Bremen: Geburtstagsausstellung für Fritz Mackensen

13. Mai 2016 · Museen & Institutionen
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Fritz Mackensen gilt als der eigentliche Entdecker von Worpswede und als Gründer der dortigen Künstlerkolonie. Er reiste bereits ab 1884 in das Dorf nördlich von Bremen, um dort zu malen. Erst später folgten ihm andere Künstler wie Hans am Ende, Otto Modersohn, Fritz Overbeck und Heinrich Vogeler dorthin. Mackensen ist aber zugleich auch der umstrittenste unter den Worpsweder Malern: nach dem Ersten Weltkrieg verlor er den Anschluss an die Moderne; politisch begann er, sich für deutschnationale Bewegungen zu engagieren und trat schließlich 1937 im Alter von 71 Jahren in die NSDAP ein. Dadurch war er in der Nachkriegszeit persona non grata; einsam und verarmt starb er 1953 in Worpswede. Anlässlich seines 150. Geburtstages widmet das Overbeck-Museum Bremen Fritz Mackensen eine Ausstellung, „die anhand von mehr als 70 überwiegend unbekannten Werken aus allen Schaffensperioden des Künstlers beides – seine Verdienste als Maler und die biografischen und ideologischen Verwerfungen seines Lebens – in den Blick nimmt“ (Laufzeit: 26. Juni bis 16. Oktober 2016). www.overbeck-museum.de

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