Türkei
Füsun Onur
ONCE UPON A TIME …
Kommissar: Istanbul Foundation for Culture and Arts (İKSV) Kuratorin: Bige Örer Ort: Arsenale
Kuratorin des Türkischen Pavillons ist Bige Örer, Direktorin der Istanbul Biennale und zeitgenössischer Kunstprojekte des IKSV. Sie entschied sich für Füsun Onur (1938), deren Werk seit den 1970er Jahren prägend für die türkische Kunstszene ist. Für Venedig entwickelte Onur während der Pandemie eine märchenhafte Erzählung. Protagonisten sind wenige Zentimeter kleine Mäuse und Katzen, geformt aus Draht, versehen mit Tüll und Pingpong-Bällen als Kopf. Ihre Geschichte ist auf niedrig hängenden, punktuell ausgeleuchteten, magisch im Raum schwebenden Plateaus inszeniert.
An der Wand hängt eine Tafel, auf der man die 21 Stationen nachlesen kann: Eines Tages lernt die Maus Cingöz, dass die Erde von der Klimakatastrophe bedroht ist. Die Mäuse verlassen daraufhin die Schule. Gemeinsam verteilen sie Zettel, um auf die Bedrohung aufmerksam zu machen. Bald beschließt Cingöz, dass diese Katastrophe nur vereint zu bewältigen ist. Er trifft Zorba, den Anführer der verfeindeten Katzen – benannt nach Onurs Kater. Sie diskutieren gemeinsam Maßnahmen und beschließen, ein Team zu gründen, ohne Anführer. Sie seien alle Anführer. „Happy Cingöz“ wird immer trauriger und beschließt, nach Venedig zu fahren – seine Künstlerfreunde haben ihm so viel davon erzählt.
Damit wechseln wir auf die andere Seite des Pavillons, denn mitten durch den Raum verläuft ein Durchgangsweg. In Venedig angekommen, träumt Cingöz von COVID und findet sich auf dem Boden neben einem Engel. Aber bald begrüßen ihn seine Freunde, veranstalten eine Party, wo er ein Mäusemädchen kennenlernt – und…
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