Kaiserslautern: Pollock der Ältere

24. August 2017 · Museen & Institutionen
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Es war Max Ernst, der mit seinen Oszillationsbildern, die er um 1945 mittels Dripping-Technik schuf, mit einer Konservendose, die über der Leinwand hin und her schwang und Farbtropfen versprühte, den Jackson Pollock (1912-1956) damit zum „Action Painting“ inspirierte. Jackson Pollock ist den meisten Kunstinteressierten als Mitbegründer des amerikanischen abstrakten Expressionismus wohl geläufig; weniger bekannt ist bis jetzt jedoch das Werk seines 10 Jahre älteren Bruders Charles Pollock. Den würdigt das Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern nun bis zum 29. Oktober 2017 mit einer Einzelausstellung. „Europäische Einflüsse, besonders Henri Matisse und Hans Hofmann, haben Charles Pollocks Schaffen geprägt. Charakteristisch für seine Arbeitsweise ist eine schrittweise Loslösung von der Form bei gleichzeitiger Erforschung der Farbe. 1955/56 entstand die sogenannte Chapala-Serie, Gemälde und großformatigeTuschezeichnungen, die Pollock in dem kleinen mexikanischen Dorf Ajijic in der Nähe des Chapala-Sees gefertigt hat. Es folgten weitere Serien wie zum Beispiel „Black and Gray“, „Untitled [Black]“, „Rome“, „Post-Rome“ und „New York“. Diese zeigen, mit welch experimentellem Potential und zugleich zielgerichteter Konsequenz Pollock seinen künstlerischen Weg verfolgte. Charles Pollock gelangte vom „Sozialen Realismus“ der Vorkriegszeit und der seit den1950er-Jahren in den USA entstandenen abstrakten Malerei zum Color Field Painting (Farbfeldmalerei), zu dessen herausragenden Repräsentanten er gehört…“ www.mpk.de

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