European Media Art Platform (EMAP)-Residenzprogramm
Bewerbungen aus dem Bereich der Medienkust für das Residenzprogramm der European Media Art Platform (EMAP) sind bis zum 13. März 2026 möglich.
Gefördert werden jeweils zweimonatige Residenzen in 15 Ländern. “Der inhaltliche Fokus der Residenzen liegt auf Digital- und Medienkunst, Robotic und Bio Art. Ziel ist es, zeitgenössische künstlerische Positionen an der Schnittstelle von Kunst, Technologie und Wissenschaft gezielt zu fördern und ihre internationale Sichtbarkeit zu stärken. Neben der Vergabe der Stipendien setzt EMAP vor allem auf Sichtbarmachung, Kompetenzaufbau und Kollaboration. Die im Rahmen der Residenzen entstehenden Arbeiten werden einzeln und in Gruppenausstellungen bei den Mitgliedsorganisationen präsentiert… Ergänzt wird das Programm durch ein umfassendes, allen zugängliches Capacity-Building-Angebot”, heißt es in der Ausschreibung.
So werden in Online-Workshops und anderen Weiterbildungsformaten praxisnahes Wissen zu Themen wie Urheberrecht im Kontext von Künstlicher Intelligenz, Kunstvermittlung und Audience Development sowie nachhaltige Produktionsweisen in der Medienkunst vermittelt. Voraussetzungen: Wer sich bewirbt, muss die Staatsangehörigkeit eines EU-Landes oder eines förderungsfähigen Nicht EU-Landes besitzen oder dort Steuern zahlen. Studierende im Bachelor- und Masterstudium sind nicht förderfähig. Der zweimonatige Produktionsaufenthalt bei einer EMAP-Gastorganisation wird mit einem Stipendium von Höhe 4.000 für antragstellende Kunstschaffende und 2.000 Euro für kooperierende Kunstschaffende gefördert. Außerdem werden ein Projektbudget von 4.000 Euro gestellt sowie eine Unterkunft von der gastgebenden Institution. Nähere Infos unter www.call.emare.eu