7. Die 70er Jahre
Was in den 60er Jahren vorsichtig begonnen hatte, wurde im folgenden Jahrzehnt zu einer breiten künstlerischen Bewegung. Gespiesen aus Aktionismus, Bodyworks und ConceptArt tritt die PerformanceArt in ihr Monitor-Stadium ein. Dies ist der Punkt, an dem sich die Performancekünstler genau so reiben wie die Videokünstler. Der Spiegel, somit die Widerspiegelung, ist zerbrochen und an seine Stelle tritt der Monitor. Der Blick ist kein direkter mehr, sondern ein von Objektiven in neue Dimensionen versetzter. Der Taumel des Sehens kann beginnen. Doch gleichfalls kann man sich die Frage stellen, was denn überhaupt noch einen Sinn hat, angesehen zu werden, was man erkennen kann und was im Maelstrom der Bilder als Bild noch übrigbleibt. Das Monitor-Stadium bedeutet demnach, daß der Körper selber zur Projektionsfläche wird, daß er sein eigener Spiegel ist, weil der andere, der Mitmensch, in dieser Funktion vom Medium ersetzt worden ist. Natürlich gibt es noch den anderen als Spiegel, die Mimesis, doch sie ist von der Mimikry desselben verdeckt; vom Zwang die Oberfläche zu einer schier unüberwindbaren Fläche zu machen. Somit ist das Monitor-Stadium die notwendige Recherche an der …
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Weitere Nennungen
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