Kunsthalle Wien: „And if I devoted my life to one of its feathers?“

12. Mai 2021 · Museen & Institutionen

In Kooperation mit den Wiener Festwochen zeigt die Kunsthalle Wien im Museumsquartier vom 15. Mai bis zum 26. Septe,ber 2021 die Ausstellung „And if I devoted my life to one of its feathers?“ Der Titel entstammt einer Gedichtzeile der chilenischen Dichterin, Künstlerin und Aktivistin Cecilia Vicuña aus den späten 1960er-/frühen 1970er-Jahren. „Mit dieser Frage setzt Vicuña Heilung und Wertschätzung gegen anthropozentrische und heteropatriarchale Begierden, lässt ästhetische und geistige Bande zwischen menschlichen und nichtmenschlichen Wesen und Welten wiederaufleben… Diesen Forderungen nachkommend, reflektiert die von Miguel A. López kuratierte Ausstellung Logiken der Ausbeutung, den rasenden Rohstoffabbau und die Umweltzerstörung als koloniales Erbe. Sie erzählt von Indigenen Kämpfen ums kollektive Überleben und feiert solidarische Begegnungen im Widerstand gegen Frauenfeindlichkeit, imperialistische Gewalt und staatliche Unterdrückung. Einige Beiträge reagieren ausdrücklich auf die Covid-19-Pandemie – nicht nur als Gesundheitskrise, sondern als eine der ökologischen und sozialen Gerechtigkeit…“ Mit Beiträgen von Babi Badalov, Denilson Baniwa, Patricia Belli, Amoako Boafo, Anna Boghiguian, Victoria Cabezas, Quishile Charan, Manuel Chavajay, Chto Delat, Rosa Elena Curruchich, Annalee Davis, Vlasta Delimar, Jim Denomie, María Galindo & Danitza Luna, Nilbar Güreş, Sheroanawe Hakihiiwe, Hiwa K, Karrabing Film Collective, Germain Machuca, Daniela Ortiz, Prabhakar Pachpute, Amanda Piña, Roldán Pinedo / Shöyan Sheca, Sandra Salazar, Victoria Santa Cruz, Olinda Silvano / Reshinjabe, SPIT! (Sodomites, Perverts, Inverts Together! / Carlos Maria Romero, Carlos Motta & John Arthur Peetz), Sophie Utikal, Cecilia Vicuña, Castiel Vitorino Brasileiro, Anna Witt, Bartolina Xixa, Santiago Yahuarcani, and Zapantera Negra. www.kunsthallewien.at

Dazu in Band 255 erschienen:

Dazu in Band 262 erschienen: