
Dossier: Autor*innenschaft. Aneignung. Identität.
News, Hintergründe und Rückblicke
Die aktuellen Diskurse um "Identitätspolitik", die sich für eine Positionierung gegen Diskriminierung und für die Teilhabe und Gleichberechtigung von Minderheiten einsetzt, prägen den Kunstbetrieb ebenso wie öffentliche Debatte. Die Diskussion um kulturelle Aneignung wird hierbei ebenso laut, wie die Forderung nach Räumen, die ein Ausleben der eigenen Identität möglich machen. Immer wieder kommt die Frage auf: Inwieweit lassen sich Kunstproduzent*innen von ihren Arbeiten und ihrer Identität trennen? Und ab wann werden Grenzen überschritten und Aneignungsprozesse in Gang gesetzt? In KUNSTFORUM International Band 293 verflechten sich ... Die aktuellen Diskurse um "Identitätspolitik", die sich für eine Positionierung gegen Diskriminierung und für die Teilhabe und Gleichberechtigung von Minderheiten einsetzt, prägen den Kunstbetrieb ebenso wie öffentliche Debatte. Die Diskussion um kulturelle Aneignung wird hierbei ebenso laut, wie die Forderung nach Räumen, die ein Ausleben der eigenen Identität möglich machen. Immer wieder kommt die Frage auf: Inwieweit lassen sich Kunstproduzent*innen von ihren Arbeiten und ihrer Identität trennen? Und ab wann werden Grenzen überschritten und Aneignungsprozesse in Gang gesetzt? In KUNSTFORUM International Band 293 verflechten sich Fragen nach der Autor*innenschaft mit Aneignungsprozessen und Identitätsfragen bezogen auf die künstlerische Praxis. In Essays und Gesprächen mit Künstler*innen wie Shirin Neshat, Johannes Paul Raether oder Matthew Angelo Harrison werden Perspektiven bezüglich verschiedener identitätsstiftender Fragen bezüglich des Geschlechts, der kulturellen, politischen und sozialen Herkunft und die Auswirkungen dessen auf die Kunstproduktion offengelegt.
- Heinz Schütz stellt in seinem Einleitungsessay zum Band "Der Kunst-Spin" die Frage nach Autor*innenmodellen und Identitätskonstruktionen
- In "Kunst, KI und die Kopie" beschäftigt sich Dirk von Gehlen mit den Herausforderungen und Chancen des Kopierens in der künstlerischen Gegenwart
- Jenny Schrödl fragt in "Feministischer Kunst der Gegenwart" nach den aktuellen Schwerpunkten, Wandlungen und Kontinuitäten feministischer künstlerischer Praxen
- In Gesprächen mit Johannes Paul Raether, Shirin Neshat, Puppies Puppies, Matthew Angelo Harrison werden Einblicke in künstlerischen bezogen auf Autor*innenschaft, Identität und Aneignung gegeben
- Im Austausch mit Gastherausgeber Heinz Schütz diskutiert Anselm Franke die Frage, was eigentelich kulturelle Aneingung ist und ab wann sie problematisch wird. und vieles mehr....



























![Jonathan Meese zelebriert den Meesegruß als er unmittelbar nach seiner Rheinüberquerung während der Performance zur Eröffnung seiner Einzelausstellung „ERZSTAAT ATLANTISIS – (Der Saeugling „Meesi“ juckt,) die Nabelschnur zuckt, bis zum Sankt Nimmerleinstag, mampf, mampf, mampf ..... mmmm ..... [Achtung]“ vor dem Arp Museum Bahnhof Rolandseck](https://d3speutakpkuqn.cloudfront.net/app/uploads/2018/05/24153022/254007_1.jpg)




