Simone Haack
Helix of Realism – Die surreale Welt der Simone Haack
Ein Gespräch von Sebastian C. Strenger
Aktuell wurde Simone Haacks bis zur Art Basel Paris laufende Pariser Ausstellung Helix of Realism in das offizielle Jubiläumsprogramm zu 100 Jahre Surrealismus vom Centre Pompidou aufgenommen. Eine Ehre, die neben dem Who-is-who des Surrealismus sonst keine*r*m weiteren zeitgenössischen Künstler*in aus Deutschland zuteilwurde. Zudem ist sie jüngst der Einladung des Goethe-Instituts Paris gefolgt und zeigt dort noch bis zum Jahresende aktuelle „kafkaeske Malerei“. Prägte der Surrealismus bereits früh ihre Entwicklung, so gilt sie heute neben Künstler*innen wie Louisa Gagliardi, Emily Mae Smith, Louise Bonnet und Victor Man als Wegbereiterin eines Neuen Magischen Realismus. Unser Autor traf die Künstlerin in Paris, um über ihre Entwicklung und Bildideen zu sprechen. Aber auch um die weniger bekannten Seiten der Künstlerin in ihrer Jugend und den Einfluss des Surrealismus auf ihr Werk im Gespräch zu beleuchten – ein Gespräch über Mythen, Träume, Dali, Franz Kafka – und Erschreckendes.
Sebastian C. Strenger: Wo würdest Du Deine Malerei heute sehen?
Simone Haack: Es ist die Rolle des Realismus in meiner Arbeit. Mich hat schon früh interessiert, Dinge zu malen, die es nicht gibt. Das Unsichtbare, wenig Sichtbare, Verborgene zu visualisieren und herauszuholen. Ich habe mir eine Bildsprache entwickelt, die sich realistischer Mittel bedient, ohne Realität abzubilden. So sind beispielsweise die Porträts, die ich male, fiktionale Porträts – die Landschaften befinden sich außerhalb geografischer oder zeitlicher Zuordnung und meine Haarbilder irgendwo zwischen Abstraktion und Hyperrealismus. Meistens wirken meine Bilder durch…
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