Daniel Birnbaum
Auch die Behauptung des Unpolitischen ist politisch
Ein Gesprächsmarathon von Heinz-Norbert Jocks
Daniel Birnbaum, der Leiter der Biennale, 1963 in Stockholm geboren, studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Literaturwissenschaft in Stockholm, Berlin und New York. Von 1996 bis 1998 als Dozent für Kunsttheorie am University College of Art, Craft and Design in Stockholm tätig, wurde er 1998 an der Stockholmer Universität in Philosophie promoviert und übernahm bis 2000 die Leitung des „International Artists Studio Program“. Neben seiner Tätigkeit als Verfasser von Texten für Kunstzeitschriften beschäftigte er sich auch wissenschaftlich mit Novalis, Edmund Husserl, Martin Heidegger, Gottlob Frege, Ludwig Wittgenstein und Jacques Derrida.
Seit 2000 als Rektor an der Frankfurter Städelschule tätig, ist er gleichzeitig Direktor des Neuen Portikus.
Birnbaum wirkte an diversen Biennalen mit, unter anderem 2002 als Mitglied des internationalen Ausschusses der Manifesta Stiftung, als Co-Kurator des italienischen Pavillons der Biennale Venedig und 2005 als Co-Kurator der 1. Moskau Biennale für zeitgenössische Kunst. Heinz-Norbert Jocks traf ihn gleich zweimal. Zunächst zu einem Vorgespräch an der Städelschule in Frankfurt, deren Direktor er seit 2000 ist, wo er mit ihm über seinen philosophischen Hintergrund und seinen Weg zur Kunst sprach, und ein zweites Mal in Venedig zu einem mehrstündigen Rundgang, der die Verbindungslinien aufscheinen und die Besonderheiten deutlich werden lässt.
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Da Ihr Vater erst Diplomat und dann politischer Wissenschaftler war, wohnten Sie in jungen Jahren in Wien und Genf und immer wieder in Stockholm und in New York. Haben Sie sich am Hudson nicht erheblich mehr als Schwede gefühlt als in Schweden? …
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