Kunstmarkt: UBS-Marktbericht sieht neues Wachstum
„Der globale Kunstmarkt kehrte zum Wachstum zurück“, meldete jüngst der Art Basel and UBS Global Art Market Report 2026.
Erstellt wurde die Analyse von Dr. Clare McAndrew, Gründerin von Arts Economics. Sie registriert für 2025 eine erneue Stärkung des Kunstmarkts sowohl im Bereich des Handels als auch im Auktionswesen. Nach sinkenden Werten in den Jahren 2023 und 2025 hätten die globalen Umsätze 2025 wieder um 4 Prozent zugelegt konkret auf knapp 60 Milliarden US-Dollar.
Trotz der aktuellen Konjunkturschwäche in der chinesischen Wirtschaft konsolidierte sich aber auch dort der Kunsthandel wieder. Die USA, Großbritannien und China bestritten weltweit 76 Prozent aller Kunstkäufe. Innerhalb der EU ist Frankreich die bedeutendste Kunsthandelsnation. Der Trend: Der Online-Verkauf ging etwas zurück, dafür gewannen die Messen stärkere Bedeutung. Auch wenn man sich deswegen im Handel und im Auktionswesen optimistisch gibt, so liegt trotz der Umsatzsteigerung der Markt weiterhin 9 Prozent unter dem Niveau von 2023 und um 7 Prozent im Vergleich vor einem Jahrzehnt 2015. Das heißt: obwohl aus Asien und dem arabischen Raum die Marktteilnahme expandierte, sich digitale Plattformen etablierten und das Interesse gerade an zeitgenössischer Kunst zunahm, ist der Kunstmarkt im vergangenen Jahrzehnt linear nicht gewachsen.
Dazu in Band 245 erschienen:
Weitere Nachrichten








































