Michael Huber erhält österreichischen Staatspreis für Kunstkritik 2025

29. August 2025 · Preise

Der Journalist Michael Huber (*1976) wird mit dem österreichischen Staatspreis für Kunstkritik 2025 ausgezeichnet. Dem Redakteur im Kultur- und Medienressort der Tageszeitung „Kurier“ wird die Auszeichnung am 16. Oktober 2025 offiziell verliehen.

In der Jury-Begründung heißt es: „Michael Hubers Texte gehen immer über Ausstellungsbesprechungen hinaus und bieten einen breiten Einblick in die Kunstszene, aber auch einen profunden Überblick über die kunstgeschichtliche Verortung des von ihm besprochenen Werks.” Weiterhin wird sein Einsatz für aktuelle Themen, beispielsweise postkoloniale und postfeministische Fragen, gelobt. Zusammengesetzt war die Jury aus Brigitte Borchhardt-Birbaumer, Sabine Haag und Andrea Braidt.

Andreas Babler, österreichischer Bundesminister für Kunst und Kultur und Vizekanzler, führt aus: „”Jede*r ist Kritiker*in, heißt es oft, Michael Huber zeigt aber, wie es wirklich geht. Mit großem Wissen, Interesse und Aufgeschlossenheit führt er seine Leser*innen durch die zeitgenössische bildende Kunst. Die historischen Einordnungen Hubers setzen diese in einen Rahmen und vermitteln so nicht nur zwischen Künstler*innen und dem Publikum, sondern übersetzen auch Geschichtliches in unsere Zeit. Damit schafft er die Möglichkeit für seine Leser*innen, ihren Horizont zu erweitern und die eigenen Fähigkeiten zur kritischen Betrachtung von Kunst zu schärfen. Gepaart mit einem feinen Humor und großem Interesse – auch an popkulturellen Debatten und Kunstformen – schafft es Huber dabei auch, den Anschluss an die Gegenwart nie zu verlieren. Michael Huber leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur öffentlichen Wahrnehmung zeitgenössischer bildender Kunst. Ich gratuliere Michael Huber zum Österreichischen Staatpreis für Kunstkritik 2025 herzlich.”

Der Staatspreis für Kunstkritik ist mit 10.000 Euro dotiert und wird biennal an eine Persönlichkeit vergeben, die sich durch hervorragende Beiträge über die österreichische bildende Kunst auf dem Gebiet der Kunstkritik ausgezeichnet hat. Bedingung ist die Publikation von Rezensionen und Aufsätze in entsprechenden nationalen und internationalen Fachzeitschriften und Ausstellungskatalogen, in Publikationen, Monografien, im Feuilleton von Zeitungen sowie in Kunstmagazinen, die einen wichtigen Beitrag zum Verständnis von und zur Information über die zeitgenössische Bildende Kunst geleistet haben.


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