Fragen zur Zeit · von Michael Hübl · S. 26
Fragen zur Zeit , 2012

Michael Hübl

Schumpeters Schatten

Steigende Selbsttötungsrate und brennende Bilder: ein Zusammenhang?

Der Museumsdirektor als Brandstifter: ein Albtraum für alle, denen Dürer, Dubuffet oder Doll am Herzen liegen, denen die Werke eines Masaccio, Manet oder Majerus für unersetzbar gelten und die Tintoretto, Turner oder Tuymans hoch halten. Doch siehe da: In Italien, einem Land, das durch futuristische Manifeste schon früh auf Kunstvernichtung eingestimmt wurde, tritt jetzt Antonio Manfredi auf den Plan, Direktor des Contemporary Art Museum (CAM) in Casoria, einer 80.000-Einwohner-Stadt im Agglomerationsgürtel von Neapel, italienisch: „nel hinterland di Napoli“. Mitte April hat Manfredi begonnen, Kunstwerke zu verbrennen. Zunächst „Promenade“ (2008) gemalt von Sevérine Bourguignon, ein Bild, wie geschaffen für einen Akt symbolisch aufgeladener Brutalität, denn es zeigt, nein: zeigte eine feine, filigrane, verletzliche Blüte. Später ging eine Arbeit von Astrid Stöfhas in Flammen auf, diesmal mit einem ruppigen Sujet – einer Szene aus der Fußballwelt mit dem entsprechenden Titel „Soccer“. Drei Werke pro Woche sollten verbrannt werden. Eine „Verzweiflungstat“, wie das Manager-Magazin schreibt1? Eine aufrüttelnde Notwendigkeit, wie Stöfhas meint? Ist sie doch überzeugt: „Letztendlich hab ich keine Wahl. Wenn das Museum in Casoria schließt, bin ich dort auch nicht mehr präsent“ 2. Was zugespitzt so viel heißt wie: Ohne Öffentlichkeit keine Künstlerexistenz. Da sein und nichts zu bewirken, nicht einmal Wahrnehmung von außen, das ist wie eine besondere Art des thermodynamischen Wärmetods.

Die Aktion des Museumschefs, der mit Ausstellungen wie „CAMORRA“2008) oder „AfriCAM“ (2009) erst die Mafia und danach die rassistische Rechte gegen sich aufgebracht haben soll, ist hochgradig aufgeladen mit brisanten Implikationen und einem explosiven Gemisch gleichsam selbstentzündlicher Konnotationen. Primär geht es um Politik: das Flammen-Spektakel als Versuch, durch Provokation die eigene Lage zu verbessern oder so etwas wie einen revolutionären Prozess in Sachen Kulturpolitik auszulösen. Eine Schocktherapie, die ihre Brisanz aus der impliziten Nähe zu politisch motivierten Selbstverbrennungen bezieht. Fast fühlt man sich an einen ethisch-moralischen Härtetest für Kunsthistoriker erinnert. Er geht so: „Angenommen, im Museum bricht Feuer aus und es gebe nur eine einzige Chance, entweder die „Mona Lisa“ oder die Sekretärin zu retten – wie würden Sie entscheiden?“ Klar doch, … Wenn man in dieser Logik einer möglichen Gleichwertigkeit von Kunstwerk und menschlichem Leben fortfährt, dann käme das Abfackeln von Bildern jenen suizidalen Selbstinszenierungen gleich, die als Fanal verstanden sein wollen und sich als Leuchtzeichen gegen unerträgliche Zustände ins Bewusstsein der Zeit- und Leidensgenossen einbrennen sollen. Denn Selbstverbrennung und Revolution gehören mitunter zusammen. Folglich erklärte Mohamed Alaa, einer der Künstler, deren Arbeiten jetzt in Casoria zu Protest-Munition wurden: „Das muss eine Revolution werden, die um die ganze Welt geht“3. Alaa war Teil der Massendemonstrationen auf dem Tahir-Platz in Kairo und somit Akteur innerhalb eines gesellschaftlichen Umbruchprozesses, für den sich rasch der Begriff „Arabellion“ einbürgerte – und der seinen wohl entscheidenden Anstoß durch den Tod von Tarek al-Tayeb Mohamed Bouaziz erhielt: Er ließ sich am 17. Dezember 2010 in Flammen aufgehen und setzte damit ein loderndes Signal, auf das sich die Aufständischen zunächst in Tunesien und dann auch in anderen arabischen Ländern beriefen.

Selten war der öffentliche Tod eines einzelnen Menschen durch Feuer derart folgenreich. Vielleicht werden ihn Historiker eines Tages mit dem Ende des tschechischen Klerikers und Reformators Jan Hus vergleichen, der allerdings nicht von eigener Hand, sondern per Beschluss des Konzils von Konstanz ums Leben kam. Am 6. Juli 1415 errichtete man für Hus den Scheiterhaufen und entfachte damit einen politischen Flächenbrand. In Böhmen brachen die Hussiten-Kriege aus, in deren Verlauf die Partei der Katholischen Kirche zunächst empfindliche Verluste hinnehmen musste, bevor es ihr gelang, die Reformkräfte blutig zu unterdrücken. Die Niederschlagung dieser Bewegung wird heute, vor allem aus nationalistischer Sicht als Ur-Wunde im Verhältnis Tschechiens zu seinen hegemonialen Nachbarn aufgefasst. Dass sich etliche Geschichtsepochen später der Student Jan Palach am 19. Januar 1969 vor dem Nationalmuseum in Prag mit Benzin übergoss und Feuer an sich legte, wirkt im Nachhinein wie ein symbolisches Reenactment. Ein Bekenntnis zu einer Tradition des Widerstands, die vom Spätmittelalter bis hinein in eine von Freiheitshoffnungen beflügelte Gegenwart reicht, als eine Okkupationsarmee des Warschauer Pakts, darunter Einheiten der Nationalen Volksarmee der Deutschen Demokratischen Republik, die Tschechoslowakei besetzt hielten. Die Aufbahrung des Leichnams zu Füßen einer Statue von Jan Hus in der Prager Karlsuniversität, dem Karolinum,4 unterstreicht die ‚longue durée‘ des Flammentod-Motivs für das nationale Selbstverständnis.

Eine Revolution hat Jan Palachs qualvolles Sterben, das sich über drei Tage hinzog, nicht ausgelöst. Es war kaum mehr als ein Zeichen. In einem Abschiedsbrief hatte der 20-Jährige selbst dazu aufgerufen, unbedingt auf Nachahmungen seiner Tat zu verzichten5. Insofern war seine Brandbotschaft weniger ein Anstoß, gegen die Besatzer zu kämpfen, als ein Opferritual. Bloße Hypothese bleibt allerdings die Vermutung, Palach habe sich den buddhistischen Mönch Thích Quang Đúc zum Vorbild genommen, der sich einige Jahre zuvor ebenfalls mittels Benzin hatte in Flammen aufgehen lassen, um sich gegen die Buddhisten-Verfolgung in Süd-Vietnam zu stellen6. In diesen Bedeutungskonnex aber rückt Antonio Manfredi die Kunsteinäscherung vor den Toren des CAM. Der Museumsdirektor, der gelegentlich selbst als Künstler in Erscheinung tritt, spricht von einem „Opfer“. Die Kunst wird verbrannt wie einst die Ziegenböcke auf den Altären der Heroen von Troja. So suggeriert Manfredi, es gehe darum, ein metaphysisches Wesen um dessen Schutz anzuflehen – und sei diese Wesenheit nichts weiter als die Volonté générale, die in einem kulturfreundlichen Parlamentsvotum zugunsten des CAM und der Kunst Gestalt annehme. Darüber hinaus stößt Manfredi mit seinem ikonoklastischen Programm nicht zuletzt in den semantischen Bannkreis des Holocaust hinein, zumal der Begriff wortwörtlich genommen nichts anderes meint als „Brandopfer“weshalb er zu Recht umstritten ist und vermehrt durch das hebräische ‚Shoah‘ ersetzt wird; 7. Durch diese unterschwellige Parallelisierung erhält die Verbrennungsaktion von Casoria schon deshalb etwas Obszönes, weil die Maßstäbe verletzt werden. Was wäre die Schließung eines Museums gegen die Ermordung auch nur eines einzigen Juden?

Aber vielleicht sind in Italien die Parameter gesellschaftlichen Argumentierens und Agierens insgesamt aus dem Gleis geraten. „Schon wieder zwei Selbsttötungen wegen der Krise und wegen Schulden“8 begann im Mai 2012 ein Aufmacher der Tageszeitung „la Repubblica“, in dem über einen Suizid in Pompei und einen weiteren in Bari berichtet wurde. Der lakonische Ton, mit dem die Autorin einsetzt und der sich beinahe nach Routine anhört, spiegelt nur die statistische Realität: So sollen sich nach Angaben des Handwerkerverbands CGIA (Confartigianato) im Jahr 2011 etwas mehr als 1000 Arbeitnehmer und Unternehmer das Leben genommen haben; etwa ein Viertel mehr als 2008. „Dieses Jahr dürften es noch mehr werden, heißt es“9. Ähnliches wird über die Suizidrate bei Arbeitslosen gemeldet10. All diese Menschen, muss man annehmen, sind an einen Punkt gelangt, an dem sie keinen anderen Ausweg aus ihrer Lage sehen, als der eigenen Existenz ein gewaltsames Ende zu setzen – ein soziales Drama, das schon deshalb irritiert, weil Italien nach wie vor stark vom Katholizismus geprägt ist, der wie die übrigen christlichen Religionen den Freitod als Selbstmord, mithin als schwere Sünde bewertet.

Menschen und Bilder gehören unterschiedlichen Kategorien an, ihr ‚Schicksal‘ lässt sich nicht auf einer gemeinsamen Ebene verhandeln. Gleichwohl besteht zumindest was Italien betrifft ein struktureller Zusammenhang zwischen Suizid und Ikonoklasmus, nämlich dort, wo sie ökonomisch begründet werden. Tatsächlich sind schon bald nach den ersten Brand-Meldungen aus Casoria bekennende Sympathisanten wie Giuseppe Debiasi auf den Plan getreten, der angekündigt hat, 50 seiner Malereien mit Benzin zu übergießen, um sie anschließend anzuzünden und den Flammen zum Fraß zu überlassen. Bereits 2001 habe er eigene Arbeiten verbrannt. Damals wollte er auf die mangelhafte Förderung der Künstler durch die Provinz Trentoin der er zuhause ist) aufmerksam machen, jetzt will er das Augenmerk auf die „dramatische Situation“ lenken, „in der Millionen von Personen leben, die mit jämmerlichen Renten und Löhnen zurechtkommen müssen, die hinten und vorne nicht reichen“11. Bezogen auf eine Selbsttötung ist eine selbst initiierte Kunstverbrennung lediglich ein Zeichen, allenfalls eine Stellvertreterhandlung. In punkto Zerstörung sind beide gleich real. Da wie dort wird unwiederbringlich vernichtet.

Von „Krieg“12 ist in diesem Zusammenhang die Rede. Das klingt überzogen, dröhnt nach verbalem Testosteron-Ausstoß und rührt doch möglicherweise an dem wesentlichen neuralgischen Punkt, an dem sich die ikonoklastischen und die suizidalen Tendenzen überschneiden. Nach gängiger marxistischer Auffassung ist der Krieg kapitalistischen Industriegesellschaften inhärent, weil durch massive Destruktionsprozesse Nachfrage generiert wird: Jeder Bombenhagel kurbelt gewissermaßen die Nachkriegswirtschaft an. Mit dem Aufkommen der Konsumgesellschaft und einer beschleunigten technologischen Entwicklung wurde das Paradigma vom Krieg als Motor wirtschaftlicher Produktivität in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts partiell unterlaufen, wenn nicht sogar außer Kraft gesetzt. Mittlerweile scheint es ökonomisch erheblich lukrativer, mittels innovativer Produkte bislang unerkannte Bedürfnisse zu wecken und gleichzeitig technologische Möglichkeiten auszuarbeiten, die es erlauben, räumliche, ökonomische, administrative, medizinische oder generell naturwissenschaftliche Bereiche in einer Weise zu erschließen, die bis vor Kurzem noch als Science Fiction galt. In diesem Zusammenhang erlebten Anfang der 1990er-Jahre die wirtschaftstheoretischen Überlegungen des in Wien ausgebildeten, ab 1932 in Harvard lehrenden Ökonomen Joseph Schumpeter eine Renaissance; „Schumpeters Vorstellungen kommen der Stimmung unserer Zeit sehr nahe“13, konstatiert sein Biograph Richard Swedberg. Zu einem vergleichbaren Schluss gelangen Hugo Reinert und Erik S.Reinert 14. Allerdings machen sie dem Wirtschaftwissenschaftler, der sich 1919 kurzzeitig als Finanzminister der jungen Republik Österreich versuchte, die Urheberschaft ausgerechnet jener Formel streitig, die zum Mantra seiner Wiederentdeckung wurde: Die ‚schöpferische Zerstörung‘ als zentrales Axiom seiner Theorie sei nicht Schumpeters originäre Erfindung, sondern gehe zurück auf Friedrich Nietzsche. Sie entspringe dem stark von dessen Philosophie geprägten Zeitgeist des ausgehenden 19. Jahrhunderts und sei entgegen der landläufigen Auffassung nicht von Schumpeter in den wirtschaftswissenschaftlichen Diskurs eingebracht worden, sondern von Werner Sombart, „dem Ökonomen, der wahrscheinlich am meisten von Nietzsche beeinflusst war“15.

Die Erkenntnisse der beiden Reinerts erlauben nicht nur eine verfeinerte kulturhistorische Einordnung der Gedankenwelt Schumpeters. Durch den Verweis auf Nietzsche geben sie dem Moment der Auslese schärfere Kontur, das für die Theorie des Wirtschaftswissenschaftlers konstitutiv ist. Über den Kapitalismus sagt Schumpeter: „Auch auf die ultima ratio der völligen Vernichtung der mit hoffnungslos Unangepaßtem verbundenen Existenz kann diese Wirtschaftsform nicht gut verzichten“16. Nicht, dass ihm die Folgen der von ihm analysierten Prozesse gleichgültig gewesen wären; er erwog durchaus Modelle, die den mittelbar Betroffenen helfen sollten. Aber das Prinzip, das Schumpeter uneingeschränkt auf die Unternehmer (als die seiner Auffassung nach eigentlichen Akteure der wirtschaftlichen Entwicklung ) angewandt wissen wollte, scheint mittlerweile soweit verallgemeinert oder vulgarisiert zu sein, dass es tief in die westliche Gesellschaft hinein diffundiert ist. Mehr noch: Einige ihrer Mitglieder haben dieses Prinzip offenbar in einem Maße internalisiert, dass sie der Logik einer „völligen Vernichtung der mit hoffnungslos Unangepaßtem verbundenen Existenz“ bis in die letzte Konsequenz folgen und sich selbst das Leben nehmen.

Es ist nun die Frage, ob die diejenigen, die diesen Schritt gehen, einem verkümmerten Verständnis vom Menschsein erliegen, das etwa aus ihrer momentanen Krise und einem damit verbundenen psychischen Ungleichgewicht resultiert. Oder ob sie in aller Radikalität auf einen möglicherweise bereits etablierten Konsens reagieren, der Menschen auf eine Stufe setzt mit jedem anderen Produktionsmittel und sie somit denselben Bedingungen unterwirft, sprich: „hoffnungslos Unangepaßtem“ den Weg in die Vernichtung weist. Vor diesem Hintergrund wird sichtbar, welch fataler Dialektik die Kunst-Aktivisten unterliegen, die Museumsbestände oder ihre eigenen Werke zum Gegenstand von Verbrennungs-Spektakeln machen. Sie wollen ein flammendes Bekenntnis abgeben, das die Stellung der Kunst stärkt, und demonstrieren nur, dass sie sie aufgegeben haben. Möglich wäre aber auch, dass sie damit unbeabsichtigt Schumpeters Theorie bestätigen und sich der destruktive Akt doch noch als ‚schöpferische Zerstörung‘ herausstellt, weil sie jene stärkt, die das Dreieck Bild-Markt-Museum ohnehin als überholt erkannt haben, die unter Kunst mehr verstehen als eine Ware und deshalb immer neue Formen des ästhetisch-intellektuellen Austauschs entwickeln. Das wäre die optimistische Perspektive. Die weniger optimistische wäre: Kunst spielt keine Rolle mehr. Verbranntes Terrain.

ANMERKUNGEN
1 „Protest für Staatsgeld“, 18.04.2012, http://www.manager-magazin.de/politik/artikel/0,2828,828245,00.html, zuletzt aufgerufen 10.05.2012.
2 „Kulturprotest auf Italienisch“, 24.04.2012, http:// www.abendblatt.de/kultur-live/article2256461/Aus-Geldnot-Hier-verbrennt-ein-Kunstwerk-aus-Hamburg.html, zuletzt aufgerufen 10.05.2012
3 Kordula Doerfler: Museumsdirektor verbrennt Kunstwerke, in: Frankfurter Rundschau, Frankfurt am Main, 09.05.2012
4 s. u.a. die Fotos von der Aufbahrung in der Rubrik „Funeral“ unter www.janpalach.cz, zuletzt aufgerufen 19.05.2012
5 ebenda Rubrik „Death“
6 s. http://de.wikipedia.org/wiki/Selbstverbrennung, zuletzt aufgerufen 19.05.2012
7 ολοκαυτέω (holokautéo): ein Brandopfer oder etwas als Brandopfer darbringen
8 Stella Cervasio: Pompei, imprenditore suicida davanti al santuario, in: la Repubblica, Rom, 11.05.2012 („Ancora due suicidi per crisi e debiti“, Üs. MH)
9 Jörg Bremer: Störung in der Konkurrenzkampfpause, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt am Main, 05.05.2012
10 Detaillierte Angaben finden sich etwa in: „Crisi, in Italia si suicida un disoccupato al giorno. Record negativo in Lombardia“, 14.04.2012, http://www.ilfattoquotidiano.it/2012/04/17/ crisi-italia-suicida-disoccupato-giorno-record-negativo-lombardia/204976/, zuletzt aufgerufen 16.05.2012
11 Protesta contro Monti e brucia i suoi quadri, Trentino Corriere Alpi, 29.04.2012, http://ricerca.gelocal.it/trentioncorrierealpi/archivio/trentioncorrierealpi/2012/04/29, zuletzt aufgerufen 11.05.2012 („Bruciando i miei quadri voglio attirare l’attenzione sulla situazione drammatica nella quale vivono millioni di persone costrette a fare i conti con pensioni miseri e stipendi che non bastano mai“, Üs. MH)
12 s. Doerfler, Museumsdirektor, wie Anm. 3
13 Richard Swedberg: Schumpeter. A Biography. Princeton, New Jersey 1991, S. 1 („Schumpeter’s ideas are very close to the temper of our time“, Üs. MH)
14 „As the phenomena surrounding the ‘New Economy’ temporarily seemed to have cancelled the normal laws of economic gravity, Alan Greenspan heralded Schumpeter as the theoretician and prophet of the events“; Hugo Reinert und Erik S.Reinert : Creative Destruction in Economics: Nietzsche, Sombart, Schumpeter, in: Jürgen Backhaus und Wolfgang Drechsler (Hgg.): Friedrich Nietzsche 1844-2000: Economy and Society. New York 2006, S. 55-85, http://www.othercanon.org/papers/, zuletzt aufgerufen 19.05.2012
15 „the economist who was probably most influenced by Nietzsche“, ebenda
16 Joseph Schumpeter: Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung. Berlin 91997, unveränderter Nachdruck der 1934 erschienenen vierten Auflage, S. 366