworden ist. Wir sehen immer nur kurz hin, in den Nachrichten im Fernsehen, den Headlines der Medien, lauschen geistesabwesend den Meldungen im Radio. Dann, ganz schnell: genug davon, sprechen wir doch lieber über 50-Euro-Fragen bei Günther Jauch...“ www.die-toten-kommen.de.

Aktionen & Projekte

Fire and Forget

Bis zum 30. August 2015 läuft im KW Institute for Contemporary Art/Kunst-Werke Berlin die Gruppenausstellung „Fire and forget. On Violence“. Ellen Blumenstein und Daniel Tyradellis kuratieren eine Werkschau über die Auswirkungen von Waffengebrauch auf die menschliche Psyche. „So werden mit dem Verlust der unmittelbaren körperlichen Konfrontation und der damit verbundenen Gefahr für das eigene Leben Affekte wie Tötungshemmung oder Überreaktion, Mitgefühl oder Hass von der konkreten Situation abgespalten. Was bedeutet das für die Argumente und Evidenzen politischen Handelns? Welche Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang der Geschichte, dem Erinnern und Vergessen für den Ausbruch, die Eskalation oder die Verhinderung von Gewalt zu? Welchen Anteil hat die Kunst daran?“ Künstlerliste: Marina Abramović und Ulay; Ron Amir; Julius von Bismarck; Roy Brand, Ori Scialom und Keren Yeala Golan; James Bridle; Luis Camnitzer; Mircea Cantor; Jota Castro; Chto Delat; Marcelo Cidade; Jem Cohen; Martin Dammann; Öyvind Fahlström; Harun Farocki; Daniil Galkin; Rudolf Herz; Damien Hirst; Clara Ianni; Emily Jacir; Hunter Jonakin; Joachim Koester; Korpys/Löffler; Barbara Kruger; Armin Linke; Robert Longo; Jazmín López; Kris Martin; Ana Mendieta; Michael Müller; Timo Nasseri; NEOZOON; Katja Novitskova; Jon Rafman; Pipilotti Rist; Robbert&Frank Frank&Robbert; André Robillard; Julian Röder; Henning Rogge; Martha Rosler; Hrair Sarkissian; Santiago Sierra; Timur Si-Qin; Tal R; Javier Téllez; Sharif Waked; Gillian Wearing; He Xiangyu; Amir Yatziv; Ala Younis. www.kw-berlin.de.

Galerien & Auktionshäuser

Achenbach-Versteigerung: 6,5 Mill. Euro Erlös

Kaum eine Zeitung verkniff sich den kalauerhaften Teppichhändler-Slogan „Alles muss raus“, als es galt, über die Versteigerung der Achenbach-Sammlung in Düsseldorf und Köln zu berichten. Der Kunstberater Helge Achenbach sitzt seit einem Jahr in Haft, seine Firma ist insolvent, und alle 2.000 Werke aus dem Firmenvermögen kamen für eine Gesamtzuschlagssumme (ohne Aufgelder) von 6,5 Mill. Euro unter den Hammer. Für das Kölner Auktionshaus van Ham war es die bislang umfangreichste Versteigerung in der Geschichte des Hauses. Teuerstes Bild war eine Arbeit von Gerhard Richter mit einem Zuschlag bei 230.000 Euro. Die Beuys-Brinze von Jörg Immendorff wechselte mit einem Hammerschlag bei 210.000 Euro den Besitzer. Billigstes Werk war eine Papiercollage für nur zehn Euro. Für den Insolvenzverwalter Marc d'Avoine und die Gläubiger ist der Erlös indessen bei allem Erfolg der Auktion nur ein Trostpflaster: Achenbach steht laut Presseberichten bei 100 Gläubigern mit insgesamt 50 Mill. Euro in der Kreide.www.van-ham.com

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