Titel: Das neue Bild der Welt · von Florian Rötzer · S. 168
Titel: Das neue Bild der Welt , 1993

Rudolf Kapellner

Mind Machines – die Schaffung von Resonanzfeldern, mit denen sich das Bewußtsein ansprechen läßt

Mind Machines sind mittlerweile populär geworden, umstritten jedoch bleibt, was sie können, möglicherweise auch, welchen Schaden sie zufügen können. Was ist denn das Prinzip einer Mind Machine?

Die Mind Machines sind aus den USA zu uns gekommen. Ihr gemeinsamer Nenner ist, daß sie auf verschiedene Weise versuchen, das Gehirn zu stimulieren, und manche darüber hinaus auch versuchen, das Bewußtsein anzusprechen.

Liegt der Ursprung der Mind Machines eigentlich im psychedelischen Trend, der Ende der sechziger Jahre mit den Drogen begann?

Das ist sicher eine Wurzel. Weitere Wurzeln sind die amerikanische Technikfreundlichkeit, das New Age und einfach die Neugier. Die amerikanischen Modelle benutzen die Elektrostimulation, die optisch-akustische Stimulation und auch den Isolationstank (auch John-Lilly-Tank, Samadhi-Tank und Flotarium genannt). In Europa hat man sich mit Recht, wie ich glaube, vorwiegend auf die audiovisuelle Stimulation konzentriert, während die Elektrostimulation in den Bereich der Medizin abwanderte, wo sie meines Erachtens auch hingehört. Bis auf zwei Ausnahmen wurden in Europa die amerikanischen Modelle übernommen. Sie wurden zwar technisch verbessert, aber nicht inhaltlich weiterentwickelt. Nur Cousteau in der Schweiz (mit seinen Planetenschwingungs-Oktavierungen) und wir mit FOCUS 101 haben neue und eigenständige Konzepte entwickelt.

Das Konzept der Mind Machines besteht wohl darin, durch bestimmte Muster das Gehirn auf eine bestimmte Weise zu stimulieren. Was gibt denn die Mind Machine FOCUS 101 vor, und was soll damit erreicht werden?

Über die Sinne wird das Gehirn durch die Mind Machines stimuliert. Dabei ist das Gehirn für uns eigentlich zweitrangig. Wenn…

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