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Gespräche mit Künstler*innen: Monografie · von Martin Seidel · S. 150 - 161
Gespräche mit Künstler*innen: Monografie ,

Monika Drożyńska

Sticken als Konzept und Befreiungstechnik
von Martin Seidel

Monika Drożyńska selbst bezeichnet sich als Stickerin, bildende Künstlerin, Kunstdoktorin und Aktivistin. Der Stickerei ist sie so nahe wie der Konzeptkunst, und als stickende Konzept- beziehungsweise konzeptuelle Stickkünstlerin ist sie kritische Bürgerin, Feministin und Mensch, der sich mit Kunst ästhetisch, politisch und gesellschaftlich einbringt, wo es nur geht: in Museen und Galerien ebenso wie im öffentlichen Raum. In der – zunehmend unter politischen Druck geratenden – Kunstlandschaft Polens ist sie eine feste Größe, die zahlreiche Auszeichnungen erhielt, darunter ein Stipendium des Ministeriums für Kultur und nationales Erbe. Beim Blick auf die Liste ihrer Ausstellungen fällt das gigantische Gefälle zwischen Polen und insbesondere dem westlichen Ausland auf. Zwar ventiliert Drożyńska ihre Arbeiten für Jede und Jeden allzeit abrufbar über soziale Medien und ist dank Förderung des British Council in London oder eines Vorstoßes aus Österreich, wo sie kürzlich an der Katholischen Privat-Universität Linz eine bemerkenswerte Einzelausstellung hatte, auch außerhalb ihres Geburts- und Heimatlandes kein unbeschriebenes Blatt. Die künstlerische Gescheitheit, die subversive Energie und der Witz ihrer durchaus bewusst und gerne aneckenden Werke verdienen aber auch hierzulande größere Beachtung und Anerkennung.

Durchmischte Bildwelten

Monika Drożyńska, die 2004 ein Grafik-Studium an der Akademie der Schönen Künste in Krakau abschloss, arbeitet auch mit Videos, Animationen und Drucken. Dominant und ihr Markenzeichen aber sind die seit 2008 entstehenden Stickereien auf Wimpeln, Fahnen, Tischdecken, Servietten und anderem. Zeichen und Zeichenkombinationen, Buchstaben und Worte, Codes und Slogans beseelen Bildwelten, die von Sprache, Identität, Erinnerung und Widerstand, von Migration, politischen, sozialen und kulturellen Beziehungen etwa zur Ukraine und Litauen, von Feminismus und auch von Covid, Literatur und Ökologie handeln und sich dabei letztlich immer nur um eines drehen: um authentisches und aufmerksames Menschsein.

Politik der Zeichen und Worte

Die künstlerischen Ausdruckweisen und Haltungen sind vielfältig. Baumwollstoffe reihen Buchstaben, Namen und Begriffe mit krakeliger Stickschreibschrift in wogenden Zeilen und gefallen in einfacher, dabei feiner Textur. Die Serie Freunde (Przyjaciółki) etwa listet unter anderem die Namen von Solidarność-Aktivistinnen um Lech Wałęsa zu halbabstrakten Grafiken, deren semantischer Feminismus sich mit der nachgiebigen Geschmeidigkeit der Stoffe ästhetisch verbindet.

Andere Werke holen im Gebrauch der Fremdsprachen – Englisch, Afrikaans, Georgisch, Hebräisch, Kyrillisch u. a. – weiter aus und perspektivieren die Sprachebene mit Dekor und durch Zeichen, die Straßenschildern, Warnhinweisen, Firmenlogos oder Symbolen sozialer Bewegungen entlehnt oder frei erfunden sind. Als ‚Stickerei-Schriftstellerin‘ (Drożyńska über Drożyńska) fordert die Künstlerin eine oft anspruchsvolle, nur mit Hilfsmitteln zu bewältigende Lektüre ihrer Werke, deren Sprach- und Verständnisbarrieren als Stolpersteine dem Innehalten und Aufklären dienen.

Drożyńska fühlt der Politik und der Gesellschaft auf den Zahn.

Speziell für den Ort, die Katholische Privat-Universität Linz in Österreich, entstand 2020 unter anderem Fünf (Pięć), eine Treppenhausinstallation aus 20 Meter von der Decke hängenden Baumwolltüchern. Trotz Dominanz des flächigen Blau, Rot und Gelb liegt der Primäreffekt der Installation nicht im Déjà-vu avantgardistischer Farbabstraktheit. Sinn und Bedeutung erschließen sich vielmehr über die Analogien der Farben zu den Flaggen Polens, Österreichs und der Ukraine sowie über die darauf freigestellten Buchstaben: das deutsche OE (ö), das ukrainische Ґ (g) und das polnische Ć.

Es handelt sich jeweils um den fünften Buchstaben des Alphabets beziehungsweise um einen übers E gebildeten Umlaut. Alle haben sie eine geschichtliche Bedeutung: O5 war in der Lesart von O+E= Ö in Österreich ein hochbrisanter Code für den Widerstand gegen das Großdeutsche Reich. Das ukrainische Ґ, nach Gründung der UdSSR aus dem Alphabet verbannt, ist heute wieder eines von wenigen Unterscheidungsmerkmalen des ukrainischen vom russischen Alphabet und als solches auch Zeichen nationalen Selbstbehauptungswillens. Das akzentuierte polnische Ć kennzeichnet seine Verbundenheit mit den anderen slawischen Sprachen. Ein Kreis auf dem unteren Stoff, gebildet aus Nathan, Samuel, David, Albert und Paula, verweist auf Namen, die in dunkler Nazi-Vergangenheit von der deutschen Buchstabentafel genommen und etwa durch Dora und Siegfried ersetzt wurden – im Übrigen tauchen sie an anderer Stelle in Drożyńskas Werk unter dem Titel NSDAP wieder auf. Als weitere Dimension sind der Linzer Installation Gespräche eingestickt, die die Künstlerin mit ihr nahestehenden Personen über Sprache geführt hatte.

Sprach- und Denkräume

Die Stickereien – etwa der Bilderserie ‚Schwarz auf Weiß’ („Czarno na białym“ 2017) – stellen phonetisch ähnliche Worte einer oder mehrerer Sprachen hinterfragend, karikierend, erhellend oder entlarvend gegenüber. Sie verschieben Laute und manipulieren Lesarten. Das von Drożyńska vielfach angewandte Verfahren von Dekonstruktion und Dekontextualisierung bildet abstrakte Symbolstrukturen und ist eine künstlerische Strategie, die angesprochenen Dinge ihrer Eindimensionalität zu entreißen. Das einnehmende Kauderwelsch der sprachlichen und nichtsprachlichen Zeichen hat seine Entsprechung in den alltäglichen Gesten und Regungen sozialer Gruppen sowie in der durch Globalisierung und Migrationen immer enger zusammenrückenden Welt. Drożyńska bildet diese Phänomene nicht einfach nur ab. Ihre Kunst fördert diese im Nebeneinander der Idiome und besonders deutlich dadurch, dass sie grammatische und orthographische Holprigkeiten, Fehler und Wortneuschöpfungen als Ausdruck von Individualität und Multikulturalität gerne zulässt und sogar zu Katalysatoren von Veränderungen macht.

Ihre semantischen und semiotischen Adaptionen und kreativen Variationen rütteln an der pauschalen Verbindlichkeit normativer Sprachregelungen und damit an Hierarchien, Deutungs hoheiten und Machtstrukturen.

Der hohe Unsinn von Schwittersschen Ur-Lauten und die Abstraktheit Darbovenscher Schriftbilder sind nicht das Ziel von Drożyńska. Ihre semantischen und semiotischen Adaptionen und kreativen Variationen rütteln pragmatischer an der pauschalen Verbindlichkeit normativer Sprachregelungen und damit an Hierarchien, Deutungshoheiten und Machtstrukturen. In Opposition dazu konfrontiert sie nationale mit sozialen Zugehörigkeiten und nationale mit kulturellen Identitäten – und natürlich öffnet sie mit den Sprachräumen auch Denk- und Erkenntnisräume.

Underground und Mainstream

Der freiheitliche und befreiende Impetus ihrer Werke teilt sich in der Bildtechnik, den Themen und der Distribution mit. Deren Ort sind nicht nur die stillen Kämmerlein exklusiver Kunsträume, wo die Stoffe in schönen Arrangements und gefallender Drapierung zur Entfaltung kommen, sondern Wirkungsstätten mit größerer Reichweite: Hauswände, Schaufenster, Videoboards, öffentliche Verkehrsmittel… Stickereien mit aufmüpfigen und aufrüttelnden Textbotschaften gelangen seit 2010 im Rahmen eines ‚urbanen Stickprojekts‘ und anderer Aktionen und Performances auf Werbebildschirmen, Flaggen, Plakaten und Litfasssäulen in den öffentlichen Raum – manchmal eher zum Ärger als zu allgemeiner Freude. Was Drożyńska – nach eigener Aussage: illegal und „vandalistisch“ – auf Reisen mit schnellem Stich in die Kopfstützenbezüge staatlicher Züge stickt oder mit größerem Gestaltungsaufwand auf die Videoboards in den Stadtraum projiziert, sind soziale Appelle, Adaptionen von subversiven Sprüchen auf Hauswänden, von subkulturellen Kritzeleien und zufällig aufgeschnappten Gesprächsfetzen: ‚Glaubt den Erwachsenen nicht‘, ‚Was im Leben zählt, sind Angeberei und gutes Aussehen‘. Dabei können die in den Stadtraum geschossenen Underground- und Mainstream-Phrasen gedanklich und sprachlich pikant und verfänglich sein. Der Appell ‚Winter, verpiss dich!‘ („Zimo wypierdalaj“) wurde als Verstoß gegen die guten Sitten empfunden und erforderte, da die Kunstaktion mit staatlichen Mitteln gefördert worden war, die Intervention des damaligen Kulturministers. Der Spruch ‚Das polnische Martyrium wird überbewertet‘ stieß die Geschichtsauslegung konservativer Gemüter im Lande ähnlich vor den Kopf wie das Kunstwort „Naszość“, das als Name einer Gruppe von Happening-Aktivist*innen und in seiner Wortbedeutung (etwa: ‚uns selbst‘) eine Front gegen die rechtsgerichtete Zeitung „Nasza Polska“(‚Unser Polen‘) aufbaut. Neben Wort- und Bildzitaten aus Filmen, Zeitungen, Büchern und Graffitis kommen auch Gedichte, Wortkunst und Diskurse ins Spiel – so auf einer Flagge für die jährliche Warschauer Equality Parade, auf der Drożyńska die Farbsymbolik mit Zitaten aus Hélène Cixous’ Essay zur Écriture féminine („Das Lachen der Medusa“, 1975) verband.

Geistig und Körperlich

Sticken ist Monika Drożyńskas Neigung von Kind an. Zwischenzeitlich war es für sie eine Möglichkeit des Gelderwerbs. Auch jetzt beschäftigt sie keine Assistent*innen und unterhält keine Factory. Sie stickt alles selbst; denn Konzepte allein, sagt sie, würden nicht ausreichen, man müsse diese vielmehr beim Sticken körperlich erleben. Stickerei ist nicht das naheliegendste Medium hochkünstlerischer Bildgebung. Bis heute gilt sie gemeinhin als Sache von Frauen. Über Jahrhunderte stammten die Entwürfe für gehobene Stickereien aus Musterbüchern von Männern, das Handwerk selbst aber blieb – seit Johannes Siebmacher (1597), dem Verfasser eines maßgeblichen „Modelbuchs“ zu Stickmustern – „ allerley lustigen Mädeln“ überlassen. Solche Zuweisungen bestanden selbst noch im „Formmeister“-System und Hierarchiegefüge der Bauhaus-Werkstätten und stehen heute im Fokus feministischer Interventionen. Auch Drożyńska ist sich dieser Rollen bewusst, wenngleich sie, im Unterschied zu einer Rosemarie Trockel, in der weiblich assoziierten Arbeit mit Textilien keine „männlichen“ Ikonographien und Ausdrucksgebärden weichklopft.

Der zeitaufwendige Bildgebungsprozess des Stickens exponiert sich als Bedeutungsträger, der übers pure Informieren weit hinausweist und die Verbindlichkeit eines gemeinsamen kulturellen Erbes sucht.

Handarbeiten und so auch dem Sticken haftete – siehe dazu Sigmund Freud – zudem die Überzeugung an, dass so sexuelle Triebe zu sublimieren seien. Davon abgesehen wird Sticken heute in diversen Therapieformen und der sozialen Praxis als probates Mittel eingesetzt, Depressionen vorzubeugen, mentale Ausgeglichenheit, Konzentration und sozialen Zusammenhalt zu fördern. Auch in den geheiligten Hallen der Kunst wird seit geraumer Zeit mit mehr und weniger Ernst und Ironie gemeinsam gehandwerkt, gewebt oder – so zu sehen bei der Hamburger Künstlerin Franziska Nast – individuell gegen Instagramsucht angehäkelt.

Gemeinschaften Schaffen

Monika Drożyńska sitzt nicht auf hohem Künstler*innenross. Sie arbeitet gelegentlich mit Kolleg*innen zusammen, verewigte Gedanken und Bildideen ihrer Eltern und brachte eine von ihrem Sohn geschriebene Geschichte in Stickschrift auf einem Plakat auf eine Litfasssäule. An der Schau an der Privat-Universität Linz war die dort lehrende Kunsthistorikerin Monika Leisch-Kiesl als eine Kuratorin involviert, die auch die Konzepte und Inhalte der ortsbezogenen Arbeiten mitprägte.

Andererseits hatte Monika Drożyńska 2014 eine Stickschule (‚Goldene Hände‘) eingerichtet. Und es gehört zu ihrer Praxis, von der Straße weg Passant*innen einzuladen, sich an Stickereien auf Tischdecken zu beteiligen. In Workshops, die im Stadtraum oder Kultureinrichtungen stattfinden, bestickt sie mit verschiedenen Personengruppen Protestbanner oder Fahnen mit Texten, die wie Marlene Dietrichs zeitweise verbotenes Lied Lili Marlen einschlägige geschichtliche Situationen oder soziale Konstellationen beleuchten. Mit Frauen aus dem Muslimischen Zentrum in Poznań entstand so ein Tuch mit einem jemenitischen Lied auf Arabisch. Polinnen, die in Litauen leben, beteiligte sie an einer Fahne mit litauischen Volksliedern, Sprüchen und Betrachtungen zu den Beziehungen beider Länder. In einer komplexen Performance, an der bezahlte Schauspieler*innen und unbezahlte Menschen aus dem Publikum teilnahmen, beleuchtete sie kritisch Fragen der Autorschaft und des Kunstsystems. Ein seit 2012 laufendes Projekt ( Wyhaftuj się / Stitch yourself) wiederum animiert Menschen, sich an öffentlichen Plätzen in Polen und anderswo Frust und Ärger von der Seele zu sticken; das Resultat sind auf einem Stoffstück vereinte polyglotte Beschwörungsformeln, Stoßseufzer und Aufrufe von Hunderten von Menschen.

Stich für Stich: Sehen und erleben

Drożyńska fühlt der Politik und der Gesellschaft auf den Zahn. Auch der COVID-19-Pandemie hat sie eine Werkgruppe, Dwa (‚Zwei‘), gewidmet, die allerdings die faktische Hilflosigkeit der Kunst gegenüber der Pandemie offen eingesteht. Das aporetische Dilemma bringt sie als künstlerische Durchhalteparole im wiederkehrenden Zentralmotiv eines V mit Palme als Siegessymbol und einer 2 für den zu anderen Personen einzuhaltenden Mindestabstand zum Ausdruck. Will vielleicht sagen: Weder die Kunst noch das Sticken wurden erfunden, um expressive Shortmessages zu posten oder Corona zu verhindern, aber: sie sind wichtig. Der zeitaufwendige Bildgebungsprozess des Stickens exponiert sich als Bedeutungsträger, der übers pure Informieren weit hinausweist und die Verbindlichkeit eines gemein samen kulturellen Erbes sucht. Das Sticken überspielt den elitären Gegensatz von Hochkunst und Kunsthandwerk und bildet Gemeinschaft. Denn es ist eine Tätigkeit, die Stich für Stich viel Zeit kostet, Stich für Stich aber auch viel Zeit gewinnt und mit Bewusstmachung und Bewusstwerdung, mit Vertiefen und Vertiefung, mit Verlangsamung und Entschleunigung einhergeht. Nicht zuletzt ist es gerade der vermeintliche Anachronismus besinnlichen Handarbeitens, der widerständigen Inhalten die nachhaltige künstlerische Brisanz verleiht.

Drożyńskas Stickereien sind nicht so elaboriert, dass sie aufgrund technischer Finessen und gestalterischer Einfälle als Exponate für Museen für angewandte Kunst interessant wären. Die visuelle Gestalt ihrer Stoffbilder umfasst die roughen Schnell- und Grobstickereien auf den Kopfstützenbezügen von Eisenbahnen ebenso wie die reizvolle Grazilität und repetitiven Rhythmen der Buchstaben- und Wortreihen. Manche Tüchlein kommen mit bunten Blümchen, Herzchen und kreuzgestickten Bordüren lieblich daher wie sentimental dekoratives Kunsthandwerk. Dabei ist der Habitus vom eulenspiegelhaft stichelnden Gehalt der Texte – Beispiel: ‚Attraktionen für Touristen, Vertreibung für die Bewohner‘ – mitunter so weit entfernt wie, sagen wir, Paul Klees gefallend tänzelnde Viadukte in der Hamburger Kunsthalle vom Faschismus, den sie gleichwohl thematisieren.

Die Sprach- und Bildbotschaften und Präsentationsformen bei Drożyńska werden immer komplexer, vielfältiger und anspruchsvoller. Mittlerweile bestickt sie auch Stoffe, die sie kunstvoll drapiert oder zu Kugeln formt, welche im dunklen Raum aufgefädelt von der Decke hängen und ihre Inhalte – etwa die Geschichte des seinerzeit politisch umkämpften, im 19. Jahrhundert aus I und Y assimilierten Buchstabens J („Jota Złośnica“) – eher zurückhalten als plakativ zur Schau tragen.

Lustvoll, angriffsfreudig und doch versöhnlich leuchtet Monika Drożyńska politische und gesellschaftliche Oberflächen und Tiefen aus und führt das Publikum als Betrachtende und Mitwirkende zu ganzheitlichem Sehen, Verstehen und Erleben. Ihr auf Sprache und Verständigung gründendes Werk und Wirken spielen auf vielen Ebenen des Lebens und verschaffen der Kunst den – nicht nur in Polen – dringend benötigten Freiraum.

MONIKA DROŻYŃSKA

(* 1979 in Nowy Sącz) lebt in Krakau. Sie ist Künstlerin, Designerin, Performerin und Aktivistin. Für ihre Werke erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, Künstlerresidenzen und Stipendien unter anderem des polnischen Ministeriums für Kultur und nationales Erbe und des British Council in London. Ihre Werke sind in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen und befinden sich in Sammlungen wie dem Bunkier Sztuki in Krakau, dem Nationalmuseum in Krakau, dem Mocak Museum für zeitgenössische Kunst in Krakau, dem Nationalmuseum in Kiew und dem Lentos Kunstmuseum in Linz (A). Zuletzt erschien das Buch „Monika Drożyńska, The Politics of Letters. Language as a Source of Liberation, red. by Katarzyna Krysiak, Galeria Fosksal. Warszawa 2022 (pol. / ukr. / engl.) (– online unter acedemia.edu abrufbar: https://www.academia.edu / 89628744 / An_Ość_in_Your_ Throat_and_a_Needle_in_the_Hand_Monika_Drożyńska_s_ Acute_Embroidery?auto=download). Im Erscheinen begriffen: Monika Leisch-Kiesl: We Both Love this Pieć so much. Walking through the stairwell at KU Private University Linz. Monika Leisch-Kiesl and Monika Drożyńska, in: Allerstorfer, Julia u. a. (Hg.), East Central European Art Histories and Austria. Imperial Pasts – Neoloberal Presences – Decolonial Futures, Bielefeld: transcript Verlag.

www.monika.drozynska.pl