1974 - 10 – www.kunstforum.de
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Zur Theorie des Happenings, 2. Teil

Konzentrierte sich Rainer Wick im ersten Teil seiner Dokumentation „Zur Theorie des Happenings“ (Band 8/9, 1974) auf historische Bezüge, formale Aspekte und eine Systematik der Phänomene, bemüht er sich ... WEITERLESEN im zweiten Teil um eine kritische Auseinandersetzung mit dem Anspruch der Bewusstseins- und Gesellschaftsveränderung durch Happenings und Aktionen. Die Formel "Kunst = Leben", der Versuch einer Neubestimmung künstlerischer Produktionsweisen durch Publikumspartizipation und der damit einhergehende veränderte Kunstbegriff fließen in Rainer Wicks Überlegungen ein. Wichtig scheint ihm die Abgrenzung zwischen Fluxus, dem klassischen Happening und dem Wiener Aktionismus. VERBERGEN

Geplante Malerei

"Geplante Malerei" hieß eine Ausstellung im Westfälischen Kunstverein Münster (1974). Gezeigt wurden Werke von 26 Künstlern darunter Jake Berthot, Ulrich Erben, Winfred Gaul, Rupprecht Geiger, Raimund Girke, ... WEITERLESEN Gotthard Graubner, Rune Mields, Claudio Olivieri, Edda Renouf, Piet Teraa, Icke Winzer und Gianfranco Zappettini. Auf der Basis der in Münster gezeigten Bilder und der Katalogtexte von Klaus Honnef unternimmt Lothar Romain in dieser Dokumentation eine kritische Analyse dieser neuen Richtung in der Malerei. „Das Thema der Münsteraner Ausstellung war eine gewollte Provokation: 'Geplante Malerei'. Hier jagt es den Ideologen auf der rechten wie auf der linken nur Schauder über den Rücken. Die einen sehen ein Verbrechen, wenn man bei Kunst von Planung redet, die anderen qualifizieren die Urteile der kreativen Planung ab als elitäre Onanie.“ Im Bewusstsein ihres provokativen Potenzials nähert sich Romain dem Wesen der ausgestellten Bilder, indem er sich mit der Bezeichnung "geplante Malerei" auseinandersetzt. Planung und Zufall, Experiment und Kreativität lauten die zentralen Begriffe, deren Bedeutung Romain vor dem Hintergrund anderer Kunstrichtungen und deren Entwicklungen einkreist. Seine Untersuchung mündet in die Fragestellung, "wie Kunst die Entwicklung unseres Bewusstseins und seine Realisation in der Gesellschaft im ästhetischen Bereich umzusetzen vermag". VERBERGEN

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