Venedig: Biennale vorübergehend wegen Hochwassser abgebrochen

14. November 2019 · Biennalen

Elf Tage vor ihrem regulären Ende, das für den 24. November 2019 angekündigt war, wurde die Biennale von Venedig wegen der akuten Hochwasser-Überschwemmungen vorzeitig abgebrochen. Laut „FAZ“ wurde am vergangenen Mittwoch mit 150 cm der „zweithöchste Wasserstand“ seit 1966 in der Lagunenstadt gemessen. Die DW-Deutsche Welle meldete gar 187 cm. Bürgermeister Luigi Brugnaro rief den Notstand aus. Betroffen ist auch der Stadtteil Castello, in dem die Biennale stattfindet. Dort sind die Giardini und die Schiffswerft Arsenale als Biennale-Schauplätze nur noch „äusserst schwierig“ zu erreichen, heißt es. Der deutsche Pavillon auf einem Hügel sei nicht hochwassergefährdet, wohl aber drohen bei dem Sturm massive Schäden durch umstürzende Bäume. Am Donnerstag, den 14. November, verkündete die offizielle Pressestelle der Biennale, dass die Pforten der Großausstellung nun wieder geöffnet seien. Einige Ausnahmen stellen jedoch nationale Pavillons wie u.a. der isländische, der pakistanische, zyprische oder der neuseeländische Pavillon dar. Updates und Informationen erhalten BesucherInnen www.labiennale.org./org/en/news.

Dazu in Band 261 erschienen:

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