Martin Roth kritisiert: „Nur merkantile Interessen“

30. Juli 2015 · Personalien
Bookmark (0)
Please login to bookmark Close

Martin Roth, Direktor des Londoner Victoria and Albert-Museums, verteidigte die Pläne von Kulturstaatsministerin Monika Grütters, die Bestimmungen des Kulturgutschutzgesetzes von 1955 neu zu regeln. Deutschland müsse sich internationalem Recht anpassen und verhindern, „dass hier mit Raubgut aus Ländern wie Syrien gehandelt wird“. Die Galeristen kritisierten Grütters‘ Pläne für verschärfte Ausfuhrregeln von nationalem Kulturgut, und Roth wiederum monierte gegenüber dem „Spiegel“, er höre „in dieser Angelegenheit nur merkantile Interessen heraus“. Dass der Maler Georg Baselitz bereits demonstrativ Leihgaben aus deutschen Museen abzog, halten viele Kunst- und Rechtsexperten für überflüssig. Denn die Schutzbestimmungen gelten auch künftig nur für öffentlichen Kulturbesitz, nicht aber für Leihgaben aus privater Hand.

Bookmark (0)
Please login to bookmark Close

Weitere Nachrichten


DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kunst und Philosophie

Aspekte einer komplizenhaften Auseinandersetzung

Olaf Metzel

Staatliche Kunsthalle Baden-Baden, 8.11. - 13.12.1992

Helge Achenbach, Alle Fotos: Heinz-Norbert Jocks

Das neue Leben nach dem Absturz

Helge Achenbach im Gespräch mit Heinz-Norbert Jocks

Die Künstler der documenta 12

Die Künstler der Documenta 12

Roman Opalka 1965/1 - °°

Städtische Galerie im Lenbachhaus, München,11.11.1992 - 6.1.1993

122-068-001.jpg - Zhu Jinshi

China: Die Generation der »schwimmenden« Künstler

Ein Gespräch mit Zhu Jinshi

Robert Mangold

Neue Bilder

Annemarie Verna Galerie, Zürich, 27.10.1992 - 16.1.1993

Skandinavien: Michael Elmgreen & Ingar Dragset - The Collectors

53. BIENNALE VENEDIG: Länderpavillons

VENEDIG
BIENNALE