Kassel: Images

18. Januar 2016 · Museen & Institutionen
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Susanne Pfeffer kuratiert die Ausstellung „Images“, die bis zum 1. Mai 2016 im Museum Fridericianum Kassel läuft. „Als originärer Raum der Kunst erweitert sich zu Beginn des 21. Jahrhunderts mittels neuer Technologien der imaginäre Raum“. So ergibt sich ein permanentes Wechselspiel zwischen Imaginärem und Realität, wobei aber „das imaginäre Potenzial des Bildes“ mehr und mehr „an Bedeutung gewinnt. Der Begriff des image bezeichnet diesen Prozess“. In der Stadt der Gebrüder Grimm mit ihrer Volksmärchensammlung hat jeder seine persönliche Vorstellung von einem „Schneewittchen“ im Kopf – von der alten Kinderbuchillustration bis zum Disney-Trickfilm überlagern allerlei kulturelle Erinnerungsbilder unsere bildlliche Phantasie. Diesem Potenzial der individuellen Vorstellung stellt z.B.  Pierre Huyghe mit dem Neonschriftzug „I Do Not Own Snow White“ (2005) „den Rechtsanspruch auf eine spezifische bildliche Darstellung gegenüber. Indem er das Recht thematisiert, hinterfragt er zugleich, ob individuelle Vorstellung einen originären Ursprung besitzen kann oder sich nicht vielmehr aus einer Vielzahl existierender Bilder zusammenfügt.“ www.fridericianum.org

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