USA: Auch Galerien und Museen streikten gegen ICE-Politik
Nachdem es bei Protesten in Minneapolis durch das brutale Vorgehen der US-Einwanderungsbehörde zwei Tote gab und sich gegen diese brachiale Politik zumindest zum Teil selbst in Kreisen von Präsident Trumps Republikanischen Partei Widerstand regt, haben auch Kunsthandlungen in den USA demonstrativ einen Tag lang gestreikt und ihre Geschäftslokaale nicht geöffnet.
Renée Good und Alex Pretti waren bei Demonstrationen gegen die ICE-Razzien durch Schüsse zu Tode gekommen. Die Initiative National Shutdown hatte deswegen zu einem landesweiten Streik aufgerufen: „No work, no school, and no shopping – ICE out everywhere!“ Auch viele Museen beteiligten sich an der Aktion und blieben an jenem Freitag geschlossen. Wie “FAZ.NET” berichtete, beteiligten sich unter unter den New Yorker Galerien Almine Rech, David Zwirner, die Gagosian Gallery, Gladstone, Lelong, Lehmann Maupin und Marian Goodman an dem Streik.
Dazu in Band 254 erschienen: