Architekturbiennale Venedig: niederländischer Pavillon

21. September 2017 · Biennalen
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Unter der Leitung der Kuratorinnen Yvonne Farrell und Shelly McNamara findet vom 26. Mai bis zum 25. November 2018 die Architekturbiennale von Venedig statt. Kommissar für den niederländischen Pavillon ist Het Nieuwe Institut in Rotterdam, das seinen Beitrag unter das Motto „Work, Body, Leisure“ (Arbeit, Körper, Freizeit) stellt. Kuratorin ist Marina Otero Verzier. Die teilnehmenden Künstler werden durch einen Wettbewerb ermittelt. Sie beschäftigen sich mit den Auswirkungen neuer Technologien der Automation auf das Arbeitsethos: in post-industriellen Ländern wie Deutschland fallen nach seriösen Prognosen durch Robotisierung etc. bis 2030 möglicherweise die Hälfte aller jetzigen Arbeitsplätze weg; in den Niederlanden ist eine ähnliche Entwicklung zu beobachten. Wie verändern sich dadurch „räumliche Konfigurationen“, alltägliche Lebensbedingungen und Vorstellungen des menschlichen Körpers? „Das Projekt versucht, neue Formen der Kreativität und Verantwortung im architektonischen Bereich als Reaktion auf aufkommende Technologien der Automatisierung zu fördern.“ Der Open-Call-Künstlerwettbewerb zur Teilnahme läuft bis zum 5. November 2017; das Leitthema wird durch die Schlagzeile „From New Babylon to Rotterdam Harbour“ konkretisiert. „New Babylon“ ist ein architektonisches Paradigma des Künstlers Constant aus den 1950er Jahren über „freien Raum und Freizeit“ durch Automatisierung – gerade an Rotterdams Hafen-Skyline kann man beobachten, wie die um 1950/60 einsetzende Containerisierung das Berufsbild der Hafenarbeiter verändert hat und wie -ähnlich wie in Hamburgs Hafen City – sich in Hafennähe auch die Wohnviertel in ihrem baulichen Erscheinungsbild und in ihrer Sozialstruktur stark gewandelt haben. Die einjurierten Wettbewerbsbeiträge werden im und am niederländischen Pavillon präsentiert. Infos zum Wettbewerrb: www.internationaal-programma.hetnieuweinstituut.nl/en/open-call-extended-program-dutch-pavilion-2018

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