Band 57
Farbe und Architektur
Spätestens seit Beginn der 1970er Jahre erfreut sich der Einsatz von Farbe innerhalb der Architektur größter Popularität. Rainer Wick, der zu diesem Themenkomplex an der Essener Universitä ...
Spätestens seit Beginn der 1970er Jahre erfreut sich der Einsatz von Farbe innerhalb der Architektur größter Popularität. Rainer Wick, der zu diesem Themenkomplex an der Essener Universität eine Ausstellung und ein Kolloquium organisierte, gibt einen Überblick über die Geschichte des polychromen Bauens und die Baufarbgestaltung. "Sicherlich wird allein dadurch, dass einzelne Fassaden, zusammenhängende Straßenzüge oder ganze Siedlungseinheiten farbig gestaltet werden, die Misere unserer Städte nicht zu beheben sein. Dazu wären tief greifende Strukturmaßnahmen erforderlich", resümiert Wick, "und doch gilt es als erwiesen, dass sich durch die Schaffung von Farbakzenten, ja von Farbräumen im Stadtbild das sozio-emotionale Mikroklima positiv beeinflussen lässt." Die Farbe wird zur "Bedingung der Möglichkeit, dass die Stadt "Heimat"" werde.
Alle Beiträge aus dieser Ausgabe
Titelbeiträge

Farbe und Architektur
Visuelle Einleitung in die Geschichte eines ästhetischen Phänomens

Bornholm
Gewachsene Baufarbtradition einer Inselarchitektur

De Stijl, Bauhaus, Taut
Zur Rolle der Farbe im Neuen Bauen

Nicht Kunst im öffentlichen Raum, sondern die Stadt für alle ist das Ziel
Ketzereien eines Farbenthusiasten

Die Mauer als Leinwand
über Paul de Gobert

Versuch einer visuellen Soziologie der Farbe
Vergleich zwischen den Systemen Sozialstruktur/Farbe in Argentinien und Brasilien










