Titel: Dialog mit dem Anderen , 1991

Biographische Daten der Autoren

Doris von Drateln, geb. 1950 in Hamburg, lebt seit 1990 in Paris. Studium der Romanistik (frz., ital. und span. Literatunwissenschaft) in Hamburg (M.A.), Paris (Sorbonne, Licence ès lettres), Florenz und Zaragoza. Zweites Studium der Kunstgeschichte in Hamburg. Seit 1981 Kunstberichte und Kritiken in Hörfunk und Fernsehen (NDR). Seit 1986 ständige Autorin in KUNSTFORUM und Artforum.

Martin Roman Deppner, geb. 1946, studierte Visuelle Kommunikation in Bielefeld, Ästhetische Erziehung, Literatur- und Kunstgeschichte in Hamburg. Magisterarbeit über Alfred Lichtwark, Promotion über R. B. Kitaj. Von 1982-88 wiss. Mitarbeiter am Lernbereich BildendeKunst/Universität Hamburg, 1987-88 Konzeption und I Durchführung des Ausstellungsprojekts „Die Spur des Anderen“ (Hamburg). Von 1988-90 wissenschaftlicher Assistent beim Funkkolleg Moderne Kunst. Zur Zeit wissenschaftlicher Mitarbeiter des Kunstgeschichtlichen Seminars der Universität Hamburg. Publikationen seit 1978 zur Kunst des 19. u.20. Jahrhunderts.

Horst Bredekamp, geb. 1947 in I Kiel. 1974 Promotion in Kunstgeschichte an der Universität Marburg. 1974-1976 Museumspraxis am Liebieghaus, FrankfurVM.1976-1982Assistent am Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg. Ab 1982 Professor für Kunstgeschichte an der Universität Hamburg.

Buchpublikationen:
1) Kunst als Medium sozialer Konflikte. Bilderkämpfe von der Spätantike bis zur Hussitenrevolution, Frankfurt/M. 1975.
2) Kunst um 1400 am Mittelrhein. Ein Teil der Wirklichkeit (zus. mit H. Beck), Ausstellungskatalog, Frankfur/M. 1975.
3) Vicino Orsini und der Heilige Wald von Bomarzo. Ein Fürst als Künstler und Anarchist, 2 Bde., Worms 1985 (mit Fotografien von Wolfram Janzer).
4) Botticelli, Primavera. Florenz als Garten der Venus, Frankfur/M. 1988.
5) Vicino Orsini e il Sacro Bosco di Bomarzo. Un principe artista ed anarchico, Rom 1989.

Klaus Herding, geb.1939 in München, studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Archäologie, er promovierte 1968 in Münster und habilitierte sich 1977 in Hamburg.1968-75 an den Staatlichen Museen, der Technischen und der Freien Universität Berlin tätig, lehrt er seit 1975 Kunstgeschichte an der Universität Hamburg. Gastprofessuren in Bordeaux, Marburg, New York, Zürich, Paris. Publikationen zur europäischen Skulptur, Malerei und Graphik der Neuzeit, zu kunsttheoretischen Fragen, zur Karikatur, zur Revolutions- und Industriekunst. Mitarbeit an Ausstellungskatalogen und kunstwissenschaftlichen Filmen. Die werkmonographische Reihe „kunststück“ wird von ihm herausgegeben.

Monika Wagner studierte zunächst Malerei in Kassel, ab 1970 Kunstgeschichte, Archäologie und Literaturwissenschaften in Hamburg und London, war zwischen Promotion und Habilitation wissenschaftliche Assistentin am Kunsthistorischen Institut der Universität Tübingen; lehrt sei 1987 am kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg publizierte zur Malerei des 18. bis 20. Jahrhunderts, zur Geschichte der Theorie der Wahrnehmung.

Martin Warnke, geb. 1937 in Ijui/Brasiiien,1971-77 Prof. An der Universität Marburg, seit 1978 ordentlicher Professor für Kunstgeschichte an der Universität Hamburg, 1983/84 am Wissenschaftskolleg Berlin, zur Zeit am Kulturwissenschaftlichen Institut des Wissenschaftszentrum NRW.

Franz-Joachim Verspohl, geb. 1946, Kunsthistoriker, Studium in München, Koln, Marburg, 1974 Promotion, 1984 Habilitation, seit 1989 Universitätsprofessor für Kunstgeschichte in Dortmund. Publikationen zur Architekturgeschichte, Kunst der Renaissance und Moderne, zu Michelangelo, Pollock, Wols Beuys. Mitglied im wissenschaftlichen Team das Funkkollegs Moderne Kunst.

Jürgen Zänker, geb.1942, Studium der Kunstgeschichte, Archeologie und Philosophie in Bonn, München und Rom; Promotion 1968 in Bonn. 1969 am Rheinischen Landesmuseum in Bonn. 1970-72 Stipendiat der Bibliotheca Hertziana in Rom. 1972 – 77 Wissenschaftlicher Assistent am Kunsthistorischen Institut der Universität Tübingen. Seit 1977 Professor für Kunstwissenschaft am Fachbereich Design und Lehrauftrag für Kunstgeschichte am Fachbereich Architektur der Fachhochschule Dortmund.

Publikationen: Die Wallfahrtskirche S.M.d.Consolazione in Tondi (phil. Diss.), 1968; Bauen im Bonner Raum ’49-’69(mit U. Zänker), 1969; Die „Nuova Pianta die Roma“ von Giov. Batt. Nolli (1748), 1973; „Non Amor, sed Labor Omnia Vincit“ Crespi d’Adda, eine Industriesiedlung des 19. Jahrhunderts in Oberitalien, 1973; Walter Benjamins Kunstwerk-Aufsatz im Lichte der Pop Art – dargestellt am Beispiel Roy Lichtensteins 1981, Öffentliche Denkmäler und Kunstobjekte in Dortmund. Eine Bestandsaufnahme (mit Studenten der FH Dortmund), 1984; Der Bürgertraum vom Adelsschloß, Aristokratische Bauformen im 19. und 20. Jahrhundert (mit W. Richter), 1988; Hochkunst- und -Massenkultur-, Funkkolleg Moderne Kunst, 1990