Vereinigte Arabische Emirate
Mohamed Ahmed Ibrahim
BETWEEN SUNRISE AND SUNSET
Kommissar: Salama bint Hamdan Al Nahyan Foundation Kuratorin: Maya Allison Ort: Arsenale
Ein riesiges Podest füllt den VAE-Pavillon, bevölkert von 128 menschengroßen, baumähnlichen, farbenfrohen Formen. Mohamed Ahmed Ibrahim (1962) gehört zu der ältesten Künstlergeneration. Anders als die meisten emiratischen Künstler lebt Ibrahim nicht in einer der belebten Großstädte, sondern abseits in Khor Fakkan, einer Stadt am Rand der Al-Hajar Berge an der Ostküste des Emirats Sharjah. Bekannt ist Ibrahim für seine biomorphen abstrakten Gemälde der 1980er Jahre, seine Land-Art-Experimente und die Pappmaché-Skulpturen der letzten Jahre. Aus diesem Material entstand jetzt auch sein Beitrag für Venedig, der zugleich seine tiefe Naturverbundenheit widerspiegelt: „Between Sunrise and Sunset“ erinnere das Spiel der Schatten und des Lichts. Es ist eine nicht nur an die Reise der Sonne, sondern auch an Farbreise von dem „farbenfrohen hellen Morgen, wenn die Sonne über dem Ozean aufgeht, und dem Verschwinden der Farben am Nachmittag, wenn die Sonne hinter den Bergen verschwindet“, erklärt er im Gespräch im Pavillon. In Khor Fakkan sehe man nie den Sonnenuntergang, „trotzdem können wir es uns auf der anderen Seite der Vereinigten Arabischen Emirate vorstellen.“ Sämtliche Farben seien aus natürlichen Materialien gewonnen, Erde, Gras, Blätter, Tee, Kaffee, Tabak, betont Kuratorin Maya Allison. Er habe seine unmittelbare Umgebung in Kunst umsetzen wollen, „wenn ich in die Natur gehe, verändert sich mein Blick auf die Dinge. Das muss ich ausdrücken“, sagt er. „Ich beginne mit einem trockenen Objekt aus Pappe, beobachte, wie die Struktur nass wird…
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